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Das Fatigue Syndrom

Zusammenfassung: Bleierne Müdigkeit bis zur Bewegungsunfähigkeit – das ist nur ein Teil der Symptome des Chronischen Erschöpfungssyndroms. Für Betroffene bedeutet die Erkrankung häufig eine völlige Veränderung ihres bisherigen Lebens. Bis heute gehört CFS zu den letzten großen Krankheiten, die kaum erforscht sind.

Inhaltsverzeichnis

Worum handelt es sich beim Fatigue Syndrom?

Das Wort Fatigue (ausgesprochen: “Fatieg”) kommt aus dem Französischen und bedeutet Erschöpfung oder Müdigkeit. Wir alle kennen durch Überanstrengung oder Schlafmangel hervorgerufene körperliche und mentale Erschöpfungszustände. Bei Gesunden ist dieser Zustand reversibel. Das heißt, dass wir durch ausreichend Erholung und Schlaf schnell wieder fit und energetisch sind. Doch bei Betroffenen des Fatigue Syndroms verschwindet das Gefühl der Erschöpfung nicht – ganz gleich wie viel Ruhe und Schlaf sie sich gönnen. Dadurch sind Alltag und Lebensqualität stark beeinträchtigt. Häufig tritt das Fatigue Syndrom als Begleiterscheinung von chronischen Erkrankungen wie Multiple Sklerose oder Krebserkrankungen auf. Es kann aber auch in einem Mangel an roten Blutkörperchen (Anämie) oder Schilddrüsenfunktionsstörungen begründet sein. Dann ist das Fatigue Syndrom gut behandelbar.

Welche Symptome treten beim Fatigue Syndrom auf?

Als Syndrom bezeichnet man in der Medizin eine Ansammlung verschiedener Symptome (Symptomkomplex). Betroffene des Fatigue Syndroms leiden an extremen Müdigkeit, obwohl sie genug Schlaf bekommen. Bereits Alltagsaktivitäten führen zu einer unverhältnismäßigen Erschöpfung. Die Energiereserven sind schnell aufgebraucht und auch trotz des erhöhten Ruhebedürfnis nicht wieder aufzufüllen. Im Rahmen des Fatigue Syndroms können die folgenden Symptome auftreten:

  • schnelle Erschöpfbarkeit
  • Gefühl der Schwäche
  • Antriebsstörung, Mangel an Motivation
  • Müdigkeit, Energiemangel, gesteigertes Ruhebedürnis
  • reduzierte körperliche Belastbarkeit
  • gestörtes Schlafverhalten
  • Konzentrationsstörung

Diese Beschwerden können sehr belastend sein und die Alltagsaktivität je nach Schwere einschränken. Durch die andauernde Mattheit und dem Gefühl der Energielosigkeit fällt es den Betroffenen schwer, ihren Alltag zu bestreiten.

Was ist die Ursache des Fatigue Symptoms?

Der Symptomkomplex der Fatigue kann verschiedene Ursachen haben.

Fatigue als Begleiterkrankung: Im Rahmen verschiedener Erkrankungen tritt das Fatigue Syndrom als Begleiterkrankung auf. Sehr häufig betroffen sind Menschen, die an Krebs erkrankt sind. Hier tritt bei bis zu neunzig Prozent der Erkrankten das Erschöpfungssyndrom auf. Bei neurologischen Erkrankungen wie Morbus Parkinson und Multipler Sklerose (MS) leiden schätzungsweise fünfzig Prozent an einer Fatigue. Weitere chronische Erkrankungen bei denen Fatigue auftritt sind:

  • rheumatoide Arthritis (Rheuma)
  • Lupus erythematodes
  • Aids, HIV

Ist jedoch keine neurologische Erkrankung oder Krebserkrankung bekannt, sollten die folgenden möglichen Ursachen für das Fatigue Syndrom abgeklärt werden:

Fatigue als Symptom bei folgenden Erkrankungen:

  • Blutarmut (Anämie), zum Beispiel durch Eisenmangel
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Schlafstörungen nächtliche Atemaussetzer (Schlafapnoe-Syndrom)
  • Mangelernährung
  • chronisches Schmerzsyndrom

Was hilft bei Fatigue?

Leider wird das Fatigue Syndrom selten behandelt, obwohl es für die Betroffenen sehr belastend ist. Zunächst gilt es die Ursache der Fatigue herauszufinden oder eine Depression auszuschließen. Denn behandelt man die Grunderkrankung, wie beispielsweise eine Anämie, Schilddrüsenerkrankungen oder das Schlafapnoe-Syndrom, wird auch die Fatigue besser. Bei Tumorpatienten steht die Aufklärung im Vordergrund. Häufig beginnt die Fatigue drei bis vier Tage nach Beginn der Chemotherapie. Da es sich aber bei Tumorpatienten um ein multifaktorielles Geschehen handelt, ist die Fatigue nicht so leicht zu behandeln. Wenn du selbst am Fatigue-Syndrom leidest, helfen dir folgende Tipps:

  • lege mehr Ruhepausen am Tag ein. Das hilft dir mit der Fatigue zurechtzukommen
  • eine bewusste Ernährung
  • körperliches Training ist wichtig! Leichte Ausdauersportarten wie Nordic Walking oder Fahrradfahren eignen sich um deine Belastbarkeit zu steigern und lindert deine Fatigue
  • Flüssigkeitsmangel kann die Fatigue verstärken. Daher immer ausreichend trinken!
  • es gibt spezifische Rehabilitationsmaßnahmen bei denen du lernst, deine verfügbaren Energien effektiv einzusetzen
  • tut dir Kühle gut? Manche Fatigue-Betroffene sind wärmeempfindlich. Kalte Nackentücher oder Kühlwesten schaffen Abhilfe bei Hitze

Kann das Fatigue Syndrom bei Reizdarm auftreten?

Ja. Neben den typischen Magen-Darm-Beschwerden (gastrointestinale Beschwerden) leiden eine Vielzahl von Reizdarm-Patienten an sogenannten extraintestinalen (nicht den Verdauungstrakt betreffenden) Beschwerden. Neben Depression und Angstzuständen tritt Fatigue bei Reizdarm auf. Schätzungsweise sind zwischen vierzig und achtzig Prozent der Reizdarmpatienten von dem Müdigkeitssyndrom betroffen. Die geistige Müdigkeit und körperliche Erschöpfung kann kurzzeitig (akut) oder dauerhaft (chronisch) auftreten. Ob das Fatigue Syndrom bei Reizdarm über eine entsprechende Ernährungstherapie verbessert wird, ist noch unklar. Auch die genauen Entstehungsmechanismen sind noch weitgehend ungeklärt.

Wie entsteht das Fatigue-Syndrom?

Die zugrunde liegende Ursache des Fatigue Syndroms ist vielseitig. Bei den meisten Grunderkrankungen ist bisher noch nicht abschließend geklärt, warum es zu einem Erschöpfungssyndrom kommt. Vermutlich wirken verschiedene Faktoren zusammen. Bei manchen Ursachen ist die Entstehung der Fatigue hingegen klar. Liegt das Fatigue-Syndrom beispielsweise aufgrund einer Blutarmut (Anämie) vor, haben wir zu wenige rote Blutkörperchen, die Sauerstoff zum Gewebe transportieren. Dadurch werden Gehirn und Muskelzellen nicht mit ausreichend Sauerstoff versorgt. Wir fühlen uns müde und schnell erschöpft. Liegt ein Fatigue Syndrom ohne bekannte Vorerkrankung vor, sollte daher immer eine Blutuntersuchung durchgeführt werden. Beim Schlafapnoe-Syndrom liegt eine mangelnde Sauerstoffversorgung des Körpers während des Schlafs vor. Die nächtlichen Atemaussetzer bewirken unbewusste Weckreaktionen. Dadurch ist der Schlaf nicht erholsam. Es kommt zur Tagesmüdigkeit.

Was ist das chronische Erschöpfungssyndrom?

Das chronische Erschöpfungssyndrom (chronic fatigue syndrome, CSF) wird auch myalgische Enzephalopathie (ME) genannt. Anders als das Fatigue Syndrom handelt es sich beim CSF nicht nur um einen Symptomkomplex. Das CSF ist eine eigenständige neurologische Erkrankung des Gehirns. Die Hauptsymptome des chronischen Erschöpfungssyndroms sind ebenfalls geistige und körperliche Müdigkeit sowie schnelle Erschöpfung. Hinzu kommen Muskelschmerzen (Myalgien) und Kopfschmerzen. In schweren Fällen führt das CFS zu Berufsunfähigkeit oder sogar zu Bettlägerigkeit. Der Bundesverband des chronischen Erschöpfungssyndroms (Fatigatio e.V.) beschreibt die Erkrankung als einen langanhaltenden, grippeähnlichen Effekt. Daher wird als Ursache des CSF/ME auch ein Immundefekt vermutet.

Das CSF/ME ist ein schwer abgrenzbares Krankheitsbild. Ob das chronische Erschöpfungssyndrom tatsächlich als eigene Erkrankung existiert, ist außerdem umstritten. Die Diagnose CSF/ME darf nur gestellt werden, wenn alle anderen möglichen Ursachen für ein Erschöpfungssyndrom ausgeschlossen wurden. Es mehrt sich aber die Evidenz, dass es sich um eine immunologische Erkrankung handelt. Als mögliche Auslöser werden Virusinfektionen vermutet. Neue Studien zeigen, dass eine Infektion mit dem Epstein-Barr Virus (EBV) und eine verminderte Funktion der Gedächtniszellen des Immunsystems bei CSF/ME eine Rolle spielt.


Sonnenbrand: Die fünf häufigsten Creme-Fehler

Zusammenfassung: Die Urlaubszeit steht vor der Tür. Viele zieht es in den Süden, aber auch hierzulande hat die Sonne richtig viel Kraft. Wer sich jetzt zum Sonnenbaden ins Schwimmbad, auf den Balkon oder an den Strand legt, muss genau aufpassen. Denn beim Sonnenschutz kann man einiges falsch machen.

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Zu wenig Sonnencreme benutzen

Beim Sonnenschutz gilt: Viel hilft viel. Die meisten Menschen verwenden viel zu wenig Sonnencreme. Erwachsene brauchen für das einmalige Eincremen des ganzen Körpers etwa drei bis vier Esslöffel. Sonnenschutz als Spray lässt sich schwieriger dosieren und wird oft zu dünn aufgetragen, daher lieber zu Sonnencreme greifen.

Der falsche Lichtschutzfaktor

Jeder Sonnenschutz ist mit einem Lichtschutzfaktor (LSF) versehen. Die Faktoren 15 bis 25 bieten mittleren, 30 bis 50 hohen und Faktor 50+ sehr hohen Schutz. Welche Variante man am besten verwendet, richtet sich nach dem eigenen Hauttyp und der Sonnenintensität (UV-Index), die je nach Ort und Tageszeit variieren kann. Hellhäutige und empfindliche Personen, die sehr schnell einen Sonnenbrand bekommen, verwenden am besten einen höheren LSF.

Sonnenbrand vorbeugen

Creme aus dem vergangenen Jahr verwenden

Auch Sonnencreme hat ein Verfallsdatum. Wenn auf der Packung kein Haltbarkeitsdatum aufgedruckt ist, schauen Sie nach einem kleinen geöffneten Cremetopf-Symbol mit einer Zahl (zum Beispiel "12 M"). Das bedeutet, dass die Creme nach Anbruch maximal zwölf Monate verwendet werden darf. Tipp: Wenn Sie eine neue Flasche Sonnencreme zum ersten Mal öffnen, notieren Sie sich am besten das Datum auf der Packung. Ein weiterer wichtiger Punkt: die Creme richtig lagern. Bei zu heißen Temperaturen, zum Beispiel im Kofferraum des Autos, kann die Schutzwirkung schneller nachlassen.

Nur morgens eincremen

Wer mehrere Stunden im Freien verbringt, muss unbedingt regelmäßig nachcremen. Durch Schwimmen, Schwitzen oder Abtrocknen geht der Sonnenschutz nach einiger Zeit verloren, das gilt übrigens auch für wasserfeste Cremes. Faustregel: alle zwei Stunden nachcremen und jedes Mal nach dem Baden. Nachcremen verlängert die Wirkung der Creme nicht, es erhält sie nur. Ist die Schutzzeit ausgereizt, sucht man sich am besten ein schattiges Plätzchen oder geht nach Drinnen.

Scheitel oder Fußsohle vergessen

Arme, Beine, Rücken, Bauch: Es reicht nicht, nur die offensichtlichen Körperteile einzucremen. Auch die Ohren, der Nasenrücken, die Kopfhaut oder die Fußsohlen brauchen Sonnenschutz. Da sich Creme auf dem Scheitel nur schwer verteilen lässt, empfiehlt sich eine Kopfbedeckung. Tipp: Die Creme am besten schon vor dem Anziehen auftragen und einziehen lassen. Stoff schützt zwar zum Teil vor UV-Strahlen, gerade Badekleidung oder Spaghettiträger können jedoch leicht verrutschen.


Tipps gegen eine Erkältung

Zusammenfassung: Der Kopf dröhnt, die Nase läuft, der Hals ist entzündet. Wer kennt sie nicht, die Symptome einer Erkältung. Um es erst gar nicht so weit kommen zu lassen, sollte man sein Immunsystem trainieren und auf einige bewährte Maßnahmen zurückgreifen. Wir haben für Sie die besten Tipps zusammengestellt, mit der Sie einer Erkältung vorbeugen können. Darüber hinaus finden Sie hier aber auch Anregungen, was Sie tun können, wenn Sie die Erkältung doch erwischt hat. 

Wenn die Erkältung Sie dann doch erwischt hat, können Ihnen die folgenden Tipps dabei helfen, die Symptome der Erkältung zu lindern und den lästigen Schnupfen oder die unangenehmen Halsschmerzen möglichst schnell wieder loszuwerden:

  • Viel Trinken, um den hartnäckigen Schleim zu lösen. Dazu eignen sich am besten stilles Wasser oder mit Honig gesüßte Kräutertees wie beispielsweise Thymian- oder Salbeitee.
  • Ingwer-Tee stärkt das Immunsystem: Ein paar Scheiben frische Ingwerwurzel mit kochendem Wasser übergießen, nach Geschmack ziehen lassen und mit Honig süßen.
  • Ausreichend und ausgewogen essen, damit der Körper mit allen lebensnotwendigen Vitaminen, Mineralstoffen und Eiweißen versorgt wird.
  • Zink ist an vielen Stoffwechselvorgängen des menschlichen Körpers beteiligt und für eine optimale Funktion des Immunsystems unerlässlich. Unter anderem schützt Zink die Schleimhäute und kann so das Eindringen von Viren erschweren. Zink wappnet das Immunsystem jedoch nicht nur gegen eine mögliche Erkältung, es hilft auch, wenn die ersten Symptome bereits spürbar sind.
  • Ein heißes Bad mit ätherischen Ölen trägt zur Entspannung bei und befreit die Atemwege.
  • Trockene Heizungsluft vermeiden, sonst trocknen die Schleimhäute aus und die Viren können um so leichter ihr Werk verrichten. Einfach eine Schale mit Wasser auf die Heizung stellen, einen Tropfen ätherisches Öl hinein, das ersetzt jedes Raumparfum. Außerdem mehrmals täglich lüften, damit die Raumluft nicht zu stickig wird.
  • Auch bei einer Erkältung (nicht mit Fieber) an die frische Luft gehen und Spaziergänge machen, aber warm halten.
  • Stress vermeiden, so bleibt dem Körper die nötige Kraft, um gegen die Viren anzukämpfen.

Das hilft bei einer Erkältung

Tipps um eine Erkältungen vorzubeugen

Die angenehmste Erkältung ist die, die gar nicht erst ausbricht. Denn Erkältungen sind meist unangenehm: Der Körper wird durch die Krankheitserreger geschwächt und man fühlt sich schlapp und müde.

Mit ein paar einfachen Tipps kann man einer Erkältung jedoch gut vorbeugen. Besonders wichtig ist eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse, damit dem Körper alle lebensnotwendigen Vitamine und Mineralstoff in ausreichender Menge zur Verfügung stehen.

Daneben gibt es noch viele weitere Tipps, mit denen man sich vor einer Erkältung schützen kann:

  • Tee trinken: Besonders geeignet sind Teesorten wie Ingwer-, Holunder- oder Lindenblütentee, die das Immunsystem anregen.
  • Ausreichend Vitamin C stärkt das Immunsystem.
  • Täglich an die frische Luft gehen, so kann sich der Körper besser auf die kalten Temperaturen einstellen. Aber: Nicht mit nassen Haaren ins Freie gehen.
  • In der Öffentlichkeit nach Möglichkeit Abstand halten, um Ansteckung zu vermeiden.
  • Warm-kalte Wechselduschen beleben und aktivieren das Immunsystem.
  • Den Temperaturen angemessene Kleidung tragen.
  • Sport steigert die Immunabwehr.
  • Ausreichend Schlaf, Stress vermeiden.
  • Trockene Heizungsluft vermeiden und ausreichend lüften, Durchzug vermeiden.
  • Regelmäßige Sauna-Besuche, heiße Fußbäder.
  • Täglich 15 bis 30 Milligramm Zink substituieren.

Informationen zu Herzschwäche

Zusammenfassung: Atemnot, Leistungsschwäche und Flüssigkeitseinlagerungen in den Beinen sind Beschwerdebildern, die mit einer Herzschwäche oder Herzinsuffizienz einhergehen. Betroffene Patienten wissen oftmals nicht, was sie sich noch zumuten dürfen und was nicht. Sind Reisen mit Herzschwäche noch möglich sind und darf ich noch Sex haben, erläutern wir in folgendem Artikel.

Um das Fortschreiten der Krankheit einzuordnen, nutzen Ärzte die Einteilung der New York Heart Association (NYHA). Wer nach dieser nur eine leichte Herzschwäche der Stufe I und II hat, kann in der Regel ohne wesentliche Einschränkungen verreisen. Bei Flugreisen oder Reisen in Gebiete über 1.500 Meter Höhe sowie Gebiete mit hoher Luftfeuchtigkeit seien dennoch einige Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Zu ihrer eigenen Sicherheit sollten Herzkranke genügend Medikamente mitnehmen und vor der Reise die medizinische Versorgung am Urlaubsort klären. In Gegenden, in denen eine medizinische Versorgung nach heutigem Standard fehle, wie etwa eine Klinik mit 24-h-Katheterbereitschaft, sollten Risikopatienten mit koronarer Herzkrankheit oder einer fortgeschrittenen Herzschwäche nicht reisen.

Sex und Reisen bei Herzschwäche

Sind Reisen per Flugzeug die länger als 4 Stunden dauern geplant, steigt durch den verringerten Sauerstoffgehalt der Luft sowie den Bewegungsmangel im Flugzeug das Risiko einer Venenthrombose. Das Risiko lässt sich vermindern, indem man sich trotz der Einschränkung bewegt, zu enge Kleidung vermeidet, die Beine nicht übereinanderschlägt und während des Flugs Übungen zur Wadendurchblutung macht. Zudem ist es ratsam, regelmässig etwas zu trinken, jedoch keinen Kaffee oder Alkohol, und die Einnahme von langwirkenden Schlafmitteln zu vermeiden. Ganz auf das Fliegen verzichten sollten Patienten mit schwerer Herzschwäche (NYHA IV), bei mittelschwerer Herzschwäche (NYHA III) müsse im Einzelfall entschieden werden. In beiden Fällen sollten Patienten vor der Reise unbedingt mit ihrem Arzt sprechen.

Auch in Sachen Sex sei der Schweregrad der Herzschwäche entscheidend. Generell gelte: Wer ohne Atemnot zwei Stockwerke hochlaufen könne, sei sexuell kaum eingeschränkt. Dennoch sei es empfehlenswert, sich Zeit für das Vorspiel zu nehmen und bequeme Positionen einzunehmen. Wer plane, Medikamente gegen Impotenz (z.B. den PDE-5-Hemmer Viagra)  einzunehmen, sollte dies am besten mit seinem Arzt besprechen.


Stress am Tag, Fastfood am Abend?

Arbeitsstress kann dazu führen, sich abends zu viel und Ungesundes einzuverleiben. Ein schädliches Verhaltensmuster, die man iner neuen US-Studie zufolge aber einfach vorbeugen könnte. Der Schlüssel: eine Nacht mit gutem Schlaf.

Viel Stress am Arbeitsplatz führte der Studie zufolge bei chinesischen Arbeitnehmern im IT-Bereich sowie bei Mitarbeitern eines Call-Centers zu schlechter Stimmung. Diese wiederum stand mit ungesünderem Essen am Abend in Zusammenhang, wie die Forscher um Chu-Hsiang Chang von der Michigan State University online im Fachblatt Journal of Applied Psychology berichten. Hatten Studienteilnehmer allerdings in der Nacht zuvor besser geschlafen, tendierten sie am Tag danach dazu, sich trotz eines stressigen Arbeitstages gesünder zu ernähren, so das Ergebnis der Studie.

Essen werde manchmal als Aktivität genutzt, um sich aus einer negativen Stimmungslage zu befreien oder sie zu regulieren, sagt Koautor Yihao Liu von der University of Illinois. Darüber hinaus könne ungesundes Essen auch die Folge einer verminderten Selbstkontrolle sein. Menschen, die sich durch ihre Arbeit extrem gestresst fühlten, hätten häufig auch das Gefühl, ihr Verhalten nur unzulänglich kontrollieren zu können. Schlaf scheint in diesem Zusammenhang offenbar einen schützenden Effekt zu haben. So könne eine Nacht mit gutem Schlaf dazu beitragen, dass sich Arbeitnehmer wieder aufgetankt und tatkräftig fühlen, sagt Chang. Als Konsequenz könnten sie am nächsten Tag mit dem Arbeitsstress besser umgehen und seien weniger anfällig, sich am Abend ungesund zu ernähren.


Cannabisgesetz

Die Bundesapothekerkammer begrüßt, dass in Zukunft Patienten mit medizinisch notwendigem Cannabis versorgt werden können. "In ärztlicher Hand ist Cannabis eine weitere Therapieoption. Wir freuen uns, dass unsere langjährige Forderung aufgegriffen wurde und medizinisch notwendiges Cannabis wie andere Arzneimittel behandelt wird", sagt Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer.

"In Zukunft können Patienten Rezepturarzneimittel aus Cannabis in kontrollierter pharmazeutischer Qualität aus der Apotheke bekommen. Die Krankenkassen können diese Medikamente nach vorheriger Genehmigung auch erstatten", erklärte Kiefer. Das "Gesetz zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften" wurde heute in der 2./3. Lesung vom Bundestag verabschiedet. Es tritt nach der Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft.

Bis Cannabis auch in Versandapotheken gekauft werden kann wird noch etwas Zeit vergehen, aber zumindest ist ein Schritt in diese Richtung getan.

Fragen an den Doktor

Zur Zeit wird gesellschaftspolitisch diskutiert, ob Cannabis zu Genusszwecken in Deutschland legalisiert werden soll. Das aktuell verabschiedete Gesetz bezieht sich nur auf medizinisch verordnetes Cannabis. Kiefer: "Jeder weiß: Medikamente haben Risiken und Nebenwirkungen. Es wäre fahrlässig und falsch, aus dem medizinischen Einsatz zu folgern, dass Cannabis als Genussmittel harmlos wäre." Aus Sicht der Apothekerschaft sollte die Legalisierung zu Genusszwecken sorgfältig geprüft werden, da der Konsum von Cannabis mit Risiken verbunden ist. Risiken sind u.a. das erhöhte Unfallrisiko, eine Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen, wie Angststörungen und Depression, und die mögliche Entwicklung einer Sucht.


Viagra für Frauen?

Auch Frauen brauchen manchmal Hilfe im Bett. Potenzmittel für Frauen sind eher weniger bekannt, dabei gibt es mit Lovegra ein wirksames Mittel. Dieses Medikament hilft Frauen, die Schwierigkeiten mit dem Orgasmus haben. Viele Frauen sind in ihren Alltag so gestresst, dass sie im Bett nicht loslassen können. Dazu kommen Versagensängste, die Angst davor nicht zum Orgasmus zu kommen beziehungsweise dem Partner kein befriedigendes Erlebnis zu verschaffen. Umfragen haben ergeben, dass 60 Prozent der Frauen, darunter auch viele jüngere Frauen, darunter leiden. Mit Lovegra kann diesen Problemen entgegen gewirkt werden. Versagensängste und Hemmungen werden abgebaut, wenn eine Frau Flibanserin, den Wirkstoff in Lovagra, benutzt. Lovegra kaufen ist kein Allheilmittel, doch eine gute Chance auf ein besseres Sexleben.

Besserer Sex mit Lovegra

Was bewirkt Lovegra?

Die Berührungsempfindlichkeit nimmt mit Viagra für die Frauen zu. Es fällt Frauen leichter sich fallen zu lassen und Sex wieder zu genießen. Lovegra ist ein Potenzmittel speziell für Frauen, die endlich wieder Freude am Sex haben wollen.

Viele Frauen haben schon sehr gute Erfahrungen mit Lovegra gemacht, dass auch als Viagra für Frauen bezeichnet wird. Mit Lovegra werden Frauen Sex wieder auf ganz neue Weise erleben. Die Sensibilität nimmt zu, die Entspannung fällt leichter – beides wichtige Faktoren um einen Orgasmus zu haben.

2013 kam die Nachfolge-Generation dieses Medikamentes mit einer verbesserten Wirksamkeit und weniger Nebenwirkungen. Aufgrund der neuen besseren Zusammensetzung hat das Medikament eine noch schnellere und längere Wirkung. Auch das Risiko auf Nebenwirkungen wurde erheblich gesenkt. Nur noch 5 Prozent der Frauen, die Lovegra nutzen, leiden unter Kopfschmerzen, wenn sie das Medikament einnehmen.

Lovegra kaufen

Lovegra ist kein Wundermittel und kann auch nicht allen Frauen helfen ein besseres Sexleben zu haben. Doch die Erfolge von Lovegra sprechen für sich und jede Frau hat zumindest ein Recht auf eine Chance mit Lovegra ihr Sexleben zu verbessern. Zahlreiche Online Apotheken bieten Lovegra an – Sie können also ohne Probleme die Vorteile der Online-Bestellung nutzen.


Tipps zum Einschlafen

Das "Gute Nacht" ist für viele Menschen schon ein allabendliches Ritual. Doch oft ist das nur ein Traum und das Einschlafen fällt alles andere als leicht. In Deutschland leiden über 20 Millionen Menschen unter Einschlaf- und Durchschlafproblemen. Frauen trifft es doppelt so häufig wie Männer; Ältere leiden häufiger an Schlafstörungen als Jüngere. Dies liegt auch daran, dass ältere Menschen oftmals eine chronische Krankheit haben, die wiederum den Schlaf beeinträchtigt.

Gesundheitsberatung - Tipps zum Einschlafen

  1. Verzichten Sie auf anregende Getränke oder Alkohol – Alkohol macht zwar schläfrig, stört aber dennoch den Schlaf. Sie werden in der Nacht wach und schlafen nur schwer wieder ein. Kaffee und Nikotin regen an und sollten deshalb abends reduziert werden. Außerdem sollten Sie abends keine schweren Mahlzeiten mehr zu sich nehmen – Verdauungsbeschwerden können den Schlaf erheblich beeinträchtigen. Abends außerdem keine schweren Mahlzeiten zu sich nehmen.
  2. Körperliche Aktivität – Körperliche Arbeit am Tag macht müde. Sport ist gut, um Stress abzubauen. Anstrengender Sport vor dem Schlafengehen kann jedoch munter machen; deshalb gilt: Treiben Sie Sport, aber nicht in den späten Abendstunden. Bewegen Sie sich außerdem regelmäßig an der frischen Luft.
  3. Rituale – Zur Einstimmung auf die Schlafenszeit sind immer wiederkehrende Rituale sinnvoll. Machen Sie beispielsweise einen Abendspaziergang oder lesen Sie ein Buch zur Entspannung. Gehen Sie regelmäßig zur gleichen Zeit ins Bett, damit Sie sich einen bestimmten Schlafrhythmus angewöhnen.
  4. Entspannte Umgebung – Für einen gesunden Schlaf ist der Schlafraum mit entscheidend. Das Zimmer sollte ruhig, dunkel und die Temperatur bei etwa 18 Grad liegen. Die Bettdecke soll der Jahreszeit angemessen sein, die Matratze weder zu hart noch zu weich. Sorgen Sie dafür, dass Sie sich im Schlafzimmer richtig wohl fühlen.
  5. Entspannter Kopf – Wer sich abends noch mit aufregenden Arbeiten oder persönlichen Problemen beschäftigt, liegt anschließend oft im Bett und kann nicht abschalten. Denken Sie besser am Tag über schwierige Dinge nach.
  6. Schlafrhythmus – Möglichst oft zur selben Zeit ins Bett geht und morgens den Wecker immer auf die gleiche Uhrzeit stellt, so schläft sich's besser.
  7. Nicht lange im Bett wälzen –  Schlaf lässt sich nicht erzwingen. Ganz im Gegenteil: Die krampfhafte Anstrengung einzuschlafen, vertreibt den Schlaf erst recht. Wer nachts aufwacht und nach einer guten Viertelstunde noch nicht wieder einschlafen kann, sollte das Licht anmachen und zu einem Buch greifen oder quälende Gedanken aufschreiben, um sie aus dem Kopf zu verbannen. Noch besser ist, das Bett zu verlassen – Musik hören oder auch bügeln macht schläfrig. Zurück unter die Decke geht's erst, wenn die Augen schwer werden.
  8. Stressabbau –  Jeder Mensch hat seine eigenen Ideen, wie er sich am besten entspannen kann. Überlegen Sie sich, was Ihnen am besten helfen könnte? Probieren Sie doch einfach die unterschiedlichen Angebote aus, damit Sie das Richtige für sich auswählen. Entspannungstechniken wie Yoga, Autogenes Training oder Meditation helfen, zur Ruhe zu kommen.
  9. Warmes Bad – Beim Baden sollte das Wasser 35 bis 38 Grad warm sein, zehn bis 20 Minuten reichen aus. Zugesetzte Melisse, Hopfen, Lavendel oder Heublumen entspannen und machen schläfrig.
  10. Hausmittel – Ein altes Hausmittel ist ein Glas warme Milch mit Honig vor dem Einschlafen. Und ganz wichtig: Nachts nicht auf die Uhr schauen – das übt Druck aus und hält wach.

Die Darmflora fördern

Was wir essen und trinken hat eine nachhaltige Wirkung auf unsere Darmflora, und damit auch auf unsere Gesundheit. Welche Nahrungsmittel der Darmflora nützen, und welche sie eher schaden haben jetzt niederländische Forscher herausgefunden.

Im Umfang einer Studie an gesunden Niederländern fanden die Forscher 60 Ernährungsfaktoren, die sich auf die Zusammensetzung der Darmflora auswirken. So konnte bei Teilnehmern, die regelmäßig Joghurt oder Buttermilch zu sich nahmen, eine größere Bakterienvielfalt nachgewiesen werden. Auch Kaffee oder Wein erhöhren die Vielfalt, während sie durch Vollmilch oder eine kalorienreiche Ernährung eher abnimmt. Belgische Forscher kamen zu einem ähnlichen Ergebniss. Laut ihrer Studie hatte eine ballaststoffreiche Ernährung den größten Einfluss auf die Darmflora. 

Informationen zum Schutz der Darmflora

Wie aus der Studie weiter hervorging, wirkten sich zudem 20 unterschiedliche Medikamente auf die Darmflora aus. Bereits frühere Studien hatten darauf hingedeutet, dass sich durch Magensäure-hemmende Antazida die Vielfalt der Bakterien verringere, wobei auch Antibiotika oder das Diabetes-Medikament Metformin einen Einfluss zu haben scheinen.

Welche Wirkung die verschiedenen Lebensmittel oder Ernährungsweisen genau haben, muss jedoch erst noch heraus gefunden werden. Es gibt jedoch einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Vielfalt der Bakterien und der Gesundheit des Menschen. Der Grundsatz "Eine größere Vielfalt ist besser." gilt nirgends besser als bei der Darmflora. Es gibt viele Faktoren, die zur Entstehung von Krankheiten beitragen. Doch während man das Alter oder die Gene nicht beeinflussen kann, lässt sich die Zusammensetzung der Darmbakterien durch die Ernährung oder die Einnahme von Medikamenten verändern. 


Kann Alkohol Probleme lösen?

Der 58-jährige Mann versichert mir treuherzig: „ Herr Doktor, mehr als drei Bier pro Abend trink ich nie, und wenn ich es will, schaffe ich es schon mal eine ganze Woche ohne!” Der stressige Job, Termine ohne Ende, ein Chef der ihm im Nacken sitzt und sowieso, das Geschäft läuft immer schlechter.

Die Realität ist, dass dieser Mann ohne sein abendliches Bier nicht mehr einschlafen und daraus schnell eine Gewohnheit entsteht. Es findet sich immer eine Ausrede, um das tägliche Bier oder den Wein zu begründen. In vielen Fällen passiert das auch heimlich. Alkoholiker sind gute Schauspieler, die nach außen hin gut mitmachen und mit allem einverstanden sind, was Partner und/oder Arzt mit ihnen besprechen. Dabei wird hin und wieder auch etwas geflunkert oder untertrieben. Ein gerötetes Gesicht oder Geruch nach Alkohol, häufig schon am frühen Morgen, sprechen dagegen eine andere Sprache. Depression und vermehrte Angstzustände können auftreten, aber auch körperliche Anzeichen wie Sodbrennen und Magenschmerzen, die Zunahme von Stürzen.

Gesundheitsberatung: Thema Alkohol

Wo ist die Grenze?

Bei Frauen liegt die Grenze bei etwa einem Glas Alkohol am Tag, also ca. 12 g. Für gesunde erwachsene Männer liegt diese Grenze bei 24 g Alkohol pro Tag, d.h. etwa zwei Gläser. Wenn Sie als Frau mehr als 0,1 l Wein oder Sekt, mehr als 1/4 Liter Bier oder 4 cl Schnaps pro Tag trinken, bewegen Sie sich bereits in einem gesundheitlichen Grenzbereich. Für Männer gilt die doppelte Menge, also 1/2 Liter Bier pro Tag oder 1/4 Liter Wein pro Tag als Grenze. Von Alkoholabhängigkeit spricht man, wenn mindestens drei von sechs Kriterien erfüllt sind:

  • ein starkes Verlangen nach Alkohol
  • eine verminderte Kontrollfähigkeit
  • körperliche Entzugssymptome
  • die Ausbildung einer Toleranz-immer höhere Dosen werden erforderlich
  • das Vernachlässigen anderer Interessen zugunsten des Alkohols
  • Die Fortführung des Konsums trotz negativer körperlicher, sozialer oder sonstiger Folgen. Der Tag wird nach dem Alkoholkomsum ausgerichtet.

Brauchen Sie abends Ihr Bier oder Glas Wein regelmäßig zum „Runterkommen“? Damit Sie schlafen können? Können Sie „nein“ sagen, auch im Freundeskreis, wenn Alkohol angeboten wird, oder nach einem Gläschen auch mal Schluss machen?

Fragen Sie sich selbst. Was tun Sie, um zu entspannen und besser mit Ihrem Stress umgehen zu können? Trinken Sie gelegentlich ein Glas Wein oder Bier? Wie häufig in der Woche? Wieviel Bier schaffen Sie maximal an einem Abend/auf einmal zu trinken? Falls Sie hier selbst ein Problem sehen, vereinbaren Sie bitte einen Termin bei Ihrem Hausarzt. Es gibt auch in Ihrer Umgebung eine Suchtstelle, bei der Sie sich beraten lassen können.

Wie kann der Alkoholismus behandelt werden?

  • Ehrlich sein und es vor sich selbst zugeben
  • Die Hilfe von anderen annehmen . Alkohol ist kein Problemlöser. Sie schaffen sich dadurch nur ein neues – größeres – Problem  an den Hals.