Informationen zu Herzschwäche

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Stress am Tag, Fastfood am Abend?

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Cannabisgesetz

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Was hilft bei Hallux Valgus?

Gesundheits Doktor

Es kommt häufig vor, dass Füße im Laufe des Lebens eine Fehlstellung entwickeln. Die am weitesten verbreitete ist Hallux valgus.

Was ist Hallux Valgus?

Bei Hallux valgus handelt es sich um eine Fehlstellung des Fußes, die auch unter dem Namen Ballenzeh bekannt ist. Dabei lehnt sich der große Zeh in Richtung der kleineren Zehen, während sich sein Grundgelenk in die entgegengesetzte Richtung drückt und an der Fußinnenseite eine Beule bildet. Diese Verschiebung gibt es in unterschiedlichen Ausprägungen. Sie reichen von einer kleinen Rundung an der Fußinnenseite bis zu einem großen Zeh, der sich über die anderen Zehen legt.

Schon eine leichte Hallux-valgus-Ausprägung werden Sie erkennen, wenn vielleicht auch nicht sofort spüren: Der Neigungswinkel des großen Zehs hat sich verschoben, und die Haut an der Fußinnenseite in Höhe des Grundgelenks kann gerötet sein. In der Medizin wird insgesamt zwischen vier Hallux-valgus-Stadien unterschieden. Im ersten Stadium treten oft nur leichte Schmerzen beim Gehen auf.

Behandlung von hallux valgus

Über die Ursachen von Hallux valgus

Hallux valgus beginnt immer damit, dass eine leichte Verschiebung des Zehs und erste Schmerzen bei der Bewegung im Fuß auftreten. Im zweiten Stadium kann es durch den ständigen Druck zu einer Entzündung kommen, der große Zeh verschiebt sich stärker und Betroffene haben meist ständige Schmerzen bei der Fußbewegung. Hallux valgus ist weltweit die häufigste Zehenfehlstellung – rund zehn Millionen Betroffene gibt es allein in Deutschland.

Schiebt sich der große Zeh über oder unter dem nebenliegenden Zeh, ist das dritte Stadium erreicht. Jetzt schmerzt der Fuß auch oft in Ruhephasen. In selteneren Fällen kommt es zur vierten Phase, in der sich der große Zeh weiter über oder unter die angrenzenden Zehen schiebt und einen Winkel von bis zu 90 Grad erreichen kann. Für eine genaue Hallux-valgus-Diagnose muss selbstverständlich ein Arzt den Fuß untersuchen.

Allein in Deutschland leiden rund 10 Millionen Menschen an Hallux valgus, die meisten von ihnen sind Frauen. Gewicht, Veranlagung, Alter und leider auch zu enge oder hohe Schuhe können eine Rolle bei der Entstehung der Fußfehlstellung spielen. Dass mehr Frauen als Männer betroffen sind, liegt häufig daran, dass Erstere eher zu einer Bindegewebsschwäche neigen. Liegt diese vor, stützen auch die Bänder im Fuß nicht ideal, und es kommt zu einer Instabilität, die sich oft erstmal als Spreizfuß bemerkbar macht. Wird dann noch durch ein erhöhtes Körpergewicht oder zu enge und hohe Schuhe Druck auf den Fuß ausgeübt, kommt es zur Verschiebung des großen Zehs und damit zu Hallux valgus.

Was kann ich gegen Hallux valgus tun?

Mit ein paar einfachen Tipps und Tricks können Sie aktiv etwas gegen die Verschlimmerung einer Hallux-valgus-Fehlstellung unternehmen und die Schmerzen mindern.

Laufen Sie barfuß – Ziehen Sie wo immer es geht Schuhe und Strümpfe aus, und gönnen Sie Ihren Füßen eine kleine Fitnesseinheit beim Barfußlaufen. Der Fuß wird beim Laufen über Teppich, Rasen oder Sand automatisch kräftiger.

Machen Sie Fußgymnastik – Neben dem Barfußlaufen können Sie den Fuß trainieren, indem Sie Ihre Zehen spreizen. Versuchen Sie, diese Übung morgens und abends für je ein paar Minuten zu machen. Damit trainieren Sie die Fußmuskulatur und wirken dem Hallux valgus entgegen.

Tragen Sie nie zu enge Strümpfe – Nicht nur Schuhe, sondern auch Strümpfe und Socken können den Fuß einengen. Sortieren Sie also alle Socken aus, die zu klein sind oder scheuern, und ersetzen Sie vielleicht sogar einige Paare gegen spezielle Hallux-valgus-Strümpfe.

Nutzen Sie Hallux-valgus-Bandagen – Spezielle Hallux valgus-Bandagen, z.B. von Valgomed, sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich und schützen und stützen den Fuß. Sie können eine Verschlimmerung verhindern oder eine leichte Fehlstellung sogar korrigieren.

Kaufen Sie die richtigen Schuhe – Füße mit Hallux valgus brauchen Schuhe, die ihnen Halt geben, aber vorne mehr Weite und weicheres Material bieten als Standard-Schuhmodelle. Das muss nicht heißen, dass Sie zu klobigen Gesundheitsschuhen greifen müssen. 

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Gesund schlafen – darauf kommt es an

Gesundheits Doktor

Wer abends vor dem Fernseher einnickt, hat schlechte Chancen auf einen guten Schlaf. Das Schlafzimmer hat großen Einfluss, ob wir tief schlafen und auch durchschlafen. Mit den folgenden Tipps gestalten Sie das Schlafzimmer für gesunden Schlaf.

Schlafzimmer – Tipps für gesunden Schlaf

Einerseits sollten Sie gerne in Ihrem Schlafzimmer sein. Sorgen Sie also dafür, dass Sie sich in Ihrem Schlafzimmer wohlfühlen. Andererseits sollte das Schlafzimmer Bedingungen erfüllen: Dunkelheit und Stille sind unverzichtbar für guten Schlaf, Helligkeit und Geräusche stören den Schlaf. Das liegt in der Natur des Menschen. Sorgen Sie also vor allem dafür, dass es im Schlafzimmer dunkel und ruhig ist.

Bei der Farbwahl für Wände, Möbel und Wäsche sollten Sie vor allem auf kühle Farben wie Grau, Weiß, Blau und Grün setzen. Diese Farben wirken beruhigend und fördern die Einschlafbereitschaft – oder stören wenigstens nicht. Grelle Rottöne hingegen beispielsweise regen eher an.

So schlafen Sie gesund

Raumtemperatur – die ideale Temperatur

Starken Einfluss auf den Schlaf haben auch Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit. Sie sollten weder schwitzen noch frieren. Die meisten Schlafexperten empfehlen eine Raumtemperatur von ca. 18 Grad. 1 – 2 Grad mehr oder weniger werden den Schlaf voraussichtlich nicht sehr stören. Unter 16 Grad sollte die Zimmertemperatur aber nicht fallen. Einerseits verkrampft sich die Muskulatur bei Kälte, andererseits fördern nächtliche Temperaturen unter 16 Grad sogar Schimmelbildung im Schlafzimmer.

Luftfeuchtigkeit – optimale Schlafvorraussetzungen

Den Wenigsten ist bewusst, dass wir in der Nacht fast einen halben Liter an Flüssigkeit verlieren – vor allem über die Atmung, aber auch über die Haut oder in Form von Schweiß. Ist die Raumluft zu trocken, trocknen vor allem die Atemwege schnell aus. Das fördert Erkältungen oder andere Erkrankungen der Atemwege. Außerdem belastet zu großer Flüssigkeitsmangel den Stoffwechsel und kann die nächtlichen Erholungsprozesse sogar stören. Deshalb sollten Sie vor dem Schlafengehen gründlich lüften. Öffnen Sie die Fenster weit für ca. 5 Minuten, ehe Sie zu Bett gehen. Wenn es nicht zu kalt oder zu laut ist, schlafen Sie lieber bei gekipptem Fenster.

Wenn Sie morgens öfter mit trockenem Mund aufwachen, kann ein Luftbefeuchter eine sinnvolle Anschaffung sein. Achten Sie darauf, dass Sie das Gerät auf eine Luftfeuchtigkeit von ca. 40 – 45 Prozent einstellen können.

Pflanzen? Nicht im Schlafzimmer

Auch wenn sie optisch was hermachen – Pflanzen gehören nicht ins Schlafzimmer, da sie Sauerstoff verbrauchen und Kohlendioxid ausströmen. Beides wirkt sich negativ auf den Schlaf aus. Außerdem sind Pflanzen, wie Teppiche oder Setzkästen mit den Ergebnissen jahrelanger Sammelleidenschaft, Staubfänger. Staub wiederum kann Allergene enthalten, die die Atemwege reizen und den Schlaf belasten.

Das richtige Bett für gesunden Schlaf

Wenn Sie im Einzelhandel nachfragen, ist die richtige Wahl von Bett, Lattenrost und Matratze vor allem eine Frage des Geldes: je teurer, umso besser. Tatsache ist – es lohnt sich, beim Bettenkauf nicht knausrig zu sein. Aber längst nicht jedes Angebot des Fachhandels fördert einen gesunden Schlaf. Das Bett sollte vor allem stabil sein, Lattenrost und Matratze dem Körper guten Halt geben. Betten sind Nacht für Nacht starken Belastungen ausgesetzt, etwa wenn wir uns zwischen 20 – 50 Mal hin- und herdrehen. Stabil bleiben diese Betten nur, wenn sie gut verarbeitet sind – und da kommt wieder der Preis ins Spiel.

Die Wahl des richtigen Bett´s

Ähnlich wie bei den Betten gibt es auch einen riesigen Markt für Lattenroste und Matratzen. Studien haben nachgewiesen, dass Preis und Qualität nicht immer übereinstimmen – und günstige Angebote durchaus gut ausreichenden Schlafkomfort bieten.

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Was sind Zapper?

Gesundheits Doktor

Seit der Entdeckung des elektrischen Stromes wird dieser in medizinischen Anwendungen, Diagnosen und Therapien getestet. In der Schmerztherapie findet der Strom schon seit langem seine Anwendung. Die Wirkung des Stromes sowohl auf Krankheitserreger in den verschiedenen Stärken, Frequenzen und Modulationen als auch auf verschiedene Funktionen des menschlichen Körpers werden immer wieder in verschiedensten Studien untersucht.

Seit dem frühen 20. Jahrhundert gibt es Wissenschaftler und Mediziner, die sich mit der Idee beschäftigt haben ohne Medikamente Krankheiten zu heilen. Sie gehen davon aus, dass jede Krankheit durch bestimmte Viren, Bakterien und Ähnliches hervorgerufen wird.

Der US-Arzt Dr. Raymond Rife war um 1930 einer der ersten, der Versuchsreihen anstellte. Er nahm ca. 20.000 verschiedene Proben von Krebspatienten und fand heraus, dass in jeder Probe ein Erreger zu finden war.

Nach Rife forschte in den 80ern Frau Dr. Clark auf diesem Gebiet, auf deren Forschungsergebnissen Herr Robert C. Beck aufbaute und eigene Ansichten zur Frequenztherapie entwickelte. Jeder der Forscher hat ein eigenes Gerät zur Frequenztherapie entwickelt und verwendet unterschiedliche Frequenzen sowie Spannungen und Ströme zur Behandlung. Alle Therapien haben jedoch eines gemeinsam – es wird eine Spannung mit einer bestimmten Frequenz am Körper angelegt. Die Verbindung zum Körper wird entweder durch leitende Handgriffe, Bänder die an Armen oder Beinen befestigt werden können oder Klebe-Elektroden sichergestellt.

Die physikalische Grundlage aller Therapiegeräte, so genannte Zapper, ist, dass sie mit einem Rechtecksignal arbeiten. Dies kann rein rechnerisch mit der Fourier-Analyse belegt werden. Einfacher ausgedrückt bedeutet es, dass jedes Rechtecksignal aus einer Vielzahl von höher frequenten Signalen besteht. So dass nicht nur Parasiten, die die besagte Grundfrequenz haben, beispielweise 30kHz, betäubt oder abgetötet werden, sondern auch Parasiten, die auf eine höhere Frequenz ansprechen.

Zapper nach Dr.Clark

Einsatz des Zappers

Ein parasitärer Befall ist eine große Belastung für den Körper, da wenige Parasiten genügen, um eine Erkrankung zur Folge zu haben oder ständig aufrecht zu erhalten. Bestimmte Bakterien leben auf oder in Parasiten und können ebenfalls selbst gewisse Bakterien oder Viren beherbergen. Zum Beispiel können in Spulwürmern nachweislich Dutzende verschiedener Bakterien wie Kolibakterien, Proteusbakterien, Staphylokokken und Streptokokken leben. Man weiß auch, dass Mykosen(Pilze) auf der Oberfläche von Würmern leben können.

Eine regelmäßige Anwendung des Zappers kann eine Beschwerdefreiheit von vielen Symptomen bescheren, insbesondere dann, wenn andere Methoden bislang nicht geholfen haben. Der Zapper stellt eine Art Universal-Therapiewirkung auf sehr viele Parasiten, Bakterien und Viren dar und ist daher eine Art Universalhilfsmittel bei jeglicher Behandlung, auch schwerer chronischer Erkrankung mit parasitärer Belastung.

Die Erfolge in der Behandlung von Allergien, Asthma, Migräne, Krebs, Diabetes, rheumatischen Formenkreisen und unspezifischen Verdauungsproblemen können in gewissen Fällen so extrem beeindruckend sein, dass es manchmal wie eine Spontan-Heilung aussehen kann.

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Oberlidstraffung und Unterlidstraffung – was ist das?

Gesundheits Doktor

Meist zeigen sich die natürlichen Alterungsprozesse zuerst einmal rund um die Augen. Neben den Augenfältchen gibt es auch andere Erscheinungen, wie Tränensäcke oder Schlupflider, die zu einem negativen Gesamtbild führen können. Mit einer Augenlidstraffung können betroffene Menschen sofort wieder frischer und jünger aussehen.

Die Oberlidstraffung

Die Oberlidstraffung erfolgt unter örtlicher Betäubung. Auf Wunsch kann aber auch eine Vollnarkose vorgenommen werden. Bei dem Eingriff werden kleine Hautstreifen entfernt, wodurch der Verjüngungseffekt erreicht wird. Bei Schlupflidern wird zusätzlich das überschüssige Fett- und Muskelgewebe abgetragen.

Die Unterlidstraffung

Bei Tränensäcken oder stark ausgeprägtem Hautüberschuss wird eine Unterlidstraffung durchgeführt. In der Regel wird auch dieser Eingriff ambulant bei örtlicher Betäubung vorgenommen. Hierbei erfolgt die Schnittführung unterhalb des Wimpernkranzes. Dabei wird dann das überschüssige Gewebe entfernt und der Eingriff dauert circa 60 Minuten.

Was ist vor der Operation zu beachten

Vor der Operation ist immer eine augenärztliche Untersuchung ratsam, wodurch ein erhöhtes Operationsrisiko ausgeschlossen werden kann. Ebenfalls sollte der Patient bereits zwei Tage vor dem Eingriff auf jegliches Augen Make-up verzichten. Ebenfalls ist unbedingt den Anweisungen des Arztes zu folgen. Blutgerinnungshemmender Medikamente müssen im Vorfeld abgesetzt werden und bereits 14 Tage vor der Operation sollten auf die Einnahme von Alkohol und Schlafmittel verzichtet werden. Bereits 4 Wochen vor der Operation sollte auf Nikotin verzichtet werden, da dies die Wundheilung negativ beeinflussen könnte.

Gibt es Risiken?

Wie bei jeder Operation gibt es auch bei der Augenlidstraffung gewisse Risiken. Wird bei dem Eingriff zu viel Haut entnommen, kann dies die Schließfunktion des Auges negativ beeinflussen. Dies gilt auch bei einer übermäßigen Narbenbildung. Wird zu viel Fettgewebe entfernt kann dies zu einem sogenannten „Hohlauge“ führen. Wird der Lidhebermuskel beschädigt kann dies dazu führen, dass anschließend das Augenlied nicht mehr richtig nach oben gezogen werden. Und auch die Hornhaut kann trotz aller Vorsicht verletzt werden. Auch wenn die Augenlidstraffung gut verläuft, kann es nach der Operation zu Blutergüssen oder Schwellungen kommen. In einigen Fällen kommt es auch zu einem unscharfen Sehen oder zu einer Lichtempfindlichkeit. Diese Symptome klingen allerdings nach ein paar Tagen wieder ab. Sollte es zu einer Nachblutung kommen, muss der Patient dringend den behandelnden Arzt kontaktieren. Allerdings sind schwerwiegende Komplikationen heute die Ausnahme. Wird eine Lidstraffung durchgeführt, führen die Ergebnisse dazu, dass der Patient für viele Jahre jünger und frischer aussieht. Da der natürliche Altersprozess aber nicht aufgehalten werden kann, kann dies dazu führen, dass die Operation nach einigen Jahren wiederholt werden muss. In der Regel empfiehlt sich eine erneute Lidstraffung nach etwa 10 Jahren.

Wo finde ich den richtigen Arzt?

Damit die Lidstraffung auch zum gewünschten Ergebnis führt, muss der Patient einen geeigneten Arzt finden. Auch wenn dies das Fachgebiet des Arztes ist, sollte sich niemand davor scheuen den Arzt zu fragen, wie oft er diese Operation bereits durchgeführt hat. Denn die Erfahrung ist enorm wichtig für ein ästhetisches Ergebnis. Hier sind eine solide Ausbildung, Fachkompetenz und Erfahrung enorm wichtig. Ebenfalls wichtig ist das vor der Operation stattfindende Beratungsgespräch. Hat der Patient nach diesem Gespräch den Eindruck dass es nicht „passt“, sollte er sich auf die Suche nach einem anderen Arzt machen. In dem Beratungsgespräch sollte der Arzt darauf hinweisen, dass es sich bei diesem Eingriff um eine richtige Operation und nicht nur um eine kosmetische Behandlung handelt. Er sollte den Patienten über die Risiken aufklären und ihm ebenfalls mitteilen, dass er die nächsten Tage nach der Operation in der Regel nicht gesellschaftsfähig sein wird. Dies liegt an den normalen Begleiterscheinungen die oben bereits genannt wurden. Wer auf der Suche nach einem Spezialisten wie beispielsweise in München ist, der sollte einen Termin bei Dr. Gracia vereinbaren. Dieser wird den Patienten unverbindlich und persönlich beraten und dabei ein Behandlungskonzept vorstellen

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Informationen zu Herzschwäche

Gesundheits Doktor

Zusammenfassung: Atemnot, Leistungsschwäche und Flüssigkeitseinlagerungen in den Beinen sind Beschwerdebildern, die mit einer Herzschwäche oder Herzinsuffizienz einhergehen. Betroffene Patienten wissen oftmals nicht, was sie sich noch zumuten dürfen und was nicht. Sind Reisen mit Herzschwäche noch möglich sind und darf ich noch Sex haben, erläutern wir in folgendem Artikel.

Um das Fortschreiten der Krankheit einzuordnen, nutzen Ärzte die Einteilung der New York Heart Association (NYHA). Wer nach dieser nur eine leichte Herzschwäche der Stufe I und II hat, kann in der Regel ohne wesentliche Einschränkungen verreisen. Bei Flugreisen oder Reisen in Gebiete über 1.500 Meter Höhe sowie Gebiete mit hoher Luftfeuchtigkeit seien dennoch einige Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Zu ihrer eigenen Sicherheit sollten Herzkranke genügend Medikamente mitnehmen und vor der Reise die medizinische Versorgung am Urlaubsort klären. In Gegenden, in denen eine medizinische Versorgung nach heutigem Standard fehle, wie etwa eine Klinik mit 24-h-Katheterbereitschaft, sollten Risikopatienten mit koronarer Herzkrankheit oder einer fortgeschrittenen Herzschwäche nicht reisen.

Sex und Reisen bei Herzschwäche

Sind Reisen per Flugzeug die länger als 4 Stunden dauern geplant, steigt durch den verringerten Sauerstoffgehalt der Luft sowie den Bewegungsmangel im Flugzeug das Risiko einer Venenthrombose. Das Risiko lässt sich vermindern, indem man sich trotz der Einschränkung bewegt, zu enge Kleidung vermeidet, die Beine nicht übereinanderschlägt und während des Flugs Übungen zur Wadendurchblutung macht. Zudem ist es ratsam, regelmässig etwas zu trinken, jedoch keinen Kaffee oder Alkohol, und die Einnahme von langwirkenden Schlafmitteln zu vermeiden. Ganz auf das Fliegen verzichten sollten Patienten mit schwerer Herzschwäche (NYHA IV), bei mittelschwerer Herzschwäche (NYHA III) müsse im Einzelfall entschieden werden. In beiden Fällen sollten Patienten vor der Reise unbedingt mit ihrem Arzt sprechen.

Auch in Sachen Sex sei der Schweregrad der Herzschwäche entscheidend. Generell gelte: Wer ohne Atemnot zwei Stockwerke hochlaufen könne, sei sexuell kaum eingeschränkt. Dennoch sei es empfehlenswert, sich Zeit für das Vorspiel zu nehmen und bequeme Positionen einzunehmen. Wer plane, Medikamente gegen Impotenz (z.B. den PDE-5-Hemmer Viagra)  einzunehmen, sollte dies am besten mit seinem Arzt besprechen.

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Vater werden per Eizellenspende

Gesundheits Doktor

Bei einer Eizellspende werden einer Spenderin reife Eizellen entnommen. Bei Eizellen spenden Invimed werden Spermien des Wunschvaters künstlich befruchtet und der Empfängerin eingepflanzt, die das Kind austrägt und auch großziehen möchte. 

Grundsätzlich gibt es zwei Wege, Eizellen für eine Eizellenspende zu gewinnen:

Egg-Sharing und Embryonenspende

Die Frau, die sich selbst einer In-Vitro-Fertilisation unterzogen hat, spendet ihre überzähligen Eizellen, wenn sie sie selbst nicht mehr benötigt („egg sharing“). Es ist grundsätzlich auch möglich, bereits befruchtete Eier freizugeben, man spricht dann von einer Embryonenspende. Sinnvoll ist dies zum Beispiel, wenn der Wunschvater keine fruchtbaren Spermien produziert. Anzeige

Freiwillige Spende

Die Frau unterzieht sich einer hormonellen Therapie, um die Produktion und Reifung von Eizellen anzuregen und Eizellen spenden zu können. Diese dienen allein dem Zweck, einer anderen Frau eine Schwangerschaft zu ermöglichen.

Eltern werden mit der Eizellenspende

Wann ist eine Eizellenspende sinnvoll?

Ca. 20 Prozent der Paare, die eine Familie gründen möchten, werden nicht schwanger. In rund 40 Prozent der Fälle liegt der Grund allein bei der Frau. Ist die Ursache etwa in Defekten der Eizellen zu suchen, kann der Kinderwunsch nur mithilfe einer Eizellenspende erfüllt werden. Das trifft etwa auf Frauen zu, die

  • Gedächnistest wegen einer medizinischen Behandlung unfruchtbar wurden (z.B. Chemotherapie).
  • frühzeitig in die Menopause gekommen sind (vor dem 40. Lebensjahr). sich im fortgeschrittenen Alter nach der Menopause noch einen Kinderwunsch erfüllen möchten.
  • genetische Erkrankungen aufweisen.
  • schwere Endometriose haben.
  • mehrere Fehlversuche einer künstlichen Befruchtung mit eigenen Eizellen hinter sich haben.

Voraussetzungen für die Eizellenspende

Eine Frau, die Eizellen spenden möchte, sollte möglichst jung sein und sich einem medizinischen Check auf Infektionskrankheiten unterziehen. Damit sollen mögliche Übertragungen von zum Beispiel HIV oder Hepatitis ausgeschlossen werden. Des Weiteren sollte sie bei guter allgemeiner Gesundheit und – natürlich – fruchtbar sein. Anzeige

Die Frau mit Kinderwunsch muss als Empfängerin der Eizellspende eine gesunde und funktionsfähige Gebärmutter besitzen, damit die Implantation der Eizellen erfolgreich sein kann

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Abnehmen ohne Fitnessstudio – ist das möglich?

Gesundheits Doktor

Laut der aktuellen Studie der DAK Krankenkasse ist jeder vierte Deutsche übergewichtig. Als häufigsten Grund dafür, warum nichts gegen das Übergewicht unternommen wird, wird Faulheit angegeben.

Dabei gibt es heutzutage gute und bewährte Methoden um mit gesunder und fettverbrennender Ernährung quasi ganz nebenbei abnehmen zu können. Abnehmen ohne Sport ist definitiv möglich und viel einfacher als man glauben mag.

Wichtige Tipps und Tricks zum Abnehmen ohne Sport erfahren Sie unter: http://www.faul-abnehmen-prinzip.de/abnehmen-ohne-sport

Tipps zum Abnehmen ohne Sport

So auch bei Veronika und Peter aus Berlin. Vor nicht ganz 2 Jahren waren beide noch deutlich übergewichtig. Beide hatten weder Zeit noch Lust sich sportlich abzurackern.

Nach eigener Recherche im Internet entdeckten Sie den einfachen Ernährungs- und Abnehmplan von dem Abnehmprogramm: Faul-abnehmen-Prinzip. Das Beste war, dass alle Rezepte wirklich einfach und schnell zubereitet waren, so die beiden Berliner. Schnell zeigten sich erste Erfolge, und die Motivation weiter zu machen wuchs.

Auch heute beherzigen die beiden noch einiges aus dem Abnehmprogramm, ganz einfach weil ihnen gesunde Ernährung wichtig geworden ist und sie den Spaß am Kochen für sich entdeckt haben.

Der Grund, warum viele es nicht schaffen ist, weil sie häufig gar nicht wissen, wie sie anfangen sollen und worauf es wirklich ankommt beim Abnehmen. Die meisten denken, sie müssen ins Fitnessstudio, teure Kurse kaufen oder dubiose Appetitzügler zu sich nehmen. So dachten auch die beiden Berliner und vor Jahren schon einiges ausprobiert, was aber nicht wirklich lange hielt. Mit so einer Erfahrung ist die Motivation natürlich erst mal im Keller.

Fragt man die beiden, welche Tipps sie Menschen geben können, die evtl. schon mal beim Abnehmen gescheitert sind – so sagen sie:

  • niemals aufgeben!
  • Ernährungs-Regeln beachten
  • niemals hungern oder auf wichtige Nährstoffe verzichten
  • den Spaß am Fettverbrennendem Kochen entdecken

Beim Faul-abnehmen-Prinzip findet man schnell hilfreiche Tipps und Ernährungspläne, die tatsächlich helfen.

Der Schlüssel zum Erfolg ist wohl – wie immer – einfach Anfangen und dranbleiben.

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Tipps gegen Schlafstörungen

Gesundheits Doktor

Die "gute Nacht" die man sich wünscht ist für viele Menschen oft nur ein Traum. In Deutschland leiden mehr als 20 Millionen Menschen unter Einschlaf- und Durchschlafproblemen. Bei der Hälfte der Betroffenen ist diese Störung behandlungsbedürftig. Das Frauen davon betroffen sind ist bekannt – aber auch viele Männer leiden unter Schlafstörungen. Ältere Menschen leiden häufiger an Schlafstörungen als jüngere. Dies liegt vor allem daran, dass ältere Menschen oftmals eine chronische Krankheit haben, die sich wiederum negativ auf den Schlaf auswirkt.

Was beeinträchtigt den Schlaf?

  • Psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angstneurosen
  • Psychische Belastungen z. B. Partnerschaftsprobleme, Stress am Arbeitsplatz
  • Organische Erkrankungen z. B. Asthma, Rheuma
  • Lärm, Schichtarbeit Bestimmte
  • Medikamente wie Asthmamittel, Blutdruckmittel, Antidepressiva
  • Alkohol, Suchtstoffe

Schlafstörungen haben auch einen hohen Leidensdruck zur Folge. Wer nachts schlecht schläft, ist morgens schlecht gelaunt oder unzufrieden. Die Konzentrationsfähigkeit ist wesentlich geringer als im ausgeruhten Zustand, die Leistungsfähigkeit deutlich eingeschränkt. Die Arbeitsproduktivität sinkt um bis zu 40 Prozent herab. Übermüdung ist zudem eine der häufigsten Ursachen für Unfälle im Straßenverkehr.

Hilfe bei Schlafstörungen

Doch was hilft mir bei Schlafstörungen?

  • Ein altes Hausmittel ist ein Glas warme Milch mit Honig vor dem Einschlafen. Und ganz wichtig: Nachts nicht auf die Uhr schauen – das übt Druck aus und hält wach.
  • Hilfe aus der Apotheke. Es gibt einige gute Medikamente gegen Schlafstörungen. Informieren Sie sich, einen Versuch ist es wert. Medikamente bekämpfen aber nicht die eigentliche Ursache der Schlafprobleme, sondern nur die Symptome.
  • Entspannung in der Badewanne. Beim Baden sollte das Wasser 35 bis 38 Grad warm sein, zehn bis 20 Minuten reichen aus. Zugesetzte Melisse, Hopfen, Lavendel oder Heublumen entspannen und machen schläfrig.
  • Was stört mich am Einschlafen? Manchmal sind es ganz banale Dinge, die den Schlaf stören. Überprüfen Sie deshalb Ihre Schlafhygiene: Wo steht der Fernseher? Wieviel Ruhe herrscht im Schlafzimmer? Ein nicht genügend abgedunkeltes Zimmer oder zu viel Straßenlärm kann den Schlaf erheblich beeinträchtigen.
  • Wie viel Schlaf brauchen Sie? Jeder Mensch hat ein anderes Schlafbedürfnis, dem einen reichen schon 6 Stunden, der andere braucht 8 Stunden, um sich richtig erholt zu fühlen. Die normale Schlafdauer liegt beim Erwachsenen zwischen 6 und 8 Stunden. Je älter wir werden, desto weniger Schlaf brauchen wir. Ältere Menschen schlafen oft auch am Tag, dadurch wird der Nachtschlaf umso kürzer. Schlafen Sie nicht länger als nötig, das kann eher schaden als nützen. Der Kreislauf kommt nicht in Gang und Sie fühlen sich schlapp.
  • Keine anregenden Getränke oder Alkohol. Alkohol macht zwar schläfrig, stört aber dennoch den Schlaf. Sie werden in der Nacht wach und schlafen nur schwer wieder ein. Kaffee und Nikotin regen an und sollten deshalb abends reduziert werden. Außerdem sollten Sie abends keine schweren Mahlzeiten mehr zu sich nehmen – Verdauungsbeschwerden können den Schlaf erheblich beeinträchtigen. Abends außerdem keine schweren Mahlzeiten zu sich nehmen.
  • Einschlafrituale. Zur Einstimmung auf die Schlafenszeit sind immer wiederkehrende Rituale sinnvoll. Machen Sie beispielsweise einen Abendspaziergang oder lesen Sie ein Buch zur Entspannung. Gehen Sie regelmäßig zur gleichen Zeit ins Bett, damit Sie sich einen bestimmten Schlafrhythmus angewöhnen.
  • Den Körper fordern. Körperliche Arbeit am Tag macht müde. Sport ist gut, um Stress abzubauen. Anstrengender Sport vor dem Schlafengehen kann jedoch munter machen; deshalb gilt: Treiben Sie Sport, aber nicht in den späten Abendstunden. Bewegen Sie sich außerdem regelmäßig an der frischen Luft.
  • Eine entspannte Umgebung ist wichtig. Für einen gesunden Schlaf ist der Schlafraum mit entscheidend. Das Zimmer sollte ruhig, dunkel und die Temperatur bei etwa 18 Grad liegen. Die Bettdecke soll der Jahreszeit angemessen sein, die Matratze weder zu hart noch zu weich. Sorgen Sie dafür, dass Sie sich im Schlafzimmer richtig wohl fühlen.
  • Ruhe für den Kopf vor dem Schlafengehen. Wer sich abends noch mit aufregenden Arbeiten oder persönlichen Problemen beschäftigt, liegt anschließend oft im Bett und kann nicht abschalten. Denken Sie besser am Tag über schwierige Dinge nach.
  • Nicht stundenlang im Bett wälzen. Schlaf lässt sich nicht erzwingen. Ganz im Gegenteil: Die krampfhafte Anstrengung einzuschlafen, vertreibt den Schlaf erst recht. Wer nachts aufwacht und nach einer guten Viertelstunde noch nicht wieder einschlafen kann, sollte das Licht anmachen und zu einem Buch greifen oder quälende Gedanken aufschreiben, um sie aus dem Kopf zu verbannen. Noch besser ist, das Bett zu verlassen – Musik hören oder auch bügeln macht schläfrig. Zurück unter die Decke geht's erst, wenn die Augen schwer werden.
  • Sorgen Sie für Stressabbau durch Entspannung. Jeder Mensch hat seine eigenen Ideen, wie er sich am besten entspannen kann. Überlegen Sie sich, was Ihnen am besten helfen könnte? Probieren Sie doch einfach die unterschiedlichen Angebote aus, damit Sie das Richtige für sich auswählen. Entspannungstechniken wie Yoga, Autogenes Training oder Meditation helfen, zur Ruhe zu kommen.
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Stress am Tag, Fastfood am Abend?

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Arbeitsstress kann dazu führen, sich abends zu viel und Ungesundes einzuverleiben. Ein schädliches Verhaltensmuster, die man iner neuen US-Studie zufolge aber einfach vorbeugen könnte. Der Schlüssel: eine Nacht mit gutem Schlaf.

Viel Stress am Arbeitsplatz führte der Studie zufolge bei chinesischen Arbeitnehmern im IT-Bereich sowie bei Mitarbeitern eines Call-Centers zu schlechter Stimmung. Diese wiederum stand mit ungesünderem Essen am Abend in Zusammenhang, wie die Forscher um Chu-Hsiang Chang von der Michigan State University online im Fachblatt Journal of Applied Psychology berichten. Hatten Studienteilnehmer allerdings in der Nacht zuvor besser geschlafen, tendierten sie am Tag danach dazu, sich trotz eines stressigen Arbeitstages gesünder zu ernähren, so das Ergebnis der Studie.

Essen werde manchmal als Aktivität genutzt, um sich aus einer negativen Stimmungslage zu befreien oder sie zu regulieren, sagt Koautor Yihao Liu von der University of Illinois. Darüber hinaus könne ungesundes Essen auch die Folge einer verminderten Selbstkontrolle sein. Menschen, die sich durch ihre Arbeit extrem gestresst fühlten, hätten häufig auch das Gefühl, ihr Verhalten nur unzulänglich kontrollieren zu können. Schlaf scheint in diesem Zusammenhang offenbar einen schützenden Effekt zu haben. So könne eine Nacht mit gutem Schlaf dazu beitragen, dass sich Arbeitnehmer wieder aufgetankt und tatkräftig fühlen, sagt Chang. Als Konsequenz könnten sie am nächsten Tag mit dem Arbeitsstress besser umgehen und seien weniger anfällig, sich am Abend ungesund zu ernähren.

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Joggen mit dem Hund

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Joggen eignet sich ideal, um dem Bewegungsbedürfnis von Hunden gerecht zu werden. Aber Achtung: Damit der Sport wirklich zum Spaß wird, gibt es einige Punkte zu beachten.

Die meisten Hunde lieben es, sich ausgiebig zu bewegen. Bevor es zum Joggen nach draußen geht, können Tierbesitzer ein paar Vorkehrungen treffen, damit die Vierbeiner den Lauf in vollen Zügen genießen können und gesund bleiben. Wichtig dabei sei es unter anderem, das Fitnesslevel des tierischen Gefährten richtig einzuschätzen und ihn nicht erschöpft hinterherrennen zu lassen.

Tipps für die Fitness

  1. Zwischen der letzten Mahlzeit des Hundes und dem Laufbeginn sollten mindestens zwei Stunden verstreichen. Bei vollem Bauch kann es durch die schnelle Bewegung zu einer lebensgefährlichen Magendrehung kommen.
  2. Tierhalter sollten vor dem Start bei ihrem Vierbeiner alle gesundheitlichen Bedenken ausschließen. Haben Hunde körperliche Einschränkungen, Krankheiten oder Verletzungen, ist das Joggen für sie in der Regel nicht geeignet. Bei Unsicherheiten besprechen Sie am besten mit dem zuständigen Tierarzt, ob Ihr Hund am regelmäßigen Lauftraining teilnehmen kann.
  3. Auch auf den Körperbau des Hundes kommt es an: Tiere mit relativ kurzen Beinen oder Übergewicht können beim Joggen in der Regel nicht mithalten. Auch Rassen mit kurzen Nasen, wie etwa der Mops, leiden beim intensiven Training, da sie durch die als Brachycephalie bezeichnete Deformierung des Gesichts ohnehin kaum genügend Luft bekommen. Bei Hunden mit besonders langem Rücken, wie etwa dem Dackel, können hüpfende Bewegungen auf Dauer der durchhängenden Wirbelsäule schaden. Rassen, die zu Gelenk- und Hüftproblemen neigen, sollten unbedingt vor Trainingsbeginn von einem Tierarzt untersucht werden.
  4. Bestenfalls findet der Lauf auf Wald- oder Feldwegen statt – das schont die Gelenke von Mensch und Tier.
  5. Im Sommer sollte der Lauf am Morgen oder in den kühlen Abendstunden stattfinden, denn auch Hunde können in der prallen Mittagssonne gefährlich überhitzen, vor allem Tiere mit dunklem Fell. Bleibt der Hund unterwegs immer wieder stehen, versucht er sich hinzulegen oder verfärbt sich seine Zunge, muss das Training unverzüglich unterbrochen werden.
  6. Auch an die Hundepfoten muss gedacht werden. Asphalt kann sich an heißen Tagen auf über 60 Grad Celsius aufheizen. Diese Temperaturen führen unweigerlich zu Verbrennungen.
  7. Um die Kondition des Hundes aufzubauen, sollten sportliche Tierhalter nicht direkt mit langen Strecken beginnen, sondern das Laufpensum langsam und stetig steigern.
  8. Es muss sichergestellt sein, dass der Vierbeiner bei längeren Strecken ausreichend trinken kann.
  9. Unterwegs sollten Hundehalter ihren Tieren die nötige Zeit gewähren, um stehen zu bleiben, zu schnuppern oder mit anderen Tieren zu interagieren. Die Pausen können vom menschlichen Begleiter beispielsweise für Dehnübungen oder das Laufen auf der Stelle genutzt werden.
  10. Hunde, die in geeigneten Bereichen ohne Leine laufen, sollten zumindest die Grundkommandos beherrschen. Beispielsweise muss sich der Hund zurückrufen lassen, auch wenn er ein Stück vorausgelaufen ist.
  11. Läuft der tierische Begleiter beim Training an der (möglichst langen) Leine, sollte ihm keinesfalls ein Halsband, sondern ein Hundegeschirr angelegt werden. Jeder Hund kann in einer bestimmten Situation in eine andere Richtung ziehen oder auch nur zum Schnuppern stehen bleiben und schon wird auf das empfindliche Genick des Tieres ein unsanfter Ruck ausgeübt und der Hals gewürgt.
  12. Auch nicht mehr so lauffreudige Hunde-Senioren sind gerne an der frischen Luft: Ein Hundebuggy oder ein ausrangierter Kinderwagen ermöglichen es, den Hund auch ohne Bewegungsbelastung mit zum Lauftraining zu nehmen. Regelmäßige Spaziergänge ersetzt das selbstverständlich nicht.
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