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Erektionsprobleme und Blutabnahme?

Gesundheits Doktor

Hallo. Seit einiger Zeit habe ich mit Erektionsproblemen zu kämpfen. Gestern war ich dann beim Arzt und er hat mir u.a. Blut abgenommen. Eigentlich hatte ich eher erwartet, dass er mit ein Potenzmittel wie Viagra verschreiben würde. Was hat es mit der Blutabnahme auf sich?

Nicht in jedem Fall sind Potenzmittel wie Viagra oder Cialis die geeignete Hilfe um Erektionsstörungen erfolgreich zu behandeln. In einem ersten Schritt müssen zunächst die Ursachen der Erektionsprobleme herausgefunden werden – was nur ein Arzt tun kann. Im Folgenden erhalten Sie mehr Informationen über die verschiedenen Aspekte der Untersuchung.

Ursachen der Erektionsprobleme

Bei jedem Mann, der über anhaltende Erektionsprobleme berichtet, wird der Arzt zunächst eingehend mit dem Betroffenen sprechen und seine Krankengeschichte erheben. Dazu gehören beispielsweise auch Fragen nach den Lebensgewohnheiten (beispielsweise zur Ernährung, Bewegung, Alkohol- und Nikotinkonsum), der bisherigen Medikamenteneinnahme und nach Beginn, Dauer, Ausmaß und zunehmender Verschlechterung der Erektionsfähigkeit. Der Arzt wird außerdem nach früheren Operationen im Bauchbereich, zu Unfällen oder Rückenmarks- und Wirbelsäulenerkrankungen fragen, weil die Schädigung von Nerven als Ursache einer erektilen Dysfunktion in Frage kommt.

Männer Gesundheit - Erektionsprobleme

Ungewohnt wird Ihnen vielleicht die Nachfrage nach dem Erektionsvermögen in unterschiedlichen Situationen sein. Dies ist aber wichtig. So gibt es Erektionen, die jeweils von unterschiedlichen Stellen im zentralen Nervensystem gesteuert werden.

Sind beispielsweise nächtliche und morgendliche Erektionen (die sogenannte Morgenlatte) erhalten, deutet das darauf hin, dass Ihre Schwellkörper und die Gefäße des Penis funktionieren und die Probleme wahrscheinlich woanders liegen. Es heißt aber noch nicht, dass Ihre Schwierigkeiten, zu einer ausreichend starken und anhaltenden Gliedversteifung zu kommen, damit automatisch psychisch bedingt sind.

Versuchen Sie auch, dem Arzt genau zu beschreiben, wie Sie die ungenügende Erektion erleben, wie hart das Glied überhaupt wird, wie lange die Versteifung anhält und ob es Situationen gibt, in denen die Erektion besser gelingt als in anderen. Der Arzt kann aus Ihren Angaben wichtige Rückschlüsse auf mögliche Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten ziehen.

Deshalb ist Offenheit wichtig. Es kann auch sein, dass der Arzt ein Gespräch zusammen mit Ihrem Partner vorschlägt – dieser kann oft zusätzliche Informationen beisteuern und ist später auch eine wichtige Unterstützung für die erfolgreiche Behandlung.

Blutabnahme

Um weiteren möglichen Ursachen auf die Spur zu kommen, lässt der Arzt Ihnen auch Blut abnehmen. Aus der Blutprobe werden der Blutzucker- und die Blutfettspiegel ebenso bestimmt wie beispielsweise die Konzentrationen des Hormons Testosteron.

Hat der Arzt aufgrund der Befragung und körperlichen Untersuchung entsprechende Hinweise auf eine organische Ursache gefunden, wird er eventuell weitere Werte aus dem Blut bestimmen lassen, z.B. das Hormon Prolaktin, Leberwerte, Nierenwerte, Schilddrüsenhormone, bei Diabetikern den Wert des zuckerbeladenen Hämoglobins (Glukohämoglobin, HbA1c) und bei auffälligem Befund der Prostata das Prostata-spezifische Antigen (PSA).

Fragen zu Erektionsproblemen

Körperliche Untersuchung

Auf der Suche nach Hinweisen auf körperliche Erkrankungen, die einer erektilen Dysfunktion zugrunde liegen können, wird der Arzt Ihren Körper untersuchen, um z.B. einen Anhaltspunkt für eine Hormonveränderung zu finden. Außerdem wird er Ihren Unterbauch, Penis und Hoden abtasten. Auch die Prostatauntersuchung durch den Enddarm ist wichtig – eine Prostatavergrößerung ist eine mögliche Ursache von Erektionsproblemen. Schließlich gehört (wie bei jeder Routineuntersuchung) auch die Bestimmung von Blutdruck, Puls, Gewicht und Bauchumfang dazu.

Spezielle Untersuchungen

Aufgrund der Ergebnisse der geschilderten Basisuntersuchungen kann der Arzt in vielen Fällen bereits eine für Sie geeignete Behandlung mit Ihnen besprechen. Nur in bestimmten Fällen müssen weitere Untersuchungen vorgenommen werden, um die Ursachen ihrer anhaltenden Erektionsprobleme näher zu bestimmen.

Bestehen beispielsweise Hinweise auf eine Durchblutungsstörung, kann der Schwellkörperinjektionstest zeigen, ob tatsächlich eine schlechte Durchblutung der Schwellkörper zu den Erektionsproblemen beiträgt.

Die Untersuchung der Blutflusseigenschaften im Penis erfolgt mit dem Dopplerultraschall. Dabei wird der Blutfluss in Ruhe und, nach Verabreichung eines durchblutungsfördernden Mittels, bei versteiftem Penis gemessen.

Zudem können die unwillkürlichen nächtlichen Erektionen in drei aufeinanderfolgenden Nächten gemessen werden. Als Normal gelten übrigens drei bis sechs Erektionen pro Nacht von mindestens 10-minütiger Dauer.

Die früher häufiger durchgeführten Untersuchungen Cavernosometrie und Cavernosographie, die einen kleinen Eingriff erfordern, werden heute nur noch selten eingesetzt.


Kann man Potenzmittel einfach verschrieben bekommen?

Gesundheits Doktor

Nein. Vor der Behandlung, also auch vor einer Verschreibung, steht die Diagnose! Jeder betroffene Mann sollte eine individuelle Betreuung ergalten, wobei der erste besuch beim Arzt durchaus bis zu 2 Stunden dauern kann. Auf jeden sollte man(n) umfangreich untersucht werden. Denn nur so kann eine optimale Behandlung für den Betroffenen sichergestellt werden. Optimale Behandlung heißt, dass genau das behandelt wird, was notwendig ist und nicht einfach ein Potenzmittel empfohlen wird. Auch wenn Potenzmittel wie Viagra kaufen die einfachste Methode ist, so wird sie nicht in jedem Fall von Erektionsproblemen die richtige Lösung sein.

Zu einer ausführlichen Diagnose gehören ein ausführliches Gespräch, eine Biothesiometrie (das ist eine Nervenmessung), eine Doppler-Duplex-Sonographie (Messung der Penisgefäße), die Messung der Zusammensetzung des Penis, ein EMG des Beckenbodens (zur Messung der Beckenbodenstärke) und eine Blutentnahme.

Auch wenn Männer nicht gern zum Arzt gehen, so sollte dieser Schritt undingt getan werden. Nur er als Spezialist kann die genauen Ursachen herausfinden und die richtige Behandlung in die Wege leiten. So schwierig der Schritt fällt – tun Sie Ihn.


Kann Alkohol Probleme lösen?

Gesundheits Doktor

Der 58-jährige Mann versichert mir treuherzig: „ Herr Doktor, mehr als drei Bier pro Abend trink ich nie, und wenn ich es will, schaffe ich es schon mal eine ganze Woche ohne!” Der stressige Job, Termine ohne Ende, ein Chef der ihm im Nacken sitzt und sowieso, das Geschäft läuft immer schlechter.

Die Realität ist, dass dieser Mann ohne sein abendliches Bier nicht mehr einschlafen und daraus schnell eine Gewohnheit entsteht. Es findet sich immer eine Ausrede, um das tägliche Bier oder den Wein zu begründen. In vielen Fällen passiert das auch heimlich. Alkoholiker sind gute Schauspieler, die nach außen hin gut mitmachen und mit allem einverstanden sind, was Partner und/oder Arzt mit ihnen besprechen. Dabei wird hin und wieder auch etwas geflunkert oder untertrieben. Ein gerötetes Gesicht oder Geruch nach Alkohol, häufig schon am frühen Morgen, sprechen dagegen eine andere Sprache. Depression und vermehrte Angstzustände können auftreten, aber auch körperliche Anzeichen wie Sodbrennen und Magenschmerzen, die Zunahme von Stürzen.

Gesundheitsberatung: Thema Alkohol

Wo ist die Grenze?

Bei Frauen liegt die Grenze bei etwa einem Glas Alkohol am Tag, also ca. 12 g. Für gesunde erwachsene Männer liegt diese Grenze bei 24 g Alkohol pro Tag, d.h. etwa zwei Gläser. Wenn Sie als Frau mehr als 0,1 l Wein oder Sekt, mehr als 1/4 Liter Bier oder 4 cl Schnaps pro Tag trinken, bewegen Sie sich bereits in einem gesundheitlichen Grenzbereich. Für Männer gilt die doppelte Menge, also 1/2 Liter Bier pro Tag oder 1/4 Liter Wein pro Tag als Grenze. Von Alkoholabhängigkeit spricht man, wenn mindestens drei von sechs Kriterien erfüllt sind:

  • ein starkes Verlangen nach Alkohol
  • eine verminderte Kontrollfähigkeit
  • körperliche Entzugssymptome
  • die Ausbildung einer Toleranz-immer höhere Dosen werden erforderlich
  • das Vernachlässigen anderer Interessen zugunsten des Alkohols
  • Die Fortführung des Konsums trotz negativer körperlicher, sozialer oder sonstiger Folgen. Der Tag wird nach dem Alkoholkomsum ausgerichtet.

Brauchen Sie abends Ihr Bier oder Glas Wein regelmäßig zum „Runterkommen“? Damit Sie schlafen können? Können Sie „nein“ sagen, auch im Freundeskreis, wenn Alkohol angeboten wird, oder nach einem Gläschen auch mal Schluss machen?

Fragen Sie sich selbst. Was tun Sie, um zu entspannen und besser mit Ihrem Stress umgehen zu können? Trinken Sie gelegentlich ein Glas Wein oder Bier? Wie häufig in der Woche? Wieviel Bier schaffen Sie maximal an einem Abend/auf einmal zu trinken? Falls Sie hier selbst ein Problem sehen, vereinbaren Sie bitte einen Termin bei Ihrem Hausarzt. Es gibt auch in Ihrer Umgebung eine Suchtstelle, bei der Sie sich beraten lassen können.

Wie kann der Alkoholismus behandelt werden?

  • Ehrlich sein und es vor sich selbst zugeben
  • Die Hilfe von anderen annehmen . Alkohol ist kein Problemlöser. Sie schaffen sich dadurch nur ein neues – größeres – Problem  an den Hals.

Ist die Steinzeit-Diät gesund?

Gesundheits Doktor

In der Steinzeit wurde das gegessen, was man jagen und sammeln konnte. Die Grundsätze dieser Ernährung haben sich in den letzten Jahren immer mehr zu einem Trend entwickelt. Die sogenannte Paleo-Diät, auch unter dem Namen Steinzeit-Diät bekannt, findet mehr und mehr Anhänger. Dabei müssen Sie natürlich nicht ihr Essen selbst sammeln oder jagen, jedoch setzt die Diät auf natürliche Kost, die es in der Art nur in der Steinzeit gab.

Hintergrund der Ernährung

Die steinzeit-Diät setzt vorraus, dass die moderne Ernährung nicht mehr "artgerecht" ist. Dabei wird unterstellt, dass unser Magen noch wie in der Steinzeit funktioniere. Mit der heutigen Ernährung würden wir unseren Körper jedoch durch die zahlreichen Zusatzstoffe, welche in den Lebensmitteln vorhanden sind, belasten. Der Magen kann die aufgenommene Nahrung nicht mehr verdauen. Die Folge dieser falschen Ernährung sind Stoffwechselerkrankungen, Bluthochdruck sowie Herz-Kreislaufbeschwerden. Eine entsprechende Studie die diese These stützt gibt es jedoch noch nicht.

Bestandteile der Steinzeit-Diät

Kann die Paleo-Diät sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken?

Auf jeden Fall "ja". Zwar stehen bei der Paleo-Diät fast nur Fleisch und Eier auf dem Speiseplan, jedoch kann die Reduktion der Lebensmittelvielfalt die Blutwerte verbessern. Neben Fleisch und Eier sind aber auch verschiedene Gemüsesorten sowie Fisch und Obst und auch Nüsse zu finden. Hingegen sind Milchprodukte und Nudeln sowie Brot oder pflanzliche Öle verboten.

Die WHO bestätigte vor kurzem, dass die Steinzeitdät durchaus gesund sein kann. Vor allem der Verzicht auf Zucker wirkt sich positiv auf den menschlichen Körper aus. Prof. Andrea Pfeiffer, Direktor der Abteilung Ernährungsmedizin der Berliner Charité: „Wir Menschen mögen den süßen Geschmack und können mit der unbegrenzten Verfügbarkeit nicht umgehen“. Im Durchschnitt nehmen Menschen täglich mehr als 25 g Zucker zu sich. Vor allem zugesetzter Zucker in Lebensmitteln ist jedoch gesundheitsgefährdend. Verzichtet man auf diesen Zucker, führe das zu keinerlei Mangelerscheinungen. Der Körper produziere selbst bei reinem Fleischkonsum genug Glucose. Gerade bei Adipositas-Patienten oder Diabeteserkrankungen sei die Steinzeitdiät somit durchaus gesundheitsförderlich.


Ist Kaffee gesund?

Gesundheits Doktor

Es gibt viele Menschen die ohne den morgendlichen Kaffee nicht wirklich in Schwung kommen. Dieser Tatsache sind jetzt schwedische Forscher auf den Grund gegangen, der Frage, ob der Koffein-Anschub das Herz aus dem Tritt bringen kann. Das Ergebnis: Das Herz bleibt im Rhythmus – trotz des Kaffee-Genuss.

Es wurde kein Beweis dafür gefunden, dass ein hoher Kaffee-Konsum das Risiko für Vorhofflimmern erhöht, so die Studienleiterin Susanna Larsson vom Karolinska-Institut in Schweden. Es handelt sich dabei um die häufigste Form von Herzrhythmusstörungen, bei der das Herz unregelmäßig und oft auch sehr schnell schlägt. Selbst beim Trinken von größeren Mengen Kaffeewurde kein erhöhtes Risiko festgestellt. In der Studie wurde dabei der Kaffee-Konsum von mehr als 76.000 Teilnehmern, die im Durchschnitt drei Tassen Kaffee pro Tag tranken, untersucht. Auch in der Anschlußuntersuchung, in die vier weitere Studien einbezogen wurden, fanden die Forscher keinen Zusammenhang zwischen Kaffee-Konsum und Vorhofflimmern.

Fragen an den Doktor

Das Ergebnis der Untersuchung: Wer Kaffee gern trinkt, darf diesen ruhigen Gewissens auch weiterhin trinken, ohne Angst vor Herzproblemen zu haben. Zumindest, wenn es sich um normale Kaffeemengen handelt. Die Studie liefert jedoch keinen Hinweis darauf, ob Kaffee nicht evtl. andere Formen von unregelmäßigem Herzschlag begünstigen kann.


Welche Rolle spielt der Beckenboden bei Erektionsstörungen?

Gesundheits Doktor

Berndt (43) Ich habe gelegentlich Erektionsstörungen und gelesen, dass u.a  die Beckenbodenmuskulatur dabei eine Rolle spielt. Können Sie mir mehr darüber sagen?

Untersuchungen haben aufgezeigt, dass etwa 6% der Männer gelegentlich unter Unterleibsschmerzen leiden – das sind rund 1,9 Millionen Deutsche. In den meisten Fällen ist eine Erkrankung der Vorsteherdrüse (Prostata), etwa eine Entzündung, die Ursache. In jüngerem Alter, besonders bei Männern unter 50 Jahren stecken hinter Schmerzen und Problemen beim Wasserlassen jedoch oft andere Ursachen. Diese können von Kontraktionsstörungen des Blasenmuskels über Verengungen der Harnröhre bis hin zu Fehlfunktionen des Beckenbodens reichen.

Wenn der Beckenboden überaktiv ist, kann das chronische Unterleibsschmerzen verursachen und den Harnfluss beeinträchtigen. In der Folge verspannt sich der Unterleib und Erektionsstörungen treten neben den Problemen beim Wasserlassen auf. Bei Männern, die sich angewöhnt haben, ihren Harndrang stark zu kontrollieren, weil sie beruflich nur eingeschränkt Zeit zum Wasserlassen haben, besteht ein erhöhtes Risiko, dass diese Störungen auftreten.

Als Behandlung gibt es eine Art intensives Re-Training des Beckenbodens. Unterstützt durch Biofeedback lernen betroffene Männer, die Muskeln besser zu koordinieren und vor allem mit gezielten Übungen und Atemtechniken wieder zu entspannen. Nach einiger Zeit sollten dann auch die Erektionsstörungen, sofern keine anderen Ursachen dafür in Betracht kommen, wieder von allein verschwinden.

Beckenbodentraining gegen Erektionsstörungen


Beeinflusst das Rauchen Diabetes Mellitus?

Gesundheits Doktor

Konrad (47) Hallo, mein Arzt hat mir vor kurzem eröffnet, dass ich Diabetes Mellitus habe und natürlich mache ich mir so meine Gedanken welche Veränderungen anstehen, wo ich mich umstellen muss. Da ich seit Jahren rauche, möchte ich wissen, inwiefern Rauchen Einfluss auf Diabtes Mellitus hat?

Das Zusammenwirken von Rauchen und Diabetes Mellitus kann zu Veränderungen in den Blutgefäßen (Arterien) führen, die das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erheblich erhöhen. Zudem können sich die Herzkranzgefäße verändern, was einen Myokardinfarkt möglicht. Nicht selten sind auch die Nieren durch Diabetes betroffen, so dass das Rauchen das Risiko einer zusätzlichen Schädigung dieser Organe erheblich erhöht.

Rauchen hat also einen erheblichen Einfluss auf Diabetes Mellitus und betroffene Menschen sollten sich intensiv mit dem Thema anfreunden, mit dem rauchen aufzuhören.


Frage zum Medikament Astelin

Gesundheits Doktor

Sabine J. (43) Ich habe Ihren Artikel über Allergien gelesen. Die Jahreszeit steht ja nun kurz bevor und auch für mich beginnt damit wieder die Leidenszeit. Vor kurzem habe ich über ein neues Medikament namens Astelin gelesen und möchte nachfragen, ob Sie es weiter empfehlen können.

Astelin wird zur Behandlung von allergischen Symptomen wie Niesen und juckende, laufende Nase verwendet. Es wird auch verwendet, um Symptome von Nasengang Entzündungen wie laufende Nase, verstopfte Nase, und Postnasentropfrohr behandeln. Astelin ist ein Antihistaminikum Nasenspray. Es funktioniert durch die Blockierung der Wirkung von Histamin, das Allergie-Symptome reduziert.

Das relativ neue Medikament hat bisher sehr gute Ergebnisse gezeigt und lindert die Symptome von Allergien beträchtlich. Wie alle Medikamente können jedoch auch Nebenwirkungen auftreten, die bei Astelin, so zeigen es Erfahrungsberichte, gering ausfallen. Die Verträglichkeit ist gut und daher wird Astelin von vielen Patienten sehr geschätzt.


Weitere Informationen zur Wirkung, zur Einnahme und den Nebenwirkungen finden Sie hier auf dieser Internet Apotheke, in der Sie Astelin bequem online bestellen können.


Soll ich mich Impfen lassen?

Gesundheits Doktor

Jedes Jahr im Herbst geht die Frage um, ob man sich Impfen lassen soll oder nicht. Speziell die Grippe- impfung steht dabei im Blickpunkt der Gesundheit.

Aus schulmedizinischer Sicht ist die Lage klar: die Impfung wird empfohlen. Besonders Menschen im fortgeschrittenen Alter mit schwereren Erkrankungen und auch Personen die im engen Kontakt mit gefährdeten Gruppen stehen (Seniorenheime, Krankenhaus) sollten die Grippeimpfung erhalten.

Es gibt aber nicht wenige Ärzte die raten, dass der Körper sein eigenes Immunsystem pflegen und stärken soll. So wirkt der Impfschutz nur für diesen einen definierten Erreger und andere Erreger können trotzdem Infektionen auslösen. Zudem führen Mediziner an, dass Grippeimpfungen nicht so harmlos sind wie es oft behauptet wird. Nebenwirkungen der Grippeimpfung können u.a. sein:  Zunahme von Allergien und Asthma, Einnahme von bedenklichen Zusatzstoffen.

Im Durchschnitt hat der Mensch mehrmals im Jahr Atemwegserkrankungen, vor allem Erkältungen. Diese werden in der Regel durch Viren und daher ist eine Behandlung mit Antibiotika wirkungslos. Antibiotika sind gegen Bakterien wirksam, gegen Viren jedoch nicht. Zudem wird das eigene Immunsystem durch den unkritischen Einsatz von Antibiotika geschwächt. Vielleicht haben Sie schon mal in den Medien gelesen, dass Ärzte zu viel Antibiotika verschreiben und Bakterien zunehmend immun dagegen werden.

Wirksamer Schutz gegen Grippe

Alternativen zur Impfung?

In der modernen und traditionellen Naturheilkunde werden einige sinnvolle Möglichkeiten angeboten, die das Immunsystem stärken und unterstützen – und das individuell auf eine Person abgestimmt. Fragen Sie am besten Ihren Arzt, ob er Ihnen diesbezüglich einen Rat oder Kontakt in Ihrer Nähe geben kann.

Fazit

Ob Sie sich nun Impfen lassen oder nicht, ist Ihre ganz persönliche Entscheidung. Es gibt ein Für und Wider, und auch unter den Ärzten gibt es viele Meinungen die dazu abraten oder es empfehlen, je nachdem ob man eher aus der Schulmedizin kommt oder aus der Naturheilkunde. Fakt ist, dass Jahr für Jahr viele Menschen an Grippe sterben und die Grippe eine ernsthafte Erkrankung für bestimmte Peronengruppen darstellen kann. In diesem Fall sollten Sie eine Impfung auf jeden Fall in Betracht ziehen.


Was mache ich bei Durchfall? – Teil 2

Gesundheits Doktor

Durchfall ist in aller Regel nicht gefährlich und ein Besuch beim Arzt ist unnötig. In den weitaus meisten Fällen reichen zur Behandlung die einfachen Hausmittel und eine Anpassung der Ernährung während der Erkrankung. Es gibt jedoch auch Fälle, in denen es schwerwiegende Probleme geben könnte. Den Doktor aufsuchen sollten Sie:

  • wenn der Durchfall außergewöhnlich stark ist oder länger als eine Woche anhält

  • wenn Sie Blut, Schleim oder Eiter im Stuhl haben sollten

  • wenn Sie neben dem Durchfall andere Symptome wie hohes Fieber, Gelenkschmerzen oder sich allgemein unwohl fühlen

  • wenn ältere Menschen oder Kinder vom Durchfall betroffen sind

  • wenn bei Ihnen eine Fernreise bevorsteht

  • wenn Zeichen einer beginnenden Austrocknung (Exsikkose) auftreten, z.B. Sie einen trockenen Mund haben

  • wenn Sie sich benommen fühlen oder Ihnen schwarz vor Augen wird, ist Ihr Kreislauf mit betroffen

  • wenn Sie den Flüssigkeitsverlust nicht über das Trinken ausgleichen können

Bei der Behandlung von Durchfall wird der Arzt verschiedene Ziele angehen. Zum einen wird er dafür sorgen, dass der Flüssigkeits- und Elektrolytverlust ausgeglichen wird, zum anderen sollte die geschädtigte Darmflora bei Ihrem Aufbau unterstützt werden. Weiterhin sollte natürlich die eigentliche Ursache des Durchfalls beseitigt werden.
 

Flüssigkeit und Elektrolyte

Der größte Risikofaktor bei Durchfall ist der Verlust von Flüssigkeit und Elektrolyten. Sie sollten so viel es geht trinken, am besten zwei bis drei Liter am Tag. Tee mit Zucker, Limonade oder auch Cola bieten sich hier an.

Den Tee können Sie auch selbst zubereiten. Stellen Sie eine Mischung zu gleichen Teilen auf Kamille- und Ringelblumenblüten sowie Himbeerblättern zusammen. Spezielle Elektrolytlösungen erhalten Sie in der Apotheke oder stellen diese selbst zusammen (fünf Teelöffel Trauenbzucker und einen halben Teelöffel Salz auf einen halben Liter Wasser). Die Blüten/Blätter mischen Sie mit der Elektrolytlösung und fertig ist ein beruhigender Tee.

Sollten Sie Hunger haben und das Essen auch im Magen bleiben, sollten Sie auf leicht verdauliche Nahrung achten, es können ruhig auch mal nur Salzstangen sein.

Medizin bei Durchfall

Das Medikament Loperamid verlangsamt die Darmtätigkeit und stoppt den Durchfall sehr schnell. Nachteil ist jedoch, dass dadurch auch das Ausscheiden von Giften und Krankheitserregern gehemmt wird. Nehmen Sie deshalb Loperamid nicht länger als zwei Tage ein. Sollte trotzdem keine Besserung eintreten, suchen Sie bitte einen Doktor auf.

Andere Medikamente die bei Durchfall zum Einsatz kommen wie Perenterol enthalten Hefe. Hefe hemmt das Wachstum schädlicher Keime im Darm und hilft, die natürliche Darmflora wieder zu regenerieren. Weiterhim gibt es Adsorbenzien die physikalisch wirken. Durch Adsorbenzien werden gelöste Stoffe wie Gifte gebunden dadurch die eigentliche Ursache des Durchfalls bekämpft. Zu den Absorbenzien gehören Aktivkohle, Kaolin sowie Siliziumdioxid.

Da der Einsatz von Antibiotika nur durch einen Arzt vorgenommen werden sollte, gehen wir nur kurz darauf ein. Sie werden nur verschrieben, wenn bakterielle Erreger als Ursache des Durchfalls bekannt sind. So kann die ohnehin schon angegriffene Darmflora geschont werden.

Vorbeugen von Durchfall

Durchfall lässt sich in den meisten Fällen vermeiden. Gerade bei Reisen sollten Sie den Leitsatz "Cook it, peel it oder leave it" (Kochen, schälen oder nicht essen) beherzigen. Gerade in warmen Ländern sollten Sie darauf achten woher das Trinkwasser kommt. Vermeiden Sie Leitungswasser (es sei denn es ist abgekocht) und greifen Sie lieber auf original abgepackte Wasserflaschen zurück. Vermeiden Sie Eiswürfel, rohe oder halb gegarte Speisen sowie Saucen oder Salate.

Sollte ein Familienmitglied trotzdem eine Durchfall-Erkrankung erleiden, dann halten Sie einige einfache Hygienemaßnahmen ein. Zum Beispiel das Händewaschen mit einem viruswirksamen Antiseptikum kann eine Ansteckung wirksam unterbinden.