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Was hilft gegen einen Kater?

Feiertage wie Weihnachten oder Silvester, aber auch Hochzeiten, Geburtstage und vielerlei andere Anlässe laden dazu ein, ein Gläschen Alkohol zu trinken. Oft bleibt es jedoch nicht bei einem Glas und am Morgen danach erwacht man mit einem schlimmen Kater: Der Kopf dröhnt, der Magen rumort und der Körper sehnt sich nach Wasser. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie einen Kater vermeiden und was Sie tun können, wenn Sie doch einmal zu tief ins Glas geschaut haben.

Die besten Tipps gegen einen Kater

  1. Der einfachste – und der für die Gesundheit förderlichste – Tipp, einen Kater zu vermeiden, ist natürlich erst gar keinen oder zumindest nur wenig Alkohol zu trinken. Wenn es aber doch einmal feucht-fröhlich wird, können Sie mit den folgenden Tipps einen Kater vermeiden oder zumindest die Beschwerden abschwächen.
  2. Nicht auf nüchternen Magen trinken Schaffen Sie sich vor dem Trinken eine ordentliche Grundlage. Essen Sie am besten fettreich – durch das Fett wird der Alkohol langsamer ins Blut aufgenommen und der Alkoholspiegel steigt nicht so schnell an. Auch typische Partysnacks wie Nüsse, Salzgebäck oder Käse erschweren die Alkoholaufnahme ins Blut und können somit einem Kater vorbeugen.
  3. Zwischendurch ein Glas Wasser trinken Wer zwischendurch ein Glas Wasser trinkt, sorgt dafür, dass der Körper nicht zu stark entwässert wird. Das Blut bleibt dünnflüssig und das Risiko, am nächsten Morgen verkatert mit Kopfschmerzen aufzuwachen, sinkt. Alternativ kann anstelle von Wasser auch eine Fruchtschorle getrunken werden.
  4. Meiden Sie Begleitalkohole (Fuselalkohole) Konsumiert man alkoholische Getränken in größeren Mengen, so sollte man besonders darauf achten, dass diese möglichst nur Ethanol und nicht noch andere Alkohole enthalten. Begleitalkohole wie Methanol oder Isobutanol sind beispielsweise in Whiskey, dunklem Rum oder Cognac sowie in Wein enthalten. Zwar fehlt der wissenschaftliche Beweis, allgemein gilt es jedoch als gesichert, dass Begleitalkohole mitverantwortlich sind für den Kater am nächsten Morgen. Relativ frei von Begleitalkoholen ist übrigens Wodka.
  5. Aufs Rauchen verzichten Rauchen Sie nicht, wenn Sie Alkohol trinken – das verstärkt meist die Kopfschmerzen am nächsten Morgen. Denn Nikotin senkt den Alkoholspiegel im Blut und vermittelt dadurch das Gefühl, noch mehr trinken zu können.

Durchzechte Nacht

Vermeiden Sie alkoholische Getränke mit Zucker Einige alkoholische Getränke, wie beispielsweise Bowle oder Glühwein, enthalten eine Mischung aus Alkohol und Zucker. Durch den Zucker wird im Körper jedoch der Abbau von Acetaldehyd gehemmt. Dieses Abbauprodukt des Alkohols ist mitverantwortlich für den Kater am nächsten Morgen. Deshalb fällt der Kater nach dem Genuss von Bowle oder Glühwein oft besonders schlimm aus.

Schmerztablette vor dem Schlafengehen?

Eine Schmerztablette vor dem Schlafengehen, um dem Kater vorzubeugen? Das ist aufgrund der möglichen Wechselwirkungen in der Regel nicht empfehlenswert. So greift beispielsweise die in solchen Fällen beliebte Acetylsalicylsäure die ohnehin bereits durch den Alkohol gereizte Magenschleimhaut noch zusätzlich an.

Wer abends bereits befürchtet, am nächsten Morgen verkatert aufzuwachen, sollte vor dem Schlafengehen ein großes Glas Wasser trinken.

Den Kater bekämpfen

Egal was man tut – schneller nüchtern wird man durch kein Katermittel der Welt. Mit ein paar Tipps lassen sich aber zumindest unangenehme Kater-Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit oder Schwindel bekämpfen.

  • Am nächsten Morgen hilft vor allem viel Wasser dabei, die Beschwerden zu mildern. Besonders der starke Durst, der wohl jeden Verkaterten plagt, wird durch das Wasser gelindert. Am besten geeignet ist stilles Wasser, da kohlensäurehaltiges Wasser den Magen reizt. Um den Mineralstoffhaushalt aufzufüllen, sind auch Fruchtschorlen gut geeignet.
  • Auch ein deftiges Katerfrühstück kann dabei helfen, die Kater-Beschwerden wieder loszuwerden. Wer unter Übelkeit leidet, sollte auf die Nahrungsaufnahme jedoch zunächst verzichten und besser nur gut bekömmliche Getränke wie einen Kräutertee zu sich nehmen.
  • Ebenso kann frische Luft helfen, den Kater zu bekämpfen. Durch die Bewegung wird mehr Blut durch den Körper gepumpt, der Kreislauf wird aktiviert und Regenerationsprozesse können besser ablaufen. Bei Sonnenschein empfiehlt es sich, eine Sonnenbrille mitzunehmen, denn zu grelles Licht kann die Kopfschmerzen verstärken.

Kater nach Alkoholgenuss

Kater: Das hilft gegen Kopfschmerzen

Am nächsten Morgen kann bei starken Kopfschmerzen auf ein Schmerzmittel zurückgegriffen werden. Meistens sind Schmerzmittel mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure gut geeignet, da sie im Vergleich zu anderen schmerzstillenden Wirkstoffen wie beispielsweise Paracetamol nicht von der Leber abgebaut werden. Wer allerdings unter Übelkeit leidet, sollte trotz Kater besser keine Schmerzmittel einnehmen.

Einen guten Ersatz, um bei einem Kater Kopfschmerzen ganz ohne Schmerzmittel zu bekämpfen, stellt Pfefferminzöl dar. Durch den Geruch des Öles entspannt sich die Muskulatur und die Kopfhaut wird besser durchblutet – und zwar, ohne dass Magen oder Leber belastet werden.

Einfach ein paar Tropfen Pfefferminzöl auf die Stirn und die Schläfen geben und leicht einmassieren. Die Wirkung des Öls setzt etwa 15 Minuten nach der Anwendung ein.

Das hilft bei einem Kater

Katerfrühstück: Was essen bei Kater?

Auch ein Katerfrühstück am nächsten Morgen kann dazu beitragen, den Kater zu bekämpfen. Wenn Sie sich einigermaßen fit fühlen, können Sie das Frühstück auch in geselliger Runde mit ein paar Freunden durchführen.

Typisch für ein Katerfrühstück sind eine hohe Flüssigkeitsaufnahme sowie eine besonders fett- und eiweißreiche Kost. Um den Elektrolythaushalt wieder in Ordnung zu bringen, empfiehlt sich außerdem der Verzehr besonders nährstoffreicher Lebensmittel. Allerdings sollten Sie – je nachdem wie Sie sich fühlen – selbst entscheiden, was und wie viel Sie essen.

Vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber besonders geeignet für ein wirkungsvolles Katerfrühstück, ist Rollmops. Denn dieser enthält viele Mineralstoffe und bringt so den Mineralstoffhaushalt wieder ins Gleichgewicht. Neben Rollmops sind auch Lebensmittel wie Essiggurken oder Eintöpfe mit Gemüse geeignet, um den Kater zu vertreiben.

Rollmops gegen einen Kater

Salzig und deftig als Mittel gegen Kater

Ebenso sind salzige Speisen wie beispielsweise Laugenbrezeln zu empfehlen. Der Mineralstoffhaushalt kann auch durch verschiedene Getränke wieder aufgefüllt werden. Besonders wirkungsvoll soll eine heiße Suppe oder ein Glas Tomatensaft mit Salz sein.

Durch den Alkoholgenuss kann es im Körper außerdem zu einer leichten Unterzuckerung kommen – am nächsten Morgen macht sich diese vor allem durch einen gesteigerten Appetit auf deftige, würzige Speisen bemerkbar. Dann kann das Kater-Frühstück prima durch belegte Brote ergänzt werden.

Auf Konterbier lieber verzichten

Die Finger sollte man dagegen vom sogenannten Konterbier lassen: Wer den Kater mit Alkohol bekämpft, kann seine Beschwerden zwar kurzfristig lindern, allerdings wird durch den Alkohol die Leber weiter belastet und das Problem des Katers nur verschoben, nicht jedoch gelöst.

Wie ein Kater entsteht

Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Schwindel sind typische Symptome, die uns nach einer durchzechten Nacht am nächsten Morgen erwarten. Wenn wir Alkohol trinken, gerät dieser über den Verdauungstrakt ins Blut und wird anschließend im ganzen Körper verteilt. Auf diesem Weg wird der Alkohol auch ins Gehirn transportiert, wo er die Informationsweiterleitung zwischen den Nervenzellen beeinflusst. So kommt es unter anderem zu Wahrnehmungs- und Konzentrationsstörungen sowie einer verminderten Reaktionsfähigkeit.

Durch den Alkohol wird im Körper außerdem das Hormon Vasopressin gehemmt. Dieses Hormon ist für die Rückgewinnung von Wasser aus dem Primärharn verantwortlich. Durch die Hemmung von Vasopressin kommt zu einer Entwässerung des Körpers – das heißt, dass der Körper vermehrt Wasser ausscheidet. Durch den Wasserverlust wird das Blut dicker, was zu einer Reizung der Hirnhaut und zu Kopfschmerzen am nächsten Morgen führen kann.

Zusammen mit dem Wasser werden auch vermehrt Mineralstoffe ausgeschieden, sodass es durch den übermäßigen Genuss von Alkohol auch zu Störungen im Mineralstoffhaushalt kommen kann. Neben dem hohen Wasserverlust werden die Kater-Beschwerden außerdem auch durch die giftigen Abbauprodukte des Alkohols – vor allem durch Acetaldehyd – hervorgerufen. 


Fragen zur Patientenverfügung

Zusammenfassung: Eine Patientenverfügung regelt, welche medizinische Versorgung Sie im Notfall möchten, wenn Sie sich einem Arzt nicht mehr selbst mitteilen können. Mehr Informationen zur Vorsorge im Fall der Fälle erhalten Sie im folgenden Artikel.

Inhaltsverzeichnis

Welches Problem löst die Patientenverfügung?

Normalerweise können Sie Ihrem Arzt einfach sagen, ob Sie bereit sind, sich einer Operation zu unterziehen oder gewisse Medikamente zu nehmen. Was ist aber, wenn Sie nicht mehr für sich selbst sprechen können, z.B. weil Sie im Koma liegen? Dann muss Ihr Arzt Ihren mutmaßlichen Willen herausfinden, um Sie behandeln zu können. Das geht für ihn am einfachsten, wenn Sie eine Patientenverfügung verfasst haben, in der Sie erklären, welche medizinische Behandlung Sie möchten und welche nicht. Sie können darin festlegen, welche gesundheitlichen Einschränkungen Sie als Folge einer ärztlichen Behandlung akzeptieren würden und welche nicht.

Was steht in einer Patientenverfügung?

Jeder, der sich über Patientenverfügungen informieren möchte, findet sehr viele Informationen über das Thema. Staatliche, kirchliche und private Anbieter verfolgen unterschiedliche Interessen und haben abweichende Qualitätsstandards. Daher sollten Sie wissen, wobei Ihnen eine Patientenverfügung helfen kann. Eine Patientenverfügung klärt folgende Dinge:

  • Ihre Wertvorstellungen & Ihre gewünschte Lebensqualität
  • Ihre Behandlungswünsche für alle wichtigen medizinischen Situationen, u.a. Schlaganfall, Koma, notwendige Wiederbelebung, Beatmung u.v.m.
  • Ob Sie Pflege- und Hilfsbedürftig sind
  • Welche früheren Erkrankungen Sie hatten und welche Medikamente Sie nehmen
  • Welche Auskunftsrechte Sie Ihren Angehörigen und Vertrauten übertragen wollen
  • Ob und welche Organe Sie spenden möchten
  • Ob Sie Sterbehilfe wünschen und einiges mehr

Mit einer Patientenverfügung halten Sie Ihre medizinischen Wünsche für die Zukunft fest. Da sich Ihre Wünsche ändern können, sollten Sie Ihre Verfügung regelmäßig (wenigstens alle zwei Jahre) überprüfen und aktualisieren. Hier erklären wir Ihnen, wie lange eine Patientenverfügung gültig ist und unter welchen Umständen sie sogar ungültig sein kann.

Brauche ich eine Patientenverfügung?

Antworten Sie auf die folgende Frage, um herauszufinden, ob Sie eine Patientenverfügung brauchen: Können Sie sich eine Situation in Ihrem Leben vorstellen, in der Sie nicht weiterleben wollen würden? Egal, ob Sie mit Ja oder Nein antworten, ihr Arzt muss so etwas wissen.

Eine Patientenverfügung ist das Richtige für Sie, wenn Sie bis zum Schluss über Ihr Leben selbst bestimmen möchten. Anstatt die Entscheidung über Ihre eigene Lebensqualität im Fall der Fälle jemand anderem zu übertragen, sollten Sie rechtzeitig vorsorgen. Wahrscheinlich werden Ihre Angehörigen kaum fähig sein, eine objektive Entscheidung zu treffen, wenn es tatsächlich um die Frage geht, ob sie weiterleben oder sterben sollen. Diese Entscheidung können Sie Ihnen aber jetzt schon abnehmen.

Warum erstellt man eine Patientenverfügung?

Viele Menschen entscheiden sich für eine Patientenverfügung, weil sie in jedem Alter einen gesundheitlichen Standard haben wollen, den sie nicht unterschreiten möchten. Es gibt Dinge in ihrem Leben, die für sie unerlässlich sind, zum Beispiel die Fähigkeit, sich mitzuteilen oder das selbständige Atmen und Ernähren. Mit der Verfügung sagen sie dem Arzt, welchen gesundheitlichen Standard Sie für sich definiert haben. Eine Patientenverfügung dient damit nicht nur der gesundheitlichen Vorsorge, sondern ist auch ein Ausdruck Ihres Rechts auf Selbstbestimmung.

Was passiert, wenn ich keine Patientenverfügung habe?

Falls Sie in eine Situation gelangen, in der über Ihre medizinische Behandlung entschieden werden muss und Sie weder eine Patientenverfügung haben, noch ansprechbar sind, wird sich ein Arzt immer für Ihr Weiterleben entscheiden. Egal in welchem Zustand Sie dann weiterleben werden. Sie wissen es ja, besonders im Notfall muss ein Arzt innerhalb von wenigen Minuten Entscheidungen treffen.


Was sind die Ursachen für eine Chlorallergie?

 Wer ins Schwimmbad gehen möchte, egal ob im Sommer ins Freibad oder im Winter ins Hallenbad, der ist mit der Substanz "Chlor" konfrontiert. Sehr unangenehm ist eine Chlorallergie, die auf der Haut Reizungen verursacht und auch die Schleimhäute betreffen kann, wenn derjenige mit Chlor in Berührung kommt. Die Ursachen der Chlorallergie werden hier genauer erläutert.

Chlor desinfiziert das Wasser und birgt auch Nachteile

Jeder Poolbesitzer wird Chlor verwenden, denn es desinfiziert das Wasser. Es gibt jedoch neben dieser desinfizierenden Wirkung auch leider einige Nachteile in sich, denn es kann zu Hautreizungen bei empfindlichen Personen führen. Selbst wenn bei demjenigen oder derjenigen vorher nie eine Unverträglichkeit bestand, kann diese jederzeit auftreten.

Unangenehme Folgen des Chlors beim Menschen

Wer unter einer Chlorallergie leidet, der wird auf alle Arten von Chlorverbindungen und auch bei den Nebenprodukten diese Chlorallergie-Reaktionen und Reizungen am Körper verspüren. Chlor wird zudem in vielen Bleichmitteln verwendet und somit kann der Betroffene dann auch bei der Wäsche, die mit Bleichmitteln gewaschen wurde, allergische Reaktionen haben.

Ursachen einer Chlorallergie

Wenn das menschliche Immunsystem auf Chlor mit einer "Abwehrreaktion" reagiert, dann besteht eine Chlorallergie. Meist ist jedoch eine konkrete und echte Allergie gegen Chlor eher selten und meist ist es eher eine Chlor Reizung, die aber von den meisten als Chlorallergie benannt wird. Die Ursachen liegen meist darin, dass der Allergiker schon andere allergische Reaktionen hat (Neurodermitis etc.). Wer eine genetische Disposition für Allergien allgemein hat, wird auch eher eine Chlorallergie haben.

Chlorgas und Chlorverbindungen als weitere Ursachen für die allergischen Reaktionen

Im täglichen Leben kommen immer mehr Chlorgase und Chlorverbindungen zum Einsatz. Diese tauchen auf in vielen industriell hergestellten Produkten wie Medikamenten, Lebensmittel und Kunststoffen. Sogar im Trinkwasser sind sie teilweise in geringen Dosen zu finden.

Symptome der Chlorallergie

Bei Betroffenen, die unter einer solchen Allergie gegen Chlor leiden, kommt es zu Pusteln, zu Juckreiz und zu Hautrötungen. Die Reaktionen auf den eher aggressiv wirkenden Stoff "Chlor" oder unterschiedliche Chlorverbindungen können unterschiedlich sein. Reizungen der Augen, der Schleimhäute und der Haut sind nicht selten. Auch Kinder können unter dieser Allergie arg leiden. Menschen, die bereits Asthma haben, sind besonders gefährdet und Kleinkinder unter drei Jahren. Denn die Lungen von kleinen Kindern unter drei Jahren sind noch nicht voll ausgebildet. Sie haben dann oft eine Entzündung der Bronchien, die später dann schwerwiegendere Atemwegserkrankungen zur Folge haben können.

Ursache der Allergie: Kontakt mit chloriertem Wasser bzw. Chlorgas

Die Allergie wird bei anfälligen Personen ausgelöst durch den puren Kontakt mit dem chloriertem Wasser bzw. dem Chlorgas. Das Chlor bindet die organischen Substanzen, die im Schwimmbad oder im Freibad sind. Dazu gehören Schweiß, Urin und andere Substanzen. Dadurch werden die sogenannten "Chloramine" gebildet. Selbst bei einem Nicht-Allergiker kann ein zu langes Baden in einem chlorierten Wasser zu Symptomen führen. Wasser trocknet allgemein die Haut aus, denn es hat einen anderen pH-Wert, als die Haut des Menschen (Wasser pH-Wert: 7, Haut pH-Wert: 5,5). Wer also viel im Schwimmbad oder im Freibad schwimmt, dessen Haut trocknet auch schnell aus. Und die entstandenen Chloramine greifen dann die Augen, die Haut und die Schleimhaut an. Viel mehr geschieht das natürlich bei einem Allergiker.

Wann ist ein Arztbesuch bei einer Chlorallergie nötig?

wenn nur temporäre Symptome wie Augenbrennen oder eine leichte Hautreizung besteht, dann ist ein Arztbesuch nicht nötig. Manche Menschen haben jedoch zusätzlich zur Chlorallergie auch noch eine leicht reizbare Haut und dann reagiert die Haut stärker auf das Chlor. Wer jedoch unter Atemnot oder starken Reizungen der Augen neigt, der sollte unbedingt einen Arztbesuch unternehmen. Auch bei einem extremen Juckreiz ist diese zu empfehlen. Bei einer noch nicht diagnostizierten Chlorallergie macht der entsprechende Arzt dann einen Allergietest.


Vorbereitung auf den Todesfall: Welche Bestattungsarten gibt es?

Zusammenfassung: Sich auf den Tod vorbereiten ist ein Thema das oft beiseite geschoben wird – und doch kommt der Tag an dem man sich damit auseinander setzen muss. Mehr Informationen zum Thema Bestattung erhalten Sie in folgendem Artikel.

Inhaltsverzeichnis

Nach dem Tod eines geliebten Menschen, folgt unweigerlich die Bestattung. Hierbei wird in den meisten Fällen auf die Wünsche des Verstorbenen eingegangen. Damit eine Bestattung nach den Vorstellungen des Verschiedenen stattfinden kann, sollten diese im Voraus geklärt werden. Daher ist es wichtig, derartige Gespräche, auch wenn sie unangenehm sind, frühzeitig zu führen oder die letzten Wünsche niederzuschreiben. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten eine Bestattung abzuhalten. Die verschiedenen Bestattungsarten werden im Folgenden aufgeführt. Im Allgemeinen unterscheidet man zwischen Feuer- und Erdbestattung. Diese haben beide Vor- und Nachteile und können wiederum in Unterkategorien unterteilt werden.

Vorbereitung auf den Tod

Die Erdbestattung

Diese Art der Bestattung zählt zu den traditionellsten Arten und ist bereits mehrere Tausend Jahre alt. Bei der Erdbestattung wird der Leichnam des Verstorbenen in einem Sarg beigesetzt. Die Beisetzung kann normal oder aber anonym erfolgen. Bei der normalen Beisetzung wird das Grab mit einem Grabstein gekennzeichnet. Bei der anonymen Beisetzung ist es den Hinterbliebenen nicht gestattet, bei der Beerdigung anwesend zu sein. Der genaue Ort der Grabstätte wird nicht bekannt gegeben. Bei dieser Art ist die Trauerbewältigung für viele Angehörige sehr schwierig, da sie die Grabstätte nicht aufsuchen können. Sie haben keinen festen Ort um dem Toten zu betrauern und nahe zu sein und können keine Blumen hinterlegen. Dies kann jedoch auch ein Vorteil darstellen. Wenn der Verschiedene keine Angehörigen mehr hat, welche die Grabpflege übernehmen können, ist ein anonymes Grab ratsam.

Eine pflegeleichte Alternative stellt auch das Grasgrab dar. Hier wird der Leichnam begrabe und die Grabstätte lediglich mit einem Kreuz oder Grabstein versehen. Der Rest wird mit Rasen bedeckt. Das Aufstellen von Schalen oder gar das Bepflanzen des Grabes ist nicht gestattet. Die Pflege des Rasens wird in der Regel vom Friedhofpersonal übernommen.

Bei der ganz normalen Beisetzung kann wiederum zwischen einem Wahl- und einem Rheingrab ausgewählt werden. Bei einem Wahlgrab können die Stelle und die Größe des Grabes selbst entschieden werden. Auch ist es möglich die zeitliche Frist zu verlängern und weiter Urnen und Särge darin beizusetzen. Dies ist bei einem Reihengrab zwar nicht möglich, jedoch sind die Kosten hierfür deutlich geringer als bei einem Wahlgrab.

Die Feuerbestattung

Bei der Feuerbestattung wird der Leichnam, vor der Beisetzung, in einem Krematorium eingeäschert. Die Asche wird anschließend in Holzurnen oder eine andere ausgewählte Urne gefüllt und in dieser begraben. Die Grabstätte selbst, ist in der Regel deutlich kleiner und somit günstiger, als bei einer Erdbestattung. Die Grabstätte wird, wie bei einer Erdbestattung, mit einem Grabstein gekennzeichnet und kann von den Angehörigenbepflanzt werden. Aber auch hier ist die anonyme Feuerbestattung möglich. Die Holzurnen werden in diesem Fall nicht gekennzeichnet und an einer unbekannten Stelle beigesetzt.

Arten der Bestattung

Viele Friedhöfe bieten zwischenzeitlich auch die Bestattung in einer Wand an. Hier wird die Holzurne in einer Urnenwand verwahrt, welche mit einer beschrifteten Platte verschlossen wird. War der Verstorbene ein Freund des Waldes oder begeistert von Wasser, so ist die eine See- oder Baumbestattung eine Option. Hierbei wird die Urne entweder im Meer beigesetzt oder im Wurzelbereich eines Baumes vergraben. Dies ist häufig in einem Friedwald der Fall.

Es gibt also viele verschiedene Arten der Bestattung. Der letzte Wunsch des Verstorbenen sollte dabei mit einbezogen werden. Jedoch spielt auch der finanzielle Rahmen eine große Rolle. Hier gibt es große Unterschiede zwischen der Feuer- und Erdbestattung, sowie den einzelnen Grabstätten. Da dieses Thema bei der Altersvorsorge wichtig ist, sollten bereits frühzeitig Wünsche und Vorstellungen zur eigenen Bestattung niedergeschrieben oder kommuniziert werden, um es den Hinterbliebenen, bei der Gestaltung der Beerdigung, einfacher zu machen. Eine schöne Bestattung, nach Wünschen des Verstorbenen, hilft den Hinterbliebenen bei der Trauerbewältigung. Auch das Abschiednehmen und die Möglichkeit, das Grab des Verstorbenen aufzusuchen, werden den Angehörigen erleichtert.


Was hilft bei Hallux Valgus?

Es kommt häufig vor, dass Füße im Laufe des Lebens eine Fehlstellung entwickeln. Die am weitesten verbreitete ist Hallux valgus.

Was ist Hallux Valgus?

Bei Hallux valgus handelt es sich um eine Fehlstellung des Fußes, die auch unter dem Namen Ballenzeh bekannt ist. Dabei lehnt sich der große Zeh in Richtung der kleineren Zehen, während sich sein Grundgelenk in die entgegengesetzte Richtung drückt und an der Fußinnenseite eine Beule bildet. Diese Verschiebung gibt es in unterschiedlichen Ausprägungen. Sie reichen von einer kleinen Rundung an der Fußinnenseite bis zu einem großen Zeh, der sich über die anderen Zehen legt.

Schon eine leichte Hallux-valgus-Ausprägung werden Sie erkennen, wenn vielleicht auch nicht sofort spüren: Der Neigungswinkel des großen Zehs hat sich verschoben, und die Haut an der Fußinnenseite in Höhe des Grundgelenks kann gerötet sein. In der Medizin wird insgesamt zwischen vier Hallux-valgus-Stadien unterschieden. Im ersten Stadium treten oft nur leichte Schmerzen beim Gehen auf.

Behandlung von hallux valgus

Über die Ursachen von Hallux valgus

Hallux valgus beginnt immer damit, dass eine leichte Verschiebung des Zehs und erste Schmerzen bei der Bewegung im Fuß auftreten. Im zweiten Stadium kann es durch den ständigen Druck zu einer Entzündung kommen, der große Zeh verschiebt sich stärker und Betroffene haben meist ständige Schmerzen bei der Fußbewegung. Hallux valgus ist weltweit die häufigste Zehenfehlstellung – rund zehn Millionen Betroffene gibt es allein in Deutschland.

Schiebt sich der große Zeh über oder unter dem nebenliegenden Zeh, ist das dritte Stadium erreicht. Jetzt schmerzt der Fuß auch oft in Ruhephasen. In selteneren Fällen kommt es zur vierten Phase, in der sich der große Zeh weiter über oder unter die angrenzenden Zehen schiebt und einen Winkel von bis zu 90 Grad erreichen kann. Für eine genaue Hallux-valgus-Diagnose muss selbstverständlich ein Arzt den Fuß untersuchen.

Allein in Deutschland leiden rund 10 Millionen Menschen an Hallux valgus, die meisten von ihnen sind Frauen. Gewicht, Veranlagung, Alter und leider auch zu enge oder hohe Schuhe können eine Rolle bei der Entstehung der Fußfehlstellung spielen. Dass mehr Frauen als Männer betroffen sind, liegt häufig daran, dass Erstere eher zu einer Bindegewebsschwäche neigen. Liegt diese vor, stützen auch die Bänder im Fuß nicht ideal, und es kommt zu einer Instabilität, die sich oft erstmal als Spreizfuß bemerkbar macht. Wird dann noch durch ein erhöhtes Körpergewicht oder zu enge und hohe Schuhe Druck auf den Fuß ausgeübt, kommt es zur Verschiebung des großen Zehs und damit zu Hallux valgus.

Was kann ich gegen Hallux valgus tun?

Mit ein paar einfachen Tipps und Tricks können Sie aktiv etwas gegen die Verschlimmerung einer Hallux-valgus-Fehlstellung unternehmen und die Schmerzen mindern.

Laufen Sie barfuß – Ziehen Sie wo immer es geht Schuhe und Strümpfe aus, und gönnen Sie Ihren Füßen eine kleine Fitnesseinheit beim Barfußlaufen. Der Fuß wird beim Laufen über Teppich, Rasen oder Sand automatisch kräftiger.

Machen Sie Fußgymnastik – Neben dem Barfußlaufen können Sie den Fuß trainieren, indem Sie Ihre Zehen spreizen. Versuchen Sie, diese Übung morgens und abends für je ein paar Minuten zu machen. Damit trainieren Sie die Fußmuskulatur und wirken dem Hallux valgus entgegen.

Tragen Sie nie zu enge Strümpfe – Nicht nur Schuhe, sondern auch Strümpfe und Socken können den Fuß einengen. Sortieren Sie also alle Socken aus, die zu klein sind oder scheuern, und ersetzen Sie vielleicht sogar einige Paare gegen spezielle Hallux-valgus-Strümpfe.

Nutzen Sie Hallux-valgus-Bandagen – Spezielle Hallux valgus-Bandagen, z.B. von Valgomed, sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich und schützen und stützen den Fuß. Sie können eine Verschlimmerung verhindern oder eine leichte Fehlstellung sogar korrigieren.

Kaufen Sie die richtigen Schuhe – Füße mit Hallux valgus brauchen Schuhe, die ihnen Halt geben, aber vorne mehr Weite und weicheres Material bieten als Standard-Schuhmodelle. Das muss nicht heißen, dass Sie zu klobigen Gesundheitsschuhen greifen müssen. 




Was sind Zapper?

Seit der Entdeckung des elektrischen Stromes wird dieser in medizinischen Anwendungen, Diagnosen und Therapien getestet. In der Schmerztherapie findet der Strom schon seit langem seine Anwendung. Die Wirkung des Stromes sowohl auf Krankheitserreger in den verschiedenen Stärken, Frequenzen und Modulationen als auch auf verschiedene Funktionen des menschlichen Körpers werden immer wieder in verschiedensten Studien untersucht.

Seit dem frühen 20. Jahrhundert gibt es Wissenschaftler und Mediziner, die sich mit der Idee beschäftigt haben ohne Medikamente Krankheiten zu heilen. Sie gehen davon aus, dass jede Krankheit durch bestimmte Viren, Bakterien und Ähnliches hervorgerufen wird.

Der US-Arzt Dr. Raymond Rife war um 1930 einer der ersten, der Versuchsreihen anstellte. Er nahm ca. 20.000 verschiedene Proben von Krebspatienten und fand heraus, dass in jeder Probe ein Erreger zu finden war.

Nach Rife forschte in den 80ern Frau Dr. Clark auf diesem Gebiet, auf deren Forschungsergebnissen Herr Robert C. Beck aufbaute und eigene Ansichten zur Frequenztherapie entwickelte. Jeder der Forscher hat ein eigenes Gerät zur Frequenztherapie entwickelt und verwendet unterschiedliche Frequenzen sowie Spannungen und Ströme zur Behandlung. Alle Therapien haben jedoch eines gemeinsam – es wird eine Spannung mit einer bestimmten Frequenz am Körper angelegt. Die Verbindung zum Körper wird entweder durch leitende Handgriffe, Bänder die an Armen oder Beinen befestigt werden können oder Klebe-Elektroden sichergestellt.

Die physikalische Grundlage aller Therapiegeräte, so genannte Zapper, ist, dass sie mit einem Rechtecksignal arbeiten. Dies kann rein rechnerisch mit der Fourier-Analyse belegt werden. Einfacher ausgedrückt bedeutet es, dass jedes Rechtecksignal aus einer Vielzahl von höher frequenten Signalen besteht. So dass nicht nur Parasiten, die die besagte Grundfrequenz haben, beispielweise 30kHz, betäubt oder abgetötet werden, sondern auch Parasiten, die auf eine höhere Frequenz ansprechen.

Zapper nach Dr.Clark

Einsatz des Zappers

Ein parasitärer Befall ist eine große Belastung für den Körper, da wenige Parasiten genügen, um eine Erkrankung zur Folge zu haben oder ständig aufrecht zu erhalten. Bestimmte Bakterien leben auf oder in Parasiten und können ebenfalls selbst gewisse Bakterien oder Viren beherbergen. Zum Beispiel können in Spulwürmern nachweislich Dutzende verschiedener Bakterien wie Kolibakterien, Proteusbakterien, Staphylokokken und Streptokokken leben. Man weiß auch, dass Mykosen(Pilze) auf der Oberfläche von Würmern leben können.

Eine regelmäßige Anwendung des Zappers kann eine Beschwerdefreiheit von vielen Symptomen bescheren, insbesondere dann, wenn andere Methoden bislang nicht geholfen haben. Der Zapper stellt eine Art Universal-Therapiewirkung auf sehr viele Parasiten, Bakterien und Viren dar und ist daher eine Art Universalhilfsmittel bei jeglicher Behandlung, auch schwerer chronischer Erkrankung mit parasitärer Belastung.

Die Erfolge in der Behandlung von Allergien, Asthma, Migräne, Krebs, Diabetes, rheumatischen Formenkreisen und unspezifischen Verdauungsproblemen können in gewissen Fällen so extrem beeindruckend sein, dass es manchmal wie eine Spontan-Heilung aussehen kann.


Erektionsprobleme und Blutabnahme?

Hallo. Seit einiger Zeit habe ich mit Erektionsproblemen zu kämpfen. Gestern war ich dann beim Arzt und er hat mir u.a. Blut abgenommen. Eigentlich hatte ich eher erwartet, dass er mit ein Potenzmittel wie Viagra verschreiben würde. Was hat es mit der Blutabnahme auf sich?

Nicht in jedem Fall sind Potenzmittel wie Viagra oder Cialis die geeignete Hilfe um Erektionsstörungen erfolgreich zu behandeln. In einem ersten Schritt müssen zunächst die Ursachen der Erektionsprobleme herausgefunden werden – was nur ein Arzt tun kann. Im Folgenden erhalten Sie mehr Informationen über die verschiedenen Aspekte der Untersuchung.

Ursachen der Erektionsprobleme

Bei jedem Mann, der über anhaltende Erektionsprobleme berichtet, wird der Arzt zunächst eingehend mit dem Betroffenen sprechen und seine Krankengeschichte erheben. Dazu gehören beispielsweise auch Fragen nach den Lebensgewohnheiten (beispielsweise zur Ernährung, Bewegung, Alkohol- und Nikotinkonsum), der bisherigen Medikamenteneinnahme und nach Beginn, Dauer, Ausmaß und zunehmender Verschlechterung der Erektionsfähigkeit. Der Arzt wird außerdem nach früheren Operationen im Bauchbereich, zu Unfällen oder Rückenmarks- und Wirbelsäulenerkrankungen fragen, weil die Schädigung von Nerven als Ursache einer erektilen Dysfunktion in Frage kommt.

Männer Gesundheit - Erektionsprobleme

Ungewohnt wird Ihnen vielleicht die Nachfrage nach dem Erektionsvermögen in unterschiedlichen Situationen sein. Dies ist aber wichtig. So gibt es Erektionen, die jeweils von unterschiedlichen Stellen im zentralen Nervensystem gesteuert werden.

Sind beispielsweise nächtliche und morgendliche Erektionen (die sogenannte Morgenlatte) erhalten, deutet das darauf hin, dass Ihre Schwellkörper und die Gefäße des Penis funktionieren und die Probleme wahrscheinlich woanders liegen. Es heißt aber noch nicht, dass Ihre Schwierigkeiten, zu einer ausreichend starken und anhaltenden Gliedversteifung zu kommen, damit automatisch psychisch bedingt sind.

Versuchen Sie auch, dem Arzt genau zu beschreiben, wie Sie die ungenügende Erektion erleben, wie hart das Glied überhaupt wird, wie lange die Versteifung anhält und ob es Situationen gibt, in denen die Erektion besser gelingt als in anderen. Der Arzt kann aus Ihren Angaben wichtige Rückschlüsse auf mögliche Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten ziehen.

Deshalb ist Offenheit wichtig. Es kann auch sein, dass der Arzt ein Gespräch zusammen mit Ihrem Partner vorschlägt – dieser kann oft zusätzliche Informationen beisteuern und ist später auch eine wichtige Unterstützung für die erfolgreiche Behandlung.

Blutabnahme

Um weiteren möglichen Ursachen auf die Spur zu kommen, lässt der Arzt Ihnen auch Blut abnehmen. Aus der Blutprobe werden der Blutzucker- und die Blutfettspiegel ebenso bestimmt wie beispielsweise die Konzentrationen des Hormons Testosteron.

Hat der Arzt aufgrund der Befragung und körperlichen Untersuchung entsprechende Hinweise auf eine organische Ursache gefunden, wird er eventuell weitere Werte aus dem Blut bestimmen lassen, z.B. das Hormon Prolaktin, Leberwerte, Nierenwerte, Schilddrüsenhormone, bei Diabetikern den Wert des zuckerbeladenen Hämoglobins (Glukohämoglobin, HbA1c) und bei auffälligem Befund der Prostata das Prostata-spezifische Antigen (PSA).

Fragen zu Erektionsproblemen

Körperliche Untersuchung

Auf der Suche nach Hinweisen auf körperliche Erkrankungen, die einer erektilen Dysfunktion zugrunde liegen können, wird der Arzt Ihren Körper untersuchen, um z.B. einen Anhaltspunkt für eine Hormonveränderung zu finden. Außerdem wird er Ihren Unterbauch, Penis und Hoden abtasten. Auch die Prostatauntersuchung durch den Enddarm ist wichtig – eine Prostatavergrößerung ist eine mögliche Ursache von Erektionsproblemen. Schließlich gehört (wie bei jeder Routineuntersuchung) auch die Bestimmung von Blutdruck, Puls, Gewicht und Bauchumfang dazu.

Spezielle Untersuchungen

Aufgrund der Ergebnisse der geschilderten Basisuntersuchungen kann der Arzt in vielen Fällen bereits eine für Sie geeignete Behandlung mit Ihnen besprechen. Nur in bestimmten Fällen müssen weitere Untersuchungen vorgenommen werden, um die Ursachen ihrer anhaltenden Erektionsprobleme näher zu bestimmen.

Bestehen beispielsweise Hinweise auf eine Durchblutungsstörung, kann der Schwellkörperinjektionstest zeigen, ob tatsächlich eine schlechte Durchblutung der Schwellkörper zu den Erektionsproblemen beiträgt.

Die Untersuchung der Blutflusseigenschaften im Penis erfolgt mit dem Dopplerultraschall. Dabei wird der Blutfluss in Ruhe und, nach Verabreichung eines durchblutungsfördernden Mittels, bei versteiftem Penis gemessen.

Zudem können die unwillkürlichen nächtlichen Erektionen in drei aufeinanderfolgenden Nächten gemessen werden. Als Normal gelten übrigens drei bis sechs Erektionen pro Nacht von mindestens 10-minütiger Dauer.

Die früher häufiger durchgeführten Untersuchungen Cavernosometrie und Cavernosographie, die einen kleinen Eingriff erfordern, werden heute nur noch selten eingesetzt.


Kann man Potenzmittel einfach verschrieben bekommen?

Nein. Vor der Behandlung, also auch vor einer Verschreibung, steht die Diagnose! Jeder betroffene Mann sollte eine individuelle Betreuung ergalten, wobei der erste besuch beim Arzt durchaus bis zu 2 Stunden dauern kann. Auf jeden sollte man(n) umfangreich untersucht werden. Denn nur so kann eine optimale Behandlung für den Betroffenen sichergestellt werden. Optimale Behandlung heißt, dass genau das behandelt wird, was notwendig ist und nicht einfach ein Potenzmittel empfohlen wird. Auch wenn Potenzmittel wie Viagra kaufen die einfachste Methode ist, so wird sie nicht in jedem Fall von Erektionsproblemen die richtige Lösung sein.

Zu einer ausführlichen Diagnose gehören ein ausführliches Gespräch, eine Biothesiometrie (das ist eine Nervenmessung), eine Doppler-Duplex-Sonographie (Messung der Penisgefäße), die Messung der Zusammensetzung des Penis, ein EMG des Beckenbodens (zur Messung der Beckenbodenstärke) und eine Blutentnahme.

Auch wenn Männer nicht gern zum Arzt gehen, so sollte dieser Schritt undingt getan werden. Nur er als Spezialist kann die genauen Ursachen herausfinden und die richtige Behandlung in die Wege leiten. So schwierig der Schritt fällt – tun Sie Ihn.


Kann Alkohol Probleme lösen?

Der 58-jährige Mann versichert mir treuherzig: „ Herr Doktor, mehr als drei Bier pro Abend trink ich nie, und wenn ich es will, schaffe ich es schon mal eine ganze Woche ohne!” Der stressige Job, Termine ohne Ende, ein Chef der ihm im Nacken sitzt und sowieso, das Geschäft läuft immer schlechter.

Die Realität ist, dass dieser Mann ohne sein abendliches Bier nicht mehr einschlafen und daraus schnell eine Gewohnheit entsteht. Es findet sich immer eine Ausrede, um das tägliche Bier oder den Wein zu begründen. In vielen Fällen passiert das auch heimlich. Alkoholiker sind gute Schauspieler, die nach außen hin gut mitmachen und mit allem einverstanden sind, was Partner und/oder Arzt mit ihnen besprechen. Dabei wird hin und wieder auch etwas geflunkert oder untertrieben. Ein gerötetes Gesicht oder Geruch nach Alkohol, häufig schon am frühen Morgen, sprechen dagegen eine andere Sprache. Depression und vermehrte Angstzustände können auftreten, aber auch körperliche Anzeichen wie Sodbrennen und Magenschmerzen, die Zunahme von Stürzen.

Gesundheitsberatung: Thema Alkohol

Wo ist die Grenze?

Bei Frauen liegt die Grenze bei etwa einem Glas Alkohol am Tag, also ca. 12 g. Für gesunde erwachsene Männer liegt diese Grenze bei 24 g Alkohol pro Tag, d.h. etwa zwei Gläser. Wenn Sie als Frau mehr als 0,1 l Wein oder Sekt, mehr als 1/4 Liter Bier oder 4 cl Schnaps pro Tag trinken, bewegen Sie sich bereits in einem gesundheitlichen Grenzbereich. Für Männer gilt die doppelte Menge, also 1/2 Liter Bier pro Tag oder 1/4 Liter Wein pro Tag als Grenze. Von Alkoholabhängigkeit spricht man, wenn mindestens drei von sechs Kriterien erfüllt sind:

  • ein starkes Verlangen nach Alkohol
  • eine verminderte Kontrollfähigkeit
  • körperliche Entzugssymptome
  • die Ausbildung einer Toleranz-immer höhere Dosen werden erforderlich
  • das Vernachlässigen anderer Interessen zugunsten des Alkohols
  • Die Fortführung des Konsums trotz negativer körperlicher, sozialer oder sonstiger Folgen. Der Tag wird nach dem Alkoholkomsum ausgerichtet.

Brauchen Sie abends Ihr Bier oder Glas Wein regelmäßig zum „Runterkommen“? Damit Sie schlafen können? Können Sie „nein“ sagen, auch im Freundeskreis, wenn Alkohol angeboten wird, oder nach einem Gläschen auch mal Schluss machen?

Fragen Sie sich selbst. Was tun Sie, um zu entspannen und besser mit Ihrem Stress umgehen zu können? Trinken Sie gelegentlich ein Glas Wein oder Bier? Wie häufig in der Woche? Wieviel Bier schaffen Sie maximal an einem Abend/auf einmal zu trinken? Falls Sie hier selbst ein Problem sehen, vereinbaren Sie bitte einen Termin bei Ihrem Hausarzt. Es gibt auch in Ihrer Umgebung eine Suchtstelle, bei der Sie sich beraten lassen können.

Wie kann der Alkoholismus behandelt werden?

  • Ehrlich sein und es vor sich selbst zugeben
  • Die Hilfe von anderen annehmen . Alkohol ist kein Problemlöser. Sie schaffen sich dadurch nur ein neues – größeres – Problem  an den Hals.



Ist die Steinzeit-Diät gesund?

In der Steinzeit wurde das gegessen, was man jagen und sammeln konnte. Die Grundsätze dieser Ernährung haben sich in den letzten Jahren immer mehr zu einem Trend entwickelt. Die sogenannte Paleo-Diät, auch unter dem Namen Steinzeit-Diät bekannt, findet mehr und mehr Anhänger. Dabei müssen Sie natürlich nicht ihr Essen selbst sammeln oder jagen, jedoch setzt die Diät auf natürliche Kost, die es in der Art nur in der Steinzeit gab.

Hintergrund der Ernährung

Die steinzeit-Diät setzt vorraus, dass die moderne Ernährung nicht mehr "artgerecht" ist. Dabei wird unterstellt, dass unser Magen noch wie in der Steinzeit funktioniere. Mit der heutigen Ernährung würden wir unseren Körper jedoch durch die zahlreichen Zusatzstoffe, welche in den Lebensmitteln vorhanden sind, belasten. Der Magen kann die aufgenommene Nahrung nicht mehr verdauen. Die Folge dieser falschen Ernährung sind Stoffwechselerkrankungen, Bluthochdruck sowie Herz-Kreislaufbeschwerden. Eine entsprechende Studie die diese These stützt gibt es jedoch noch nicht.

Bestandteile der Steinzeit-Diät

Kann die Paleo-Diät sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken?

Auf jeden Fall "ja". Zwar stehen bei der Paleo-Diät fast nur Fleisch und Eier auf dem Speiseplan, jedoch kann die Reduktion der Lebensmittelvielfalt die Blutwerte verbessern. Neben Fleisch und Eier sind aber auch verschiedene Gemüsesorten sowie Fisch und Obst und auch Nüsse zu finden. Hingegen sind Milchprodukte und Nudeln sowie Brot oder pflanzliche Öle verboten.

Die WHO bestätigte vor kurzem, dass die Steinzeitdät durchaus gesund sein kann. Vor allem der Verzicht auf Zucker wirkt sich positiv auf den menschlichen Körper aus. Prof. Andrea Pfeiffer, Direktor der Abteilung Ernährungsmedizin der Berliner Charité: „Wir Menschen mögen den süßen Geschmack und können mit der unbegrenzten Verfügbarkeit nicht umgehen“. Im Durchschnitt nehmen Menschen täglich mehr als 25 g Zucker zu sich. Vor allem zugesetzter Zucker in Lebensmitteln ist jedoch gesundheitsgefährdend. Verzichtet man auf diesen Zucker, führe das zu keinerlei Mangelerscheinungen. Der Körper produziere selbst bei reinem Fleischkonsum genug Glucose. Gerade bei Adipositas-Patienten oder Diabeteserkrankungen sei die Steinzeitdiät somit durchaus gesundheitsförderlich.