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Oberlidstraffung und Unterlidstraffung – was ist das?

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Meist zeigen sich die natürlichen Alterungsprozesse zuerst einmal rund um die Augen. Neben den Augenfältchen gibt es auch andere Erscheinungen, wie Tränensäcke oder Schlupflider, die zu einem negativen Gesamtbild führen können. Mit einer Augenlidstraffung können betroffene Menschen sofort wieder frischer und jünger aussehen.

Die Oberlidstraffung

Die Oberlidstraffung erfolgt unter örtlicher Betäubung. Auf Wunsch kann aber auch eine Vollnarkose vorgenommen werden. Bei dem Eingriff werden kleine Hautstreifen entfernt, wodurch der Verjüngungseffekt erreicht wird. Bei Schlupflidern wird zusätzlich das überschüssige Fett- und Muskelgewebe abgetragen.

Die Unterlidstraffung

Bei Tränensäcken oder stark ausgeprägtem Hautüberschuss wird eine Unterlidstraffung durchgeführt. In der Regel wird auch dieser Eingriff ambulant bei örtlicher Betäubung vorgenommen. Hierbei erfolgt die Schnittführung unterhalb des Wimpernkranzes. Dabei wird dann das überschüssige Gewebe entfernt und der Eingriff dauert circa 60 Minuten.

Was ist vor der Operation zu beachten

Vor der Operation ist immer eine augenärztliche Untersuchung ratsam, wodurch ein erhöhtes Operationsrisiko ausgeschlossen werden kann. Ebenfalls sollte der Patient bereits zwei Tage vor dem Eingriff auf jegliches Augen Make-up verzichten. Ebenfalls ist unbedingt den Anweisungen des Arztes zu folgen. Blutgerinnungshemmender Medikamente müssen im Vorfeld abgesetzt werden und bereits 14 Tage vor der Operation sollten auf die Einnahme von Alkohol und Schlafmittel verzichtet werden. Bereits 4 Wochen vor der Operation sollte auf Nikotin verzichtet werden, da dies die Wundheilung negativ beeinflussen könnte.

Gibt es Risiken?

Wie bei jeder Operation gibt es auch bei der Augenlidstraffung gewisse Risiken. Wird bei dem Eingriff zu viel Haut entnommen, kann dies die Schließfunktion des Auges negativ beeinflussen. Dies gilt auch bei einer übermäßigen Narbenbildung. Wird zu viel Fettgewebe entfernt kann dies zu einem sogenannten „Hohlauge“ führen. Wird der Lidhebermuskel beschädigt kann dies dazu führen, dass anschließend das Augenlied nicht mehr richtig nach oben gezogen werden. Und auch die Hornhaut kann trotz aller Vorsicht verletzt werden. Auch wenn die Augenlidstraffung gut verläuft, kann es nach der Operation zu Blutergüssen oder Schwellungen kommen. In einigen Fällen kommt es auch zu einem unscharfen Sehen oder zu einer Lichtempfindlichkeit. Diese Symptome klingen allerdings nach ein paar Tagen wieder ab. Sollte es zu einer Nachblutung kommen, muss der Patient dringend den behandelnden Arzt kontaktieren. Allerdings sind schwerwiegende Komplikationen heute die Ausnahme. Wird eine Lidstraffung durchgeführt, führen die Ergebnisse dazu, dass der Patient für viele Jahre jünger und frischer aussieht. Da der natürliche Altersprozess aber nicht aufgehalten werden kann, kann dies dazu führen, dass die Operation nach einigen Jahren wiederholt werden muss. In der Regel empfiehlt sich eine erneute Lidstraffung nach etwa 10 Jahren.

Wo finde ich den richtigen Arzt?

Damit die Lidstraffung auch zum gewünschten Ergebnis führt, muss der Patient einen geeigneten Arzt finden. Auch wenn dies das Fachgebiet des Arztes ist, sollte sich niemand davor scheuen den Arzt zu fragen, wie oft er diese Operation bereits durchgeführt hat. Denn die Erfahrung ist enorm wichtig für ein ästhetisches Ergebnis. Hier sind eine solide Ausbildung, Fachkompetenz und Erfahrung enorm wichtig. Ebenfalls wichtig ist das vor der Operation stattfindende Beratungsgespräch. Hat der Patient nach diesem Gespräch den Eindruck dass es nicht „passt“, sollte er sich auf die Suche nach einem anderen Arzt machen. In dem Beratungsgespräch sollte der Arzt darauf hinweisen, dass es sich bei diesem Eingriff um eine richtige Operation und nicht nur um eine kosmetische Behandlung handelt. Er sollte den Patienten über die Risiken aufklären und ihm ebenfalls mitteilen, dass er die nächsten Tage nach der Operation in der Regel nicht gesellschaftsfähig sein wird. Dies liegt an den normalen Begleiterscheinungen die oben bereits genannt wurden. Wer auf der Suche nach einem Spezialisten wie beispielsweise in München ist, der sollte einen Termin bei Dr. Gracia vereinbaren. Dieser wird den Patienten unverbindlich und persönlich beraten und dabei ein Behandlungskonzept vorstellen


Vater werden per Eizellenspende

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Bei einer Eizellspende werden einer Spenderin reife Eizellen entnommen. Bei Eizellen spenden Invimed werden Spermien des Wunschvaters künstlich befruchtet und der Empfängerin eingepflanzt, die das Kind austrägt und auch großziehen möchte. 

Grundsätzlich gibt es zwei Wege, Eizellen für eine Eizellenspende zu gewinnen:

Egg-Sharing und Embryonenspende

Die Frau, die sich selbst einer In-Vitro-Fertilisation unterzogen hat, spendet ihre überzähligen Eizellen, wenn sie sie selbst nicht mehr benötigt („egg sharing“). Es ist grundsätzlich auch möglich, bereits befruchtete Eier freizugeben, man spricht dann von einer Embryonenspende. Sinnvoll ist dies zum Beispiel, wenn der Wunschvater keine fruchtbaren Spermien produziert. Anzeige

Freiwillige Spende

Die Frau unterzieht sich einer hormonellen Therapie, um die Produktion und Reifung von Eizellen anzuregen und Eizellen spenden zu können. Diese dienen allein dem Zweck, einer anderen Frau eine Schwangerschaft zu ermöglichen.

Eltern werden mit der Eizellenspende

Wann ist eine Eizellenspende sinnvoll?

Ca. 20 Prozent der Paare, die eine Familie gründen möchten, werden nicht schwanger. In rund 40 Prozent der Fälle liegt der Grund allein bei der Frau. Ist die Ursache etwa in Defekten der Eizellen zu suchen, kann der Kinderwunsch nur mithilfe einer Eizellenspende erfüllt werden. Das trifft etwa auf Frauen zu, die

  • Gedächnistest wegen einer medizinischen Behandlung unfruchtbar wurden (z.B. Chemotherapie).
  • frühzeitig in die Menopause gekommen sind (vor dem 40. Lebensjahr). sich im fortgeschrittenen Alter nach der Menopause noch einen Kinderwunsch erfüllen möchten.
  • genetische Erkrankungen aufweisen.
  • schwere Endometriose haben.
  • mehrere Fehlversuche einer künstlichen Befruchtung mit eigenen Eizellen hinter sich haben.

Voraussetzungen für die Eizellenspende

Eine Frau, die Eizellen spenden möchte, sollte möglichst jung sein und sich einem medizinischen Check auf Infektionskrankheiten unterziehen. Damit sollen mögliche Übertragungen von zum Beispiel HIV oder Hepatitis ausgeschlossen werden. Des Weiteren sollte sie bei guter allgemeiner Gesundheit und – natürlich – fruchtbar sein. Anzeige

Die Frau mit Kinderwunsch muss als Empfängerin der Eizellspende eine gesunde und funktionsfähige Gebärmutter besitzen, damit die Implantation der Eizellen erfolgreich sein kann


Cannabisgesetz

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Die Bundesapothekerkammer begrüßt, dass in Zukunft Patienten mit medizinisch notwendigem Cannabis versorgt werden können. "In ärztlicher Hand ist Cannabis eine weitere Therapieoption. Wir freuen uns, dass unsere langjährige Forderung aufgegriffen wurde und medizinisch notwendiges Cannabis wie andere Arzneimittel behandelt wird", sagt Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer.

"In Zukunft können Patienten Rezepturarzneimittel aus Cannabis in kontrollierter pharmazeutischer Qualität aus der Apotheke bekommen. Die Krankenkassen können diese Medikamente nach vorheriger Genehmigung auch erstatten", erklärte Kiefer. Das "Gesetz zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften" wurde heute in der 2./3. Lesung vom Bundestag verabschiedet. Es tritt nach der Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft.

Bis Cannabis auch in Versandapotheken gekauft werden kann wird noch etwas Zeit vergehen, aber zumindest ist ein Schritt in diese Richtung getan.

Fragen an den Doktor

Zur Zeit wird gesellschaftspolitisch diskutiert, ob Cannabis zu Genusszwecken in Deutschland legalisiert werden soll. Das aktuell verabschiedete Gesetz bezieht sich nur auf medizinisch verordnetes Cannabis. Kiefer: "Jeder weiß: Medikamente haben Risiken und Nebenwirkungen. Es wäre fahrlässig und falsch, aus dem medizinischen Einsatz zu folgern, dass Cannabis als Genussmittel harmlos wäre." Aus Sicht der Apothekerschaft sollte die Legalisierung zu Genusszwecken sorgfältig geprüft werden, da der Konsum von Cannabis mit Risiken verbunden ist. Risiken sind u.a. das erhöhte Unfallrisiko, eine Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen, wie Angststörungen und Depression, und die mögliche Entwicklung einer Sucht.


Tipps zum Einschlafen

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Das "Gute Nacht" ist für viele Menschen schon ein allabendliches Ritual. Doch oft ist das nur ein Traum und das Einschlafen fällt alles andere als leicht. In Deutschland leiden über 20 Millionen Menschen unter Einschlaf- und Durchschlafproblemen. Frauen trifft es doppelt so häufig wie Männer; Ältere leiden häufiger an Schlafstörungen als Jüngere. Dies liegt auch daran, dass ältere Menschen oftmals eine chronische Krankheit haben, die wiederum den Schlaf beeinträchtigt.

Gesundheitsberatung - Tipps zum Einschlafen

  1. Verzichten Sie auf anregende Getränke oder Alkohol – Alkohol macht zwar schläfrig, stört aber dennoch den Schlaf. Sie werden in der Nacht wach und schlafen nur schwer wieder ein. Kaffee und Nikotin regen an und sollten deshalb abends reduziert werden. Außerdem sollten Sie abends keine schweren Mahlzeiten mehr zu sich nehmen – Verdauungsbeschwerden können den Schlaf erheblich beeinträchtigen. Abends außerdem keine schweren Mahlzeiten zu sich nehmen.
  2. Körperliche Aktivität – Körperliche Arbeit am Tag macht müde. Sport ist gut, um Stress abzubauen. Anstrengender Sport vor dem Schlafengehen kann jedoch munter machen; deshalb gilt: Treiben Sie Sport, aber nicht in den späten Abendstunden. Bewegen Sie sich außerdem regelmäßig an der frischen Luft.
  3. Rituale – Zur Einstimmung auf die Schlafenszeit sind immer wiederkehrende Rituale sinnvoll. Machen Sie beispielsweise einen Abendspaziergang oder lesen Sie ein Buch zur Entspannung. Gehen Sie regelmäßig zur gleichen Zeit ins Bett, damit Sie sich einen bestimmten Schlafrhythmus angewöhnen.
  4. Entspannte Umgebung – Für einen gesunden Schlaf ist der Schlafraum mit entscheidend. Das Zimmer sollte ruhig, dunkel und die Temperatur bei etwa 18 Grad liegen. Die Bettdecke soll der Jahreszeit angemessen sein, die Matratze weder zu hart noch zu weich. Sorgen Sie dafür, dass Sie sich im Schlafzimmer richtig wohl fühlen.
  5. Entspannter Kopf – Wer sich abends noch mit aufregenden Arbeiten oder persönlichen Problemen beschäftigt, liegt anschließend oft im Bett und kann nicht abschalten. Denken Sie besser am Tag über schwierige Dinge nach.
  6. Schlafrhythmus – Möglichst oft zur selben Zeit ins Bett geht und morgens den Wecker immer auf die gleiche Uhrzeit stellt, so schläft sich's besser.
  7. Nicht lange im Bett wälzen –  Schlaf lässt sich nicht erzwingen. Ganz im Gegenteil: Die krampfhafte Anstrengung einzuschlafen, vertreibt den Schlaf erst recht. Wer nachts aufwacht und nach einer guten Viertelstunde noch nicht wieder einschlafen kann, sollte das Licht anmachen und zu einem Buch greifen oder quälende Gedanken aufschreiben, um sie aus dem Kopf zu verbannen. Noch besser ist, das Bett zu verlassen – Musik hören oder auch bügeln macht schläfrig. Zurück unter die Decke geht's erst, wenn die Augen schwer werden.
  8. Stressabbau –  Jeder Mensch hat seine eigenen Ideen, wie er sich am besten entspannen kann. Überlegen Sie sich, was Ihnen am besten helfen könnte? Probieren Sie doch einfach die unterschiedlichen Angebote aus, damit Sie das Richtige für sich auswählen. Entspannungstechniken wie Yoga, Autogenes Training oder Meditation helfen, zur Ruhe zu kommen.
  9. Warmes Bad – Beim Baden sollte das Wasser 35 bis 38 Grad warm sein, zehn bis 20 Minuten reichen aus. Zugesetzte Melisse, Hopfen, Lavendel oder Heublumen entspannen und machen schläfrig.
  10. Hausmittel – Ein altes Hausmittel ist ein Glas warme Milch mit Honig vor dem Einschlafen. Und ganz wichtig: Nachts nicht auf die Uhr schauen – das übt Druck aus und hält wach.

Studie zu Prostata-Krebs

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Prostatakrebs ist eine der am häufigsten vorkommenden Erkrankungen bei Männern. Wie man Prostatakrebs vorbeugt, haben wir in einem vorhergehenden Artikel erläutert. Doch welche neuen Entwicklungen gibt es bei der Behandlung dieser heimtückischen Krankheit?

Wenn die Diagnose "Prostatakrebs im Frühstadium" lautet, haben Patienten die Wahl zwischen vier anerkannten Therapiemöglichkeiten: Die Entfernung der Prostata, Bestrahlung von außen, Bestrahlung von innen durch kleine Implantate oder die sogenannte aktive Überwachung mit Kontrolluntersuchungen alle drei bis sechs Monate.

Eine seit 2013 groß laufende Studie mit dem Namen PREFERE soll zu den Ergebnissen genauere Daten liefern. Nebenwirkungen, Genesung und Lebensqualität von rund 7.600 Patienten der vier anerkannten Behandlungsformen sollten bis mindestens ins Jahr 2030 beobachtet werden. Von den 7.600 geplanten Patienten konnten bislang jedoch erst rund 350 für die Studie gewonnen werden.

Weitere Informationen dazu finden Sie auf www.br.de

Prostatakrebs


Kann Alkohol Probleme lösen?

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Der 58-jährige Mann versichert mir treuherzig: „ Herr Doktor, mehr als drei Bier pro Abend trink ich nie, und wenn ich es will, schaffe ich es schon mal eine ganze Woche ohne!” Der stressige Job, Termine ohne Ende, ein Chef der ihm im Nacken sitzt und sowieso, das Geschäft läuft immer schlechter.

Die Realität ist, dass dieser Mann ohne sein abendliches Bier nicht mehr einschlafen und daraus schnell eine Gewohnheit entsteht. Es findet sich immer eine Ausrede, um das tägliche Bier oder den Wein zu begründen. In vielen Fällen passiert das auch heimlich. Alkoholiker sind gute Schauspieler, die nach außen hin gut mitmachen und mit allem einverstanden sind, was Partner und/oder Arzt mit ihnen besprechen. Dabei wird hin und wieder auch etwas geflunkert oder untertrieben. Ein gerötetes Gesicht oder Geruch nach Alkohol, häufig schon am frühen Morgen, sprechen dagegen eine andere Sprache. Depression und vermehrte Angstzustände können auftreten, aber auch körperliche Anzeichen wie Sodbrennen und Magenschmerzen, die Zunahme von Stürzen.

Gesundheitsberatung: Thema Alkohol

Wo ist die Grenze?

Bei Frauen liegt die Grenze bei etwa einem Glas Alkohol am Tag, also ca. 12 g. Für gesunde erwachsene Männer liegt diese Grenze bei 24 g Alkohol pro Tag, d.h. etwa zwei Gläser. Wenn Sie als Frau mehr als 0,1 l Wein oder Sekt, mehr als 1/4 Liter Bier oder 4 cl Schnaps pro Tag trinken, bewegen Sie sich bereits in einem gesundheitlichen Grenzbereich. Für Männer gilt die doppelte Menge, also 1/2 Liter Bier pro Tag oder 1/4 Liter Wein pro Tag als Grenze. Von Alkoholabhängigkeit spricht man, wenn mindestens drei von sechs Kriterien erfüllt sind:

  • ein starkes Verlangen nach Alkohol
  • eine verminderte Kontrollfähigkeit
  • körperliche Entzugssymptome
  • die Ausbildung einer Toleranz-immer höhere Dosen werden erforderlich
  • das Vernachlässigen anderer Interessen zugunsten des Alkohols
  • Die Fortführung des Konsums trotz negativer körperlicher, sozialer oder sonstiger Folgen. Der Tag wird nach dem Alkoholkomsum ausgerichtet.

Brauchen Sie abends Ihr Bier oder Glas Wein regelmäßig zum „Runterkommen“? Damit Sie schlafen können? Können Sie „nein“ sagen, auch im Freundeskreis, wenn Alkohol angeboten wird, oder nach einem Gläschen auch mal Schluss machen?

Fragen Sie sich selbst. Was tun Sie, um zu entspannen und besser mit Ihrem Stress umgehen zu können? Trinken Sie gelegentlich ein Glas Wein oder Bier? Wie häufig in der Woche? Wieviel Bier schaffen Sie maximal an einem Abend/auf einmal zu trinken? Falls Sie hier selbst ein Problem sehen, vereinbaren Sie bitte einen Termin bei Ihrem Hausarzt. Es gibt auch in Ihrer Umgebung eine Suchtstelle, bei der Sie sich beraten lassen können.

Wie kann der Alkoholismus behandelt werden?

  • Ehrlich sein und es vor sich selbst zugeben
  • Die Hilfe von anderen annehmen . Alkohol ist kein Problemlöser. Sie schaffen sich dadurch nur ein neues – größeres – Problem  an den Hals.

Ist die Steinzeit-Diät gesund?

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In der Steinzeit wurde das gegessen, was man jagen und sammeln konnte. Die Grundsätze dieser Ernährung haben sich in den letzten Jahren immer mehr zu einem Trend entwickelt. Die sogenannte Paleo-Diät, auch unter dem Namen Steinzeit-Diät bekannt, findet mehr und mehr Anhänger. Dabei müssen Sie natürlich nicht ihr Essen selbst sammeln oder jagen, jedoch setzt die Diät auf natürliche Kost, die es in der Art nur in der Steinzeit gab.

Hintergrund der Ernährung

Die steinzeit-Diät setzt vorraus, dass die moderne Ernährung nicht mehr "artgerecht" ist. Dabei wird unterstellt, dass unser Magen noch wie in der Steinzeit funktioniere. Mit der heutigen Ernährung würden wir unseren Körper jedoch durch die zahlreichen Zusatzstoffe, welche in den Lebensmitteln vorhanden sind, belasten. Der Magen kann die aufgenommene Nahrung nicht mehr verdauen. Die Folge dieser falschen Ernährung sind Stoffwechselerkrankungen, Bluthochdruck sowie Herz-Kreislaufbeschwerden. Eine entsprechende Studie die diese These stützt gibt es jedoch noch nicht.

Bestandteile der Steinzeit-Diät

Kann die Paleo-Diät sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken?

Auf jeden Fall "ja". Zwar stehen bei der Paleo-Diät fast nur Fleisch und Eier auf dem Speiseplan, jedoch kann die Reduktion der Lebensmittelvielfalt die Blutwerte verbessern. Neben Fleisch und Eier sind aber auch verschiedene Gemüsesorten sowie Fisch und Obst und auch Nüsse zu finden. Hingegen sind Milchprodukte und Nudeln sowie Brot oder pflanzliche Öle verboten.

Die WHO bestätigte vor kurzem, dass die Steinzeitdät durchaus gesund sein kann. Vor allem der Verzicht auf Zucker wirkt sich positiv auf den menschlichen Körper aus. Prof. Andrea Pfeiffer, Direktor der Abteilung Ernährungsmedizin der Berliner Charité: „Wir Menschen mögen den süßen Geschmack und können mit der unbegrenzten Verfügbarkeit nicht umgehen“. Im Durchschnitt nehmen Menschen täglich mehr als 25 g Zucker zu sich. Vor allem zugesetzter Zucker in Lebensmitteln ist jedoch gesundheitsgefährdend. Verzichtet man auf diesen Zucker, führe das zu keinerlei Mangelerscheinungen. Der Körper produziere selbst bei reinem Fleischkonsum genug Glucose. Gerade bei Adipositas-Patienten oder Diabeteserkrankungen sei die Steinzeitdiät somit durchaus gesundheitsförderlich.


Hausmittel gegen Halsschmerzen

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Der Hals kratzt, die Stimme versagt und langsam kündigen sich Halsschmerzen an. Diese Symptome sind nicht nur typisch für Erkältungen, sondern können auch auf eine Überbelastung der Stimme hinweisen. Hiervon betroffen können nicht nur Sänger und Vielsprecher wie Radiomoderatoren sein, sondern in vielen Fällen Verkäuferinnen, Mitarbeiter in einem Callcenter oder auch Lehrer. Es gibt einige wirklich gute Arzneimittel gegen Halsschmerzen, wer jedoch lieber auf altbewährte Hausmittel setzt, sollte sich diese Tipps näher durchlesen.

Hilfreiche Tipps gegen Halsschmerzen

Tipps gegen Halsschmerzen

  • Tipp 1: Den Hals warm halten! Tragen Sie einen Schal oder ein Tuch, um den Hals zu wärmen, ein Rollkragenpullis tut es auch. Wenn die Halsschmerzen schlimmer sind, hilft ein Kartoffelwickel, der wohltuende Wärme spendet. Für einen Kartoffelwickel erdrücken Sie gekochte, leicht abgekühlte Kartoffeln und schlagen Sie diese in ein Baumwolltuch ein. Den Wickel legen Sie um Ihren Hals. Nehmen Sie ihn erst ab, wenn er keine Wärme mehr abgibt.
  • Tipp 2: Ausreichend Luftfeuchtigkeit hilft, damit die Mund- und Rachenschleimhaut nicht austrocknet. Lüften Sie (auch im Winter) regelmäßig die Wohnung. Ist die Luft dennoch zu trocken, stellen Sie ein Schälchen Wasser auf die Heizung oder hängen Sie feuchte Wäsche auf.
  • Tipp 3: Ausreichend trinken! Um die Stimme schön geschmeidig zu halten und um Halsschmerzen vorzubeugen, sollten Sie ausreichend trinken. Am besten eignet sich dazu warmer (nicht zu heißer) Tee, Saftschorle oder Wasser ohne Kohlensäure.
  • Tipp 4: Kaugummi und Bonbons regen den Speichelfluss an und helfen, ebenso wie das Lutschen von Bonbons, den Mund- und Rachenbereich zu befeuchten. Sollten sich Halsschmerzen ankündigen oder Sie öfter darunter leiden, dann haben Sie am besten immer einen kleinen Vorrat parat, damit die kleinen Helfer immer griffbereit sind.
  • Tipp 5: Wärmen Sie Ihre Stimme auf! Nicht nur für Sänger gilt, je besser Ihre Stimme auf eine Belastung vorbereitet ist, umso eher hält sie dieser stand. Wärmen Sie Ihre Stimme auf dem Weg zur Arbeit an. Gähnen Sie ein paar Mal herzhaft, summen oder brummen Sie 30 Sekunden lang und lockern Sie Schultern und Nacken. Herzhaftes Lachen oder Grimassenschneiden hilft ebenso dabei, die Stimmbänder aufzuwärmen und die Gesichtsmuskeln zu lockern.

Hodenschmerzen: Und nun?

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Hodenschmerzen sind für die meisten Männer sehr beunruhigend. Jedoch steckt nicht immer eine ernsthafte Erkrankung dahinter, wenn die Hoden schmerzen. Treten die Hodenschmerzen beispielsweise regelmässig nach dem Sex auf, brauchen Sie sich keine Sorgen machen. Allerdings können sich auch Infektionen durch Schmerzen im Hoden äußern. Wenn Männer unter anhaltenden Hodenschmerzen leiden, sollten sie dies auf jeden Fall von einem Arzt untersuchen lassen.

Hodenkrebs? Eher nicht

Die Angst, dass Hodenschmerzen ein Symptom von Hodenkrebs sind, ist in den meisten Fällen unbegründet. Hodenkrebs äußert sich in den meisten Fällen durch eine schmerzlose, verhärtete Schwellung oder knötchenartige „Knubbel“ im Hoden. Schmerzen treten, wenn überhaupt, meist erst in einem sehr späten Stadium auf.

Wird der Hodenkrebs früh erkannt, sind die Heilungschancen sehr gut. Tasten Sie Ihren Hoden regelmäßig auf Veränderungen ab und sollten Sie Auffälligkeiten feststellen, suchen Sie umgehend einen Arzt auf.

Hodenentzündung

Einseitige Hodenschmerzen, die zusammen mit einer Schwellung und Rötung des Hodens auftreten, deuten auf eine Hodenentzündung (Orchitis) hin. Dabei treten die Beschwerden oft nur einseitig auf, in seltenen Fällen sind beide Hoden betroffen. Begleiterscheinungen sind oft Fieber, Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit.

Ursache für eine Hodenentzündung sind meist virale oder bakterielle Erkrankungen. Dabei kommt der Erreger über das Blut oder die Lymphe in den Hoden. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Mumpsviren, aber auch Windpocken, Pfeiffersches Drüsenfieber und Malaria können eine Hodenentzündung zur Folge haben.

Wenn Männer unter Hodenschmerzen leiden

Nebenhodenentzündung nach Harnwegsinfekten

Eine Nebenhodenentzündung (Epididymitis) tritt meist als Folge einer Entzündung der Blase, der Harnröhre oder der Prostata auf. Dabei steigen die Keime über den Samenleiter in den Nebenhoden auf. Dies kann sich zunächst durch Rückenschmerzen im Flankenbereich oder auch Bauchschmerzen äußern. Später sind die Symptome ähnlich wie bei einer Hodenentzündung. In vielen Fällen tritt eine Entzündung von Hoden und Nebenhoden (Epididymorchitis) gleichzeitig auf. 

Schnelle Behandlung wichtig

Wenn Sie bei sich die Symptome einer Hodenentzündung bemerken, sollten Sie möglichst bald einen Arzt aufsuchen, denn unbehandelt kann es zu einer Zerstörung des Hodengewebes und dadurch zur Unfruchtbarkeit kommen.

Die Behandlung besteht aus entzündungshemmenden und schmerzstillenden Medikamenten sowie Antibiotika, sofern die Entzündung durch Bakterien verursacht wird. Zudem sollten Sie bei einer Hodenentzündung Bettruhe einhalten und den Hoden kühlen und hochlagern. Hierfür gibt es als Hilfe ein sogenanntes Suspensorium, eine Haltevorrichtung für den Hoden.

Ziehen im Hoden bei Leistenbruch

Bei einem Leistenbruch kommt es zu einer Ausstülpung von Darmschlingen durch Schwachstellen in der Bauchwand. Bei bestimmten angeborenen anatomischen Verhältnissen können dabei Darmschlingen durch den Leistenkanal bis in den Hoden vordringen.

Dies kann sich durch ein Ziehen im Hoden und in der Leiste äußern, das vor allem nach Husten, Niesen oder Pressen auftritt. Häufig ist auch eine Beule oder Verdickung in der Leiste oder eine Hodenschwellung tastbar. Der Arzt kann einen Leistenbruch meist einfach durch eine körperliche Untersuchung feststellen. In aller Regel kommt man um eine Operation nicht rum, um einer gefährlichen Darmeinklemmung vorzubeugen.

Hodenschmerzen nach dem Sex

Dass die Hoden nach dem Sex vorübergehend empfindlich ist und möglicherweise schmerzt, ist völlig normal. Besonderns bei einer ausbleibenden Ejakulation oder wenn die Erektion sehr lange aufrechterhalten wurde, können auch brennende oder stechende Hodenschmerzen auftreten. 

Ursache dafür ist das erhöhte Blutvolumen in den männlichen Genitalien bei einer Erektion, das bei langer Dauer der Erregung zu Krämpfen der Muskulatur in den Samenwegen führen kann.



Beratung im Alter

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Gerade für ältere Menschen ist die Selbstständigkeit ein hohes gut – und alles andere als selbstverständlich. Für Senioren aber auch für Angehörige sind damit viele Fragen offen und kompetente Ansprechpartner oft nicht vorhanden. Es lohnt sich deshalb, sich etwas umzuschauen um für die Situationen des Alltags vorbereitet zu sein.

Die Deutsche Gesellschaft für Seniorenberatung ist so ein Ansprechpartner und bietet Beratung und Unterstützung, damit ältere Menschen möglichst lange selbstständig sein können. Für Betroffene Menschen hat die DGS einige Vorteile. So ist sie nicht an einen Partner gebunden und kann somit objektiv von Fall zu Fall eine optimale Unterstützung bieten. Zudem ist die Beratung kostenlos.

Schon seit 2007 ist die DGS tätig und hat mittlerweile in über 100 Städten und Kreisen Beratungsstellen. Der schwerpunkt liegt auf der Beratung von älteren Menschen, die noch selbstständig zu Hause wohnen möchten. Im Alter ist man oft  von gesundheitlichen Einschränkungen betroffen, von fehlenden sozialen Kontakten und eingeschränkter Mobilität. Hier setzt die Arbeit der DGS Seniorenberater an. Einen alten Baum verpflanzt man nicht, so heißt es – und ja, wenn man jahrzehntelang in einer gewohnten Umgebung gelebt hat, möchte man im Alter nicht komplett ein "neues Leben" anfangen müssen.

Für eine optimale Beratung im Alter

Die DGS bietet nicht selbst Leistungen an, sondern vermittelt diese von örtlichen Wohlfahrtsverbänden und privaten Anbietern. Es handelt sich also "nur" um eine Beratung und Unterstützung bei wichtigen Entscheidungen die das Alter angehen. Gerade diese Unabhängigkeit ist ein Vorteil, und die vielen positiven Erfahrungen zeigen, dass die Hilfe der Deutschen Gesellschaft für Seniorenberatung für ältere Menschen willkommen ist.

Ob als Senior oder Angehöriger, nutzen Sie die Chance und lassen Sie sich unabhängig beraten. Wichtige Fragen können geklärt und ein selbstständiges Leben im Alter gewährleistet werden. Es ist ein beruhigendes Gefühl auf den Fall der Fälle vorbereitet zu sein und schon vorab zu wissen, welche Schritte bevorstehen und wo die richtigen Ansprechpartner sitzen. So kann der Lebensabend in Ruhe genossen werden – daheim in der gewohnten Umgebung.