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Vorbereitung auf den Todesfall: Welche Bestattungsarten gibt es?

Zusammenfassung: Sich auf den Tod vorbereiten ist ein Thema das oft beiseite geschoben wird – und doch kommt der Tag an dem man sich damit auseinander setzen muss. Mehr Informationen zum Thema Bestattung erhalten Sie in folgendem Artikel.

Inhaltsverzeichnis

Nach dem Tod eines geliebten Menschen, folgt unweigerlich die Bestattung. Hierbei wird in den meisten Fällen auf die Wünsche des Verstorbenen eingegangen. Damit eine Bestattung nach den Vorstellungen des Verschiedenen stattfinden kann, sollten diese im Voraus geklärt werden. Daher ist es wichtig, derartige Gespräche, auch wenn sie unangenehm sind, frühzeitig zu führen oder die letzten Wünsche niederzuschreiben. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten eine Bestattung abzuhalten. Die verschiedenen Bestattungsarten werden im Folgenden aufgeführt. Im Allgemeinen unterscheidet man zwischen Feuer- und Erdbestattung. Diese haben beide Vor- und Nachteile und können wiederum in Unterkategorien unterteilt werden.

Vorbereitung auf den Tod

Die Erdbestattung

Diese Art der Bestattung zählt zu den traditionellsten Arten und ist bereits mehrere Tausend Jahre alt. Bei der Erdbestattung wird der Leichnam des Verstorbenen in einem Sarg beigesetzt. Die Beisetzung kann normal oder aber anonym erfolgen. Bei der normalen Beisetzung wird das Grab mit einem Grabstein gekennzeichnet. Bei der anonymen Beisetzung ist es den Hinterbliebenen nicht gestattet, bei der Beerdigung anwesend zu sein. Der genaue Ort der Grabstätte wird nicht bekannt gegeben. Bei dieser Art ist die Trauerbewältigung für viele Angehörige sehr schwierig, da sie die Grabstätte nicht aufsuchen können. Sie haben keinen festen Ort um dem Toten zu betrauern und nahe zu sein und können keine Blumen hinterlegen. Dies kann jedoch auch ein Vorteil darstellen. Wenn der Verschiedene keine Angehörigen mehr hat, welche die Grabpflege übernehmen können, ist ein anonymes Grab ratsam.

Eine pflegeleichte Alternative stellt auch das Grasgrab dar. Hier wird der Leichnam begrabe und die Grabstätte lediglich mit einem Kreuz oder Grabstein versehen. Der Rest wird mit Rasen bedeckt. Das Aufstellen von Schalen oder gar das Bepflanzen des Grabes ist nicht gestattet. Die Pflege des Rasens wird in der Regel vom Friedhofpersonal übernommen.

Bei der ganz normalen Beisetzung kann wiederum zwischen einem Wahl- und einem Rheingrab ausgewählt werden. Bei einem Wahlgrab können die Stelle und die Größe des Grabes selbst entschieden werden. Auch ist es möglich die zeitliche Frist zu verlängern und weiter Urnen und Särge darin beizusetzen. Dies ist bei einem Reihengrab zwar nicht möglich, jedoch sind die Kosten hierfür deutlich geringer als bei einem Wahlgrab.

Die Feuerbestattung

Bei der Feuerbestattung wird der Leichnam, vor der Beisetzung, in einem Krematorium eingeäschert. Die Asche wird anschließend in Holzurnen oder eine andere ausgewählte Urne gefüllt und in dieser begraben. Die Grabstätte selbst, ist in der Regel deutlich kleiner und somit günstiger, als bei einer Erdbestattung. Die Grabstätte wird, wie bei einer Erdbestattung, mit einem Grabstein gekennzeichnet und kann von den Angehörigenbepflanzt werden. Aber auch hier ist die anonyme Feuerbestattung möglich. Die Holzurnen werden in diesem Fall nicht gekennzeichnet und an einer unbekannten Stelle beigesetzt.

Arten der Bestattung

Viele Friedhöfe bieten zwischenzeitlich auch die Bestattung in einer Wand an. Hier wird die Holzurne in einer Urnenwand verwahrt, welche mit einer beschrifteten Platte verschlossen wird. War der Verstorbene ein Freund des Waldes oder begeistert von Wasser, so ist die eine See- oder Baumbestattung eine Option. Hierbei wird die Urne entweder im Meer beigesetzt oder im Wurzelbereich eines Baumes vergraben. Dies ist häufig in einem Friedwald der Fall.

Es gibt also viele verschiedene Arten der Bestattung. Der letzte Wunsch des Verstorbenen sollte dabei mit einbezogen werden. Jedoch spielt auch der finanzielle Rahmen eine große Rolle. Hier gibt es große Unterschiede zwischen der Feuer- und Erdbestattung, sowie den einzelnen Grabstätten. Da dieses Thema bei der Altersvorsorge wichtig ist, sollten bereits frühzeitig Wünsche und Vorstellungen zur eigenen Bestattung niedergeschrieben oder kommuniziert werden, um es den Hinterbliebenen, bei der Gestaltung der Beerdigung, einfacher zu machen. Eine schöne Bestattung, nach Wünschen des Verstorbenen, hilft den Hinterbliebenen bei der Trauerbewältigung. Auch das Abschiednehmen und die Möglichkeit, das Grab des Verstorbenen aufzusuchen, werden den Angehörigen erleichtert.




Was hilft bei Hallux Valgus?

Es kommt häufig vor, dass Füße im Laufe des Lebens eine Fehlstellung entwickeln. Die am weitesten verbreitete ist Hallux valgus.

Was ist Hallux Valgus?

Bei Hallux valgus handelt es sich um eine Fehlstellung des Fußes, die auch unter dem Namen Ballenzeh bekannt ist. Dabei lehnt sich der große Zeh in Richtung der kleineren Zehen, während sich sein Grundgelenk in die entgegengesetzte Richtung drückt und an der Fußinnenseite eine Beule bildet. Diese Verschiebung gibt es in unterschiedlichen Ausprägungen. Sie reichen von einer kleinen Rundung an der Fußinnenseite bis zu einem großen Zeh, der sich über die anderen Zehen legt.

Schon eine leichte Hallux-valgus-Ausprägung werden Sie erkennen, wenn vielleicht auch nicht sofort spüren: Der Neigungswinkel des großen Zehs hat sich verschoben, und die Haut an der Fußinnenseite in Höhe des Grundgelenks kann gerötet sein. In der Medizin wird insgesamt zwischen vier Hallux-valgus-Stadien unterschieden. Im ersten Stadium treten oft nur leichte Schmerzen beim Gehen auf.

Behandlung von hallux valgus

Über die Ursachen von Hallux valgus

Hallux valgus beginnt immer damit, dass eine leichte Verschiebung des Zehs und erste Schmerzen bei der Bewegung im Fuß auftreten. Im zweiten Stadium kann es durch den ständigen Druck zu einer Entzündung kommen, der große Zeh verschiebt sich stärker und Betroffene haben meist ständige Schmerzen bei der Fußbewegung. Hallux valgus ist weltweit die häufigste Zehenfehlstellung – rund zehn Millionen Betroffene gibt es allein in Deutschland.

Schiebt sich der große Zeh über oder unter dem nebenliegenden Zeh, ist das dritte Stadium erreicht. Jetzt schmerzt der Fuß auch oft in Ruhephasen. In selteneren Fällen kommt es zur vierten Phase, in der sich der große Zeh weiter über oder unter die angrenzenden Zehen schiebt und einen Winkel von bis zu 90 Grad erreichen kann. Für eine genaue Hallux-valgus-Diagnose muss selbstverständlich ein Arzt den Fuß untersuchen.

Allein in Deutschland leiden rund 10 Millionen Menschen an Hallux valgus, die meisten von ihnen sind Frauen. Gewicht, Veranlagung, Alter und leider auch zu enge oder hohe Schuhe können eine Rolle bei der Entstehung der Fußfehlstellung spielen. Dass mehr Frauen als Männer betroffen sind, liegt häufig daran, dass Erstere eher zu einer Bindegewebsschwäche neigen. Liegt diese vor, stützen auch die Bänder im Fuß nicht ideal, und es kommt zu einer Instabilität, die sich oft erstmal als Spreizfuß bemerkbar macht. Wird dann noch durch ein erhöhtes Körpergewicht oder zu enge und hohe Schuhe Druck auf den Fuß ausgeübt, kommt es zur Verschiebung des großen Zehs und damit zu Hallux valgus.

Was kann ich gegen Hallux valgus tun?

Mit ein paar einfachen Tipps und Tricks können Sie aktiv etwas gegen die Verschlimmerung einer Hallux-valgus-Fehlstellung unternehmen und die Schmerzen mindern.

Laufen Sie barfuß – Ziehen Sie wo immer es geht Schuhe und Strümpfe aus, und gönnen Sie Ihren Füßen eine kleine Fitnesseinheit beim Barfußlaufen. Der Fuß wird beim Laufen über Teppich, Rasen oder Sand automatisch kräftiger.

Machen Sie Fußgymnastik – Neben dem Barfußlaufen können Sie den Fuß trainieren, indem Sie Ihre Zehen spreizen. Versuchen Sie, diese Übung morgens und abends für je ein paar Minuten zu machen. Damit trainieren Sie die Fußmuskulatur und wirken dem Hallux valgus entgegen.

Tragen Sie nie zu enge Strümpfe – Nicht nur Schuhe, sondern auch Strümpfe und Socken können den Fuß einengen. Sortieren Sie also alle Socken aus, die zu klein sind oder scheuern, und ersetzen Sie vielleicht sogar einige Paare gegen spezielle Hallux-valgus-Strümpfe.

Nutzen Sie Hallux-valgus-Bandagen – Spezielle Hallux valgus-Bandagen, z.B. von Valgomed, sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich und schützen und stützen den Fuß. Sie können eine Verschlimmerung verhindern oder eine leichte Fehlstellung sogar korrigieren.

Kaufen Sie die richtigen Schuhe – Füße mit Hallux valgus brauchen Schuhe, die ihnen Halt geben, aber vorne mehr Weite und weicheres Material bieten als Standard-Schuhmodelle. Das muss nicht heißen, dass Sie zu klobigen Gesundheitsschuhen greifen müssen. 




Was sind Zapper?

Seit der Entdeckung des elektrischen Stromes wird dieser in medizinischen Anwendungen, Diagnosen und Therapien getestet. In der Schmerztherapie findet der Strom schon seit langem seine Anwendung. Die Wirkung des Stromes sowohl auf Krankheitserreger in den verschiedenen Stärken, Frequenzen und Modulationen als auch auf verschiedene Funktionen des menschlichen Körpers werden immer wieder in verschiedensten Studien untersucht.

Seit dem frühen 20. Jahrhundert gibt es Wissenschaftler und Mediziner, die sich mit der Idee beschäftigt haben ohne Medikamente Krankheiten zu heilen. Sie gehen davon aus, dass jede Krankheit durch bestimmte Viren, Bakterien und Ähnliches hervorgerufen wird.

Der US-Arzt Dr. Raymond Rife war um 1930 einer der ersten, der Versuchsreihen anstellte. Er nahm ca. 20.000 verschiedene Proben von Krebspatienten und fand heraus, dass in jeder Probe ein Erreger zu finden war.

Nach Rife forschte in den 80ern Frau Dr. Clark auf diesem Gebiet, auf deren Forschungsergebnissen Herr Robert C. Beck aufbaute und eigene Ansichten zur Frequenztherapie entwickelte. Jeder der Forscher hat ein eigenes Gerät zur Frequenztherapie entwickelt und verwendet unterschiedliche Frequenzen sowie Spannungen und Ströme zur Behandlung. Alle Therapien haben jedoch eines gemeinsam – es wird eine Spannung mit einer bestimmten Frequenz am Körper angelegt. Die Verbindung zum Körper wird entweder durch leitende Handgriffe, Bänder die an Armen oder Beinen befestigt werden können oder Klebe-Elektroden sichergestellt.

Die physikalische Grundlage aller Therapiegeräte, so genannte Zapper, ist, dass sie mit einem Rechtecksignal arbeiten. Dies kann rein rechnerisch mit der Fourier-Analyse belegt werden. Einfacher ausgedrückt bedeutet es, dass jedes Rechtecksignal aus einer Vielzahl von höher frequenten Signalen besteht. So dass nicht nur Parasiten, die die besagte Grundfrequenz haben, beispielweise 30kHz, betäubt oder abgetötet werden, sondern auch Parasiten, die auf eine höhere Frequenz ansprechen.

Zapper nach Dr.Clark

Einsatz des Zappers

Ein parasitärer Befall ist eine große Belastung für den Körper, da wenige Parasiten genügen, um eine Erkrankung zur Folge zu haben oder ständig aufrecht zu erhalten. Bestimmte Bakterien leben auf oder in Parasiten und können ebenfalls selbst gewisse Bakterien oder Viren beherbergen. Zum Beispiel können in Spulwürmern nachweislich Dutzende verschiedener Bakterien wie Kolibakterien, Proteusbakterien, Staphylokokken und Streptokokken leben. Man weiß auch, dass Mykosen(Pilze) auf der Oberfläche von Würmern leben können.

Eine regelmäßige Anwendung des Zappers kann eine Beschwerdefreiheit von vielen Symptomen bescheren, insbesondere dann, wenn andere Methoden bislang nicht geholfen haben. Der Zapper stellt eine Art Universal-Therapiewirkung auf sehr viele Parasiten, Bakterien und Viren dar und ist daher eine Art Universalhilfsmittel bei jeglicher Behandlung, auch schwerer chronischer Erkrankung mit parasitärer Belastung.

Die Erfolge in der Behandlung von Allergien, Asthma, Migräne, Krebs, Diabetes, rheumatischen Formenkreisen und unspezifischen Verdauungsproblemen können in gewissen Fällen so extrem beeindruckend sein, dass es manchmal wie eine Spontan-Heilung aussehen kann.




Erektionsprobleme und Blutabnahme?

Hallo. Seit einiger Zeit habe ich mit Erektionsproblemen zu kämpfen. Gestern war ich dann beim Arzt und er hat mir u.a. Blut abgenommen. Eigentlich hatte ich eher erwartet, dass er mit ein Potenzmittel wie Viagra verschreiben würde. Was hat es mit der Blutabnahme auf sich?

Nicht in jedem Fall sind Potenzmittel wie Viagra oder Cialis die geeignete Hilfe um Erektionsstörungen erfolgreich zu behandeln. In einem ersten Schritt müssen zunächst die Ursachen der Erektionsprobleme herausgefunden werden – was nur ein Arzt tun kann. Im Folgenden erhalten Sie mehr Informationen über die verschiedenen Aspekte der Untersuchung.

Ursachen der Erektionsprobleme

Bei jedem Mann, der über anhaltende Erektionsprobleme berichtet, wird der Arzt zunächst eingehend mit dem Betroffenen sprechen und seine Krankengeschichte erheben. Dazu gehören beispielsweise auch Fragen nach den Lebensgewohnheiten (beispielsweise zur Ernährung, Bewegung, Alkohol- und Nikotinkonsum), der bisherigen Medikamenteneinnahme und nach Beginn, Dauer, Ausmaß und zunehmender Verschlechterung der Erektionsfähigkeit. Der Arzt wird außerdem nach früheren Operationen im Bauchbereich, zu Unfällen oder Rückenmarks- und Wirbelsäulenerkrankungen fragen, weil die Schädigung von Nerven als Ursache einer erektilen Dysfunktion in Frage kommt.

Männer Gesundheit - Erektionsprobleme

Ungewohnt wird Ihnen vielleicht die Nachfrage nach dem Erektionsvermögen in unterschiedlichen Situationen sein. Dies ist aber wichtig. So gibt es Erektionen, die jeweils von unterschiedlichen Stellen im zentralen Nervensystem gesteuert werden.

Sind beispielsweise nächtliche und morgendliche Erektionen (die sogenannte Morgenlatte) erhalten, deutet das darauf hin, dass Ihre Schwellkörper und die Gefäße des Penis funktionieren und die Probleme wahrscheinlich woanders liegen. Es heißt aber noch nicht, dass Ihre Schwierigkeiten, zu einer ausreichend starken und anhaltenden Gliedversteifung zu kommen, damit automatisch psychisch bedingt sind.

Versuchen Sie auch, dem Arzt genau zu beschreiben, wie Sie die ungenügende Erektion erleben, wie hart das Glied überhaupt wird, wie lange die Versteifung anhält und ob es Situationen gibt, in denen die Erektion besser gelingt als in anderen. Der Arzt kann aus Ihren Angaben wichtige Rückschlüsse auf mögliche Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten ziehen.

Deshalb ist Offenheit wichtig. Es kann auch sein, dass der Arzt ein Gespräch zusammen mit Ihrem Partner vorschlägt – dieser kann oft zusätzliche Informationen beisteuern und ist später auch eine wichtige Unterstützung für die erfolgreiche Behandlung.

Blutabnahme

Um weiteren möglichen Ursachen auf die Spur zu kommen, lässt der Arzt Ihnen auch Blut abnehmen. Aus der Blutprobe werden der Blutzucker- und die Blutfettspiegel ebenso bestimmt wie beispielsweise die Konzentrationen des Hormons Testosteron.

Hat der Arzt aufgrund der Befragung und körperlichen Untersuchung entsprechende Hinweise auf eine organische Ursache gefunden, wird er eventuell weitere Werte aus dem Blut bestimmen lassen, z.B. das Hormon Prolaktin, Leberwerte, Nierenwerte, Schilddrüsenhormone, bei Diabetikern den Wert des zuckerbeladenen Hämoglobins (Glukohämoglobin, HbA1c) und bei auffälligem Befund der Prostata das Prostata-spezifische Antigen (PSA).

Fragen zu Erektionsproblemen

Körperliche Untersuchung

Auf der Suche nach Hinweisen auf körperliche Erkrankungen, die einer erektilen Dysfunktion zugrunde liegen können, wird der Arzt Ihren Körper untersuchen, um z.B. einen Anhaltspunkt für eine Hormonveränderung zu finden. Außerdem wird er Ihren Unterbauch, Penis und Hoden abtasten. Auch die Prostatauntersuchung durch den Enddarm ist wichtig – eine Prostatavergrößerung ist eine mögliche Ursache von Erektionsproblemen. Schließlich gehört (wie bei jeder Routineuntersuchung) auch die Bestimmung von Blutdruck, Puls, Gewicht und Bauchumfang dazu.

Spezielle Untersuchungen

Aufgrund der Ergebnisse der geschilderten Basisuntersuchungen kann der Arzt in vielen Fällen bereits eine für Sie geeignete Behandlung mit Ihnen besprechen. Nur in bestimmten Fällen müssen weitere Untersuchungen vorgenommen werden, um die Ursachen ihrer anhaltenden Erektionsprobleme näher zu bestimmen.

Bestehen beispielsweise Hinweise auf eine Durchblutungsstörung, kann der Schwellkörperinjektionstest zeigen, ob tatsächlich eine schlechte Durchblutung der Schwellkörper zu den Erektionsproblemen beiträgt.

Die Untersuchung der Blutflusseigenschaften im Penis erfolgt mit dem Dopplerultraschall. Dabei wird der Blutfluss in Ruhe und, nach Verabreichung eines durchblutungsfördernden Mittels, bei versteiftem Penis gemessen.

Zudem können die unwillkürlichen nächtlichen Erektionen in drei aufeinanderfolgenden Nächten gemessen werden. Als Normal gelten übrigens drei bis sechs Erektionen pro Nacht von mindestens 10-minütiger Dauer.

Die früher häufiger durchgeführten Untersuchungen Cavernosometrie und Cavernosographie, die einen kleinen Eingriff erfordern, werden heute nur noch selten eingesetzt.




Kann man Potenzmittel einfach verschrieben bekommen?

Nein. Vor der Behandlung, also auch vor einer Verschreibung, steht die Diagnose! Jeder betroffene Mann sollte eine individuelle Betreuung ergalten, wobei der erste besuch beim Arzt durchaus bis zu 2 Stunden dauern kann. Auf jeden sollte man(n) umfangreich untersucht werden. Denn nur so kann eine optimale Behandlung für den Betroffenen sichergestellt werden. Optimale Behandlung heißt, dass genau das behandelt wird, was notwendig ist und nicht einfach ein Potenzmittel empfohlen wird. Auch wenn Potenzmittel wie Viagra kaufen die einfachste Methode ist, so wird sie nicht in jedem Fall von Erektionsproblemen die richtige Lösung sein.

Zu einer ausführlichen Diagnose gehören ein ausführliches Gespräch, eine Biothesiometrie (das ist eine Nervenmessung), eine Doppler-Duplex-Sonographie (Messung der Penisgefäße), die Messung der Zusammensetzung des Penis, ein EMG des Beckenbodens (zur Messung der Beckenbodenstärke) und eine Blutentnahme.

Auch wenn Männer nicht gern zum Arzt gehen, so sollte dieser Schritt undingt getan werden. Nur er als Spezialist kann die genauen Ursachen herausfinden und die richtige Behandlung in die Wege leiten. So schwierig der Schritt fällt – tun Sie Ihn.




Kann Alkohol Probleme lösen?

Der 58-jährige Mann versichert mir treuherzig: „ Herr Doktor, mehr als drei Bier pro Abend trink ich nie, und wenn ich es will, schaffe ich es schon mal eine ganze Woche ohne!” Der stressige Job, Termine ohne Ende, ein Chef der ihm im Nacken sitzt und sowieso, das Geschäft läuft immer schlechter.

Die Realität ist, dass dieser Mann ohne sein abendliches Bier nicht mehr einschlafen und daraus schnell eine Gewohnheit entsteht. Es findet sich immer eine Ausrede, um das tägliche Bier oder den Wein zu begründen. In vielen Fällen passiert das auch heimlich. Alkoholiker sind gute Schauspieler, die nach außen hin gut mitmachen und mit allem einverstanden sind, was Partner und/oder Arzt mit ihnen besprechen. Dabei wird hin und wieder auch etwas geflunkert oder untertrieben. Ein gerötetes Gesicht oder Geruch nach Alkohol, häufig schon am frühen Morgen, sprechen dagegen eine andere Sprache. Depression und vermehrte Angstzustände können auftreten, aber auch körperliche Anzeichen wie Sodbrennen und Magenschmerzen, die Zunahme von Stürzen.

Gesundheitsberatung: Thema Alkohol

Wo ist die Grenze?

Bei Frauen liegt die Grenze bei etwa einem Glas Alkohol am Tag, also ca. 12 g. Für gesunde erwachsene Männer liegt diese Grenze bei 24 g Alkohol pro Tag, d.h. etwa zwei Gläser. Wenn Sie als Frau mehr als 0,1 l Wein oder Sekt, mehr als 1/4 Liter Bier oder 4 cl Schnaps pro Tag trinken, bewegen Sie sich bereits in einem gesundheitlichen Grenzbereich. Für Männer gilt die doppelte Menge, also 1/2 Liter Bier pro Tag oder 1/4 Liter Wein pro Tag als Grenze. Von Alkoholabhängigkeit spricht man, wenn mindestens drei von sechs Kriterien erfüllt sind:

  • ein starkes Verlangen nach Alkohol
  • eine verminderte Kontrollfähigkeit
  • körperliche Entzugssymptome
  • die Ausbildung einer Toleranz-immer höhere Dosen werden erforderlich
  • das Vernachlässigen anderer Interessen zugunsten des Alkohols
  • Die Fortführung des Konsums trotz negativer körperlicher, sozialer oder sonstiger Folgen. Der Tag wird nach dem Alkoholkomsum ausgerichtet.

Brauchen Sie abends Ihr Bier oder Glas Wein regelmäßig zum „Runterkommen“? Damit Sie schlafen können? Können Sie „nein“ sagen, auch im Freundeskreis, wenn Alkohol angeboten wird, oder nach einem Gläschen auch mal Schluss machen?

Fragen Sie sich selbst. Was tun Sie, um zu entspannen und besser mit Ihrem Stress umgehen zu können? Trinken Sie gelegentlich ein Glas Wein oder Bier? Wie häufig in der Woche? Wieviel Bier schaffen Sie maximal an einem Abend/auf einmal zu trinken? Falls Sie hier selbst ein Problem sehen, vereinbaren Sie bitte einen Termin bei Ihrem Hausarzt. Es gibt auch in Ihrer Umgebung eine Suchtstelle, bei der Sie sich beraten lassen können.

Wie kann der Alkoholismus behandelt werden?

  • Ehrlich sein und es vor sich selbst zugeben
  • Die Hilfe von anderen annehmen . Alkohol ist kein Problemlöser. Sie schaffen sich dadurch nur ein neues – größeres – Problem  an den Hals.

Ist die Steinzeit-Diät gesund?

In der Steinzeit wurde das gegessen, was man jagen und sammeln konnte. Die Grundsätze dieser Ernährung haben sich in den letzten Jahren immer mehr zu einem Trend entwickelt. Die sogenannte Paleo-Diät, auch unter dem Namen Steinzeit-Diät bekannt, findet mehr und mehr Anhänger. Dabei müssen Sie natürlich nicht ihr Essen selbst sammeln oder jagen, jedoch setzt die Diät auf natürliche Kost, die es in der Art nur in der Steinzeit gab.

Hintergrund der Ernährung

Die steinzeit-Diät setzt vorraus, dass die moderne Ernährung nicht mehr "artgerecht" ist. Dabei wird unterstellt, dass unser Magen noch wie in der Steinzeit funktioniere. Mit der heutigen Ernährung würden wir unseren Körper jedoch durch die zahlreichen Zusatzstoffe, welche in den Lebensmitteln vorhanden sind, belasten. Der Magen kann die aufgenommene Nahrung nicht mehr verdauen. Die Folge dieser falschen Ernährung sind Stoffwechselerkrankungen, Bluthochdruck sowie Herz-Kreislaufbeschwerden. Eine entsprechende Studie die diese These stützt gibt es jedoch noch nicht.

Bestandteile der Steinzeit-Diät

Kann die Paleo-Diät sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken?

Auf jeden Fall "ja". Zwar stehen bei der Paleo-Diät fast nur Fleisch und Eier auf dem Speiseplan, jedoch kann die Reduktion der Lebensmittelvielfalt die Blutwerte verbessern. Neben Fleisch und Eier sind aber auch verschiedene Gemüsesorten sowie Fisch und Obst und auch Nüsse zu finden. Hingegen sind Milchprodukte und Nudeln sowie Brot oder pflanzliche Öle verboten.

Die WHO bestätigte vor kurzem, dass die Steinzeitdät durchaus gesund sein kann. Vor allem der Verzicht auf Zucker wirkt sich positiv auf den menschlichen Körper aus. Prof. Andrea Pfeiffer, Direktor der Abteilung Ernährungsmedizin der Berliner Charité: „Wir Menschen mögen den süßen Geschmack und können mit der unbegrenzten Verfügbarkeit nicht umgehen“. Im Durchschnitt nehmen Menschen täglich mehr als 25 g Zucker zu sich. Vor allem zugesetzter Zucker in Lebensmitteln ist jedoch gesundheitsgefährdend. Verzichtet man auf diesen Zucker, führe das zu keinerlei Mangelerscheinungen. Der Körper produziere selbst bei reinem Fleischkonsum genug Glucose. Gerade bei Adipositas-Patienten oder Diabeteserkrankungen sei die Steinzeitdiät somit durchaus gesundheitsförderlich.




Ist Kaffee gesund?

Es gibt viele Menschen die ohne den morgendlichen Kaffee nicht wirklich in Schwung kommen. Dieser Tatsache sind jetzt schwedische Forscher auf den Grund gegangen, der Frage, ob der Koffein-Anschub das Herz aus dem Tritt bringen kann. Das Ergebnis: Das Herz bleibt im Rhythmus – trotz des Kaffee-Genuss.

Es wurde kein Beweis dafür gefunden, dass ein hoher Kaffee-Konsum das Risiko für Vorhofflimmern erhöht, so die Studienleiterin Susanna Larsson vom Karolinska-Institut in Schweden. Es handelt sich dabei um die häufigste Form von Herzrhythmusstörungen, bei der das Herz unregelmäßig und oft auch sehr schnell schlägt. Selbst beim Trinken von größeren Mengen Kaffeewurde kein erhöhtes Risiko festgestellt. In der Studie wurde dabei der Kaffee-Konsum von mehr als 76.000 Teilnehmern, die im Durchschnitt drei Tassen Kaffee pro Tag tranken, untersucht. Auch in der Anschlußuntersuchung, in die vier weitere Studien einbezogen wurden, fanden die Forscher keinen Zusammenhang zwischen Kaffee-Konsum und Vorhofflimmern.

Fragen an den Doktor

Das Ergebnis der Untersuchung: Wer Kaffee gern trinkt, darf diesen ruhigen Gewissens auch weiterhin trinken, ohne Angst vor Herzproblemen zu haben. Zumindest, wenn es sich um normale Kaffeemengen handelt. Die Studie liefert jedoch keinen Hinweis darauf, ob Kaffee nicht evtl. andere Formen von unregelmäßigem Herzschlag begünstigen kann.


Welche Rolle spielt der Beckenboden bei Erektionsstörungen?

Berndt (43) Ich habe gelegentlich Erektionsstörungen und gelesen, dass u.a  die Beckenbodenmuskulatur dabei eine Rolle spielt. Können Sie mir mehr darüber sagen?

Untersuchungen haben aufgezeigt, dass etwa 6% der Männer gelegentlich unter Unterleibsschmerzen leiden – das sind rund 1,9 Millionen Deutsche. In den meisten Fällen ist eine Erkrankung der Vorsteherdrüse (Prostata), etwa eine Entzündung, die Ursache. In jüngerem Alter, besonders bei Männern unter 50 Jahren stecken hinter Schmerzen und Problemen beim Wasserlassen jedoch oft andere Ursachen. Diese können von Kontraktionsstörungen des Blasenmuskels über Verengungen der Harnröhre bis hin zu Fehlfunktionen des Beckenbodens reichen.

Wenn der Beckenboden überaktiv ist, kann das chronische Unterleibsschmerzen verursachen und den Harnfluss beeinträchtigen. In der Folge verspannt sich der Unterleib und Erektionsstörungen treten neben den Problemen beim Wasserlassen auf. Bei Männern, die sich angewöhnt haben, ihren Harndrang stark zu kontrollieren, weil sie beruflich nur eingeschränkt Zeit zum Wasserlassen haben, besteht ein erhöhtes Risiko, dass diese Störungen auftreten.

Als Behandlung gibt es eine Art intensives Re-Training des Beckenbodens. Unterstützt durch Biofeedback lernen betroffene Männer, die Muskeln besser zu koordinieren und vor allem mit gezielten Übungen und Atemtechniken wieder zu entspannen. Nach einiger Zeit sollten dann auch die Erektionsstörungen, sofern keine anderen Ursachen dafür in Betracht kommen, wieder von allein verschwinden.

Beckenbodentraining gegen Erektionsstörungen


Beeinflusst das Rauchen Diabetes Mellitus?

Konrad (47) Hallo, mein Arzt hat mir vor kurzem eröffnet, dass ich Diabetes Mellitus habe und natürlich mache ich mir so meine Gedanken welche Veränderungen anstehen, wo ich mich umstellen muss. Da ich seit Jahren rauche, möchte ich wissen, inwiefern Rauchen Einfluss auf Diabtes Mellitus hat?

Das Zusammenwirken von Rauchen und Diabetes Mellitus kann zu Veränderungen in den Blutgefäßen (Arterien) führen, die das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erheblich erhöhen. Zudem können sich die Herzkranzgefäße verändern, was einen Myokardinfarkt möglicht. Nicht selten sind auch die Nieren durch Diabetes betroffen, so dass das Rauchen das Risiko einer zusätzlichen Schädigung dieser Organe erheblich erhöht.

Rauchen hat also einen erheblichen Einfluss auf Diabetes Mellitus und betroffene Menschen sollten sich intensiv mit dem Thema anfreunden, mit dem rauchen aufzuhören.