Fragen zur Männergesundheit

Das Fatigue Syndrom

Zusammenfassung: Bleierne Müdigkeit bis zur Bewegungsunfähigkeit – das ist nur ein Teil der Symptome des Chronischen Erschöpfungssyndroms. Für Betroffene bedeutet die Erkrankung häufig eine völlige Veränderung ihres bisherigen Lebens. Bis heute gehört More »

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Zusammenfassung: Atemnot, Leistungsschwäche und Flüssigkeitseinlagerungen in den Beinen sind Beschwerdebildern, die mit einer Herzschwäche oder Herzinsuffizienz einhergehen. Betroffene Patienten wissen oftmals nicht, was sie sich noch zumuten dürfen und was nicht. Sind More »

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Das Fatigue Syndrom

Zusammenfassung: Bleierne Müdigkeit bis zur Bewegungsunfähigkeit – das ist nur ein Teil der Symptome des Chronischen Erschöpfungssyndroms. Für Betroffene bedeutet die Erkrankung häufig eine völlige Veränderung ihres bisherigen Lebens. Bis heute gehört CFS zu den letzten großen Krankheiten, die kaum erforscht sind.

Inhaltsverzeichnis

Worum handelt es sich beim Fatigue Syndrom?

Das Wort Fatigue (ausgesprochen: “Fatieg”) kommt aus dem Französischen und bedeutet Erschöpfung oder Müdigkeit. Wir alle kennen durch Überanstrengung oder Schlafmangel hervorgerufene körperliche und mentale Erschöpfungszustände. Bei Gesunden ist dieser Zustand reversibel. Das heißt, dass wir durch ausreichend Erholung und Schlaf schnell wieder fit und energetisch sind. Doch bei Betroffenen des Fatigue Syndroms verschwindet das Gefühl der Erschöpfung nicht – ganz gleich wie viel Ruhe und Schlaf sie sich gönnen. Dadurch sind Alltag und Lebensqualität stark beeinträchtigt. Häufig tritt das Fatigue Syndrom als Begleiterscheinung von chronischen Erkrankungen wie Multiple Sklerose oder Krebserkrankungen auf. Es kann aber auch in einem Mangel an roten Blutkörperchen (Anämie) oder Schilddrüsenfunktionsstörungen begründet sein. Dann ist das Fatigue Syndrom gut behandelbar.

Welche Symptome treten beim Fatigue Syndrom auf?

Als Syndrom bezeichnet man in der Medizin eine Ansammlung verschiedener Symptome (Symptomkomplex). Betroffene des Fatigue Syndroms leiden an extremen Müdigkeit, obwohl sie genug Schlaf bekommen. Bereits Alltagsaktivitäten führen zu einer unverhältnismäßigen Erschöpfung. Die Energiereserven sind schnell aufgebraucht und auch trotz des erhöhten Ruhebedürfnis nicht wieder aufzufüllen. Im Rahmen des Fatigue Syndroms können die folgenden Symptome auftreten:

  • schnelle Erschöpfbarkeit
  • Gefühl der Schwäche
  • Antriebsstörung, Mangel an Motivation
  • Müdigkeit, Energiemangel, gesteigertes Ruhebedürnis
  • reduzierte körperliche Belastbarkeit
  • gestörtes Schlafverhalten
  • Konzentrationsstörung

Diese Beschwerden können sehr belastend sein und die Alltagsaktivität je nach Schwere einschränken. Durch die andauernde Mattheit und dem Gefühl der Energielosigkeit fällt es den Betroffenen schwer, ihren Alltag zu bestreiten.

Was ist die Ursache des Fatigue Symptoms?

Der Symptomkomplex der Fatigue kann verschiedene Ursachen haben.

Fatigue als Begleiterkrankung: Im Rahmen verschiedener Erkrankungen tritt das Fatigue Syndrom als Begleiterkrankung auf. Sehr häufig betroffen sind Menschen, die an Krebs erkrankt sind. Hier tritt bei bis zu neunzig Prozent der Erkrankten das Erschöpfungssyndrom auf. Bei neurologischen Erkrankungen wie Morbus Parkinson und Multipler Sklerose (MS) leiden schätzungsweise fünfzig Prozent an einer Fatigue. Weitere chronische Erkrankungen bei denen Fatigue auftritt sind:

  • rheumatoide Arthritis (Rheuma)
  • Lupus erythematodes
  • Aids, HIV

Ist jedoch keine neurologische Erkrankung oder Krebserkrankung bekannt, sollten die folgenden möglichen Ursachen für das Fatigue Syndrom abgeklärt werden:

Fatigue als Symptom bei folgenden Erkrankungen:

  • Blutarmut (Anämie), zum Beispiel durch Eisenmangel
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Schlafstörungen nächtliche Atemaussetzer (Schlafapnoe-Syndrom)
  • Mangelernährung
  • chronisches Schmerzsyndrom

Was hilft bei Fatigue?

Leider wird das Fatigue Syndrom selten behandelt, obwohl es für die Betroffenen sehr belastend ist. Zunächst gilt es die Ursache der Fatigue herauszufinden oder eine Depression auszuschließen. Denn behandelt man die Grunderkrankung, wie beispielsweise eine Anämie, Schilddrüsenerkrankungen oder das Schlafapnoe-Syndrom, wird auch die Fatigue besser. Bei Tumorpatienten steht die Aufklärung im Vordergrund. Häufig beginnt die Fatigue drei bis vier Tage nach Beginn der Chemotherapie. Da es sich aber bei Tumorpatienten um ein multifaktorielles Geschehen handelt, ist die Fatigue nicht so leicht zu behandeln. Wenn du selbst am Fatigue-Syndrom leidest, helfen dir folgende Tipps:

  • lege mehr Ruhepausen am Tag ein. Das hilft dir mit der Fatigue zurechtzukommen
  • eine bewusste Ernährung
  • körperliches Training ist wichtig! Leichte Ausdauersportarten wie Nordic Walking oder Fahrradfahren eignen sich um deine Belastbarkeit zu steigern und lindert deine Fatigue
  • Flüssigkeitsmangel kann die Fatigue verstärken. Daher immer ausreichend trinken!
  • es gibt spezifische Rehabilitationsmaßnahmen bei denen du lernst, deine verfügbaren Energien effektiv einzusetzen
  • tut dir Kühle gut? Manche Fatigue-Betroffene sind wärmeempfindlich. Kalte Nackentücher oder Kühlwesten schaffen Abhilfe bei Hitze

Kann das Fatigue Syndrom bei Reizdarm auftreten?

Ja. Neben den typischen Magen-Darm-Beschwerden (gastrointestinale Beschwerden) leiden eine Vielzahl von Reizdarm-Patienten an sogenannten extraintestinalen (nicht den Verdauungstrakt betreffenden) Beschwerden. Neben Depression und Angstzuständen tritt Fatigue bei Reizdarm auf. Schätzungsweise sind zwischen vierzig und achtzig Prozent der Reizdarmpatienten von dem Müdigkeitssyndrom betroffen. Die geistige Müdigkeit und körperliche Erschöpfung kann kurzzeitig (akut) oder dauerhaft (chronisch) auftreten. Ob das Fatigue Syndrom bei Reizdarm über eine entsprechende Ernährungstherapie verbessert wird, ist noch unklar. Auch die genauen Entstehungsmechanismen sind noch weitgehend ungeklärt.

Wie entsteht das Fatigue-Syndrom?

Die zugrunde liegende Ursache des Fatigue Syndroms ist vielseitig. Bei den meisten Grunderkrankungen ist bisher noch nicht abschließend geklärt, warum es zu einem Erschöpfungssyndrom kommt. Vermutlich wirken verschiedene Faktoren zusammen. Bei manchen Ursachen ist die Entstehung der Fatigue hingegen klar. Liegt das Fatigue-Syndrom beispielsweise aufgrund einer Blutarmut (Anämie) vor, haben wir zu wenige rote Blutkörperchen, die Sauerstoff zum Gewebe transportieren. Dadurch werden Gehirn und Muskelzellen nicht mit ausreichend Sauerstoff versorgt. Wir fühlen uns müde und schnell erschöpft. Liegt ein Fatigue Syndrom ohne bekannte Vorerkrankung vor, sollte daher immer eine Blutuntersuchung durchgeführt werden. Beim Schlafapnoe-Syndrom liegt eine mangelnde Sauerstoffversorgung des Körpers während des Schlafs vor. Die nächtlichen Atemaussetzer bewirken unbewusste Weckreaktionen. Dadurch ist der Schlaf nicht erholsam. Es kommt zur Tagesmüdigkeit.

Was ist das chronische Erschöpfungssyndrom?

Das chronische Erschöpfungssyndrom (chronic fatigue syndrome, CSF) wird auch myalgische Enzephalopathie (ME) genannt. Anders als das Fatigue Syndrom handelt es sich beim CSF nicht nur um einen Symptomkomplex. Das CSF ist eine eigenständige neurologische Erkrankung des Gehirns. Die Hauptsymptome des chronischen Erschöpfungssyndroms sind ebenfalls geistige und körperliche Müdigkeit sowie schnelle Erschöpfung. Hinzu kommen Muskelschmerzen (Myalgien) und Kopfschmerzen. In schweren Fällen führt das CFS zu Berufsunfähigkeit oder sogar zu Bettlägerigkeit. Der Bundesverband des chronischen Erschöpfungssyndroms (Fatigatio e.V.) beschreibt die Erkrankung als einen langanhaltenden, grippeähnlichen Effekt. Daher wird als Ursache des CSF/ME auch ein Immundefekt vermutet.

Das CSF/ME ist ein schwer abgrenzbares Krankheitsbild. Ob das chronische Erschöpfungssyndrom tatsächlich als eigene Erkrankung existiert, ist außerdem umstritten. Die Diagnose CSF/ME darf nur gestellt werden, wenn alle anderen möglichen Ursachen für ein Erschöpfungssyndrom ausgeschlossen wurden. Es mehrt sich aber die Evidenz, dass es sich um eine immunologische Erkrankung handelt. Als mögliche Auslöser werden Virusinfektionen vermutet. Neue Studien zeigen, dass eine Infektion mit dem Epstein-Barr Virus (EBV) und eine verminderte Funktion der Gedächtniszellen des Immunsystems bei CSF/ME eine Rolle spielt.

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Liposuktion

Zusammenfassung: Als Liposuktion (Fettabsaugung) bezeichnet man die operative Entfernung von Fettgewebe. Häufig spielen kosmetische Gründe dabei eine Rolle. Lesen Sie hier alles über die Liposuktion, wann diese durchgeführt wird, welche Risiken sie birgt und was Sie nach dem Eingriff beachten müssen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Liposuktion?

Bei der Liposuktion wird überschüssiges Fett mithilfe einer Kanüle abgesaugt. Sie wird seit den 1970er Jahren angewandt – inzwischen ist sie mit jährlich bis zu 200.000 Operationen in Deutschland eine der häufigsten kosmetischen Operationen. Man unterscheidet verschiedene Techniken der Liposuktion:

  • Feuchte Liposuktion/Tumeszens-Liposuktion: Fettabsaugung nach Spülung mit einer Mischung aus Arzneimitteln zur lokalen Betäubung, Adrenalin und Bicarbonat. Diese Technik ist Mittel der Wahl zur Fettabsaugung.
  • Trockene Liposuktion: Fettabsaugung ohne vorherige Spülung

Ultraschallbehandlungen weichen das Fettgewebe auf und und erleichtern das anschließende Absaugen. Dazu zählt die „Power Assisted Liposuction“ (PAL), die „Ultraschall-assistierende Aspirationslipektomie“ (UAL) und die „Vibrations-assistierte Liposuktion“ (VAL).

Theoretisch bietet jede Körperstelle die Möglichkeit zur Fettabsaugung in München. Oberschenkel und Bauch sind jedoch die häufigsten Bereiche.

Wann führt man eine Liposuktion durch?

Zur Beseitigung kosmetisch störender Fettpolster eignet sich das Fettabsaugen. Beine, Hüfte oder Oberschenkel („Reiterhosen“) werden am häufigsten behandelt. Die Liposuktion kann man einsetzen:

  • bei krankhafter, nicht ernährungsbedingter Fettgewebsvermehrung (z.B. Lipödem, tumor- oder hormonell bedingt)
  • als Vorbereitung bei einer plastischen Operation („Lappenmobilisierung“)
  • zur Fettgewinnung bei Eigenfetttransplantation (z.B. Narbenkorrektur)

Bei folgenden Erkrankungen sollte kein Liposuktion durchgeführt werden:

  • Embolien, Venenentzündungen, Wundheilungsstörungen, Diabetes mellitus
  • Störung der Blutgerinnung oder Einnahme gerinnungshemmender Medikamente (ASS, Marcumar, Heparin etc.)
  • Entzündungen oder Narben im OP-Bereich
  • starkes Übergewicht (BMI über 35)
  • verschiedene psychiatrische Erkrankungen

Eine oftmals bestehende Orangenhaut (Cellulite) kann durch eine Fettabsaugung meist nicht reduziert werden. Die Dellenbildung der Haut kann sich nach einem Eingriff sogar verstärken.

Liposuktion bei Übergewicht

Eine alleinige Fettabsaugung ist nicht zur Gewichtsabnahme geeignet und kein Ersatz für eine Diät oder körperliche Bewegung. Sie hat in erster Linie kosmetische Effekte.

Mittlerweile gibt es Hinweise darauf, dass das entfernte Fett im Übermaß nachgebildet werden kann. Der Mechanismus dahinter ist unklar. Vermutlich sorgen die durch das vorherige Übergewicht weiter bestehenden hormonellen Signale für den erneuten Fettaufbau. Diese können Sie am besten über eine veränderte Ernährung und verstärkte körperliche Bewegung verändern!

Was macht man bei einer Liposuktion?

Lassen Sie sich Zeit bei der Auswahl eines erfahrenen Arztes. Häufig sind dies plastische Chirurgen oder Dermatologen. Lesen Sie zum Beispiel Erfahrungsberichte im Internet oder fragen Sie Betroffene. Besprechen Sie mit ihrem behandelnden Arzt den genauen Umfang der Fettabsaugung. Äußern Sie klar Ihre Wünsche und Vorstellungen, nur dann kann er einschätzen, ob diese Ziel realistisch zu erreichen ist.

Wie bei allen anderen plastisch-chirurgischen Eingriffen sollte auch beim Fettabsaugen zwei Wochen vor der Operation auf das Rauchen und die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten verzichtet werden.

Vor der Operation wird der Arzt mit einem Stift die entsprechenden Areale zum Fettabsaugen (Oberschenkel, Bauch usw.) auf ihrer Haut markieren. Bei der Liposuktion wird dann über einen kleinen Hautschnitt eine Kanüle in das Fettgewebe vorgeschoben. Anschließend wird Spülflüssigkeit im Verhältnis 1:1 zum abgesaugten Fett eingespritzt.

Während das in der Spülung enthaltene Betäubungsmittel wirkt, sorgt das Bicarbonat für ein Aufplatzen der Fettzellen und erleichtert dadurch das Absaugen. Das Adrenalin verringert den Blutverlust. Nach einer Einwirkzeit von ungefähr einer Stunde werden Fett und Flüssigkeit abgesaugt. Insgesamt sollten nicht mehr als vier Liter Fett abgesaugt werden.

Fragen Sie Ihren behandelnden Arzt, ob ein Anästhesist die OP begleiten wird, der bei Komplikationen schnell eingreifen kann – insbesondere, wenn Sie die Liposuktion ambulant machen lassen. Der Eingriff dauert zwischen 20 Minuten und zwei Stunden.

Was muss ich nach einer Liposuktion beachten?

Noch auf dem Operationstisch wird ein Kompressionsverband oder eine feste Miederhose angelegt. Dadurch kann sich die Haut nach dem Eingriff besser zusammenziehen. Zudem verhindert der Verband, dass sich die beim Fettabsaugen entstandenen Hohlräume mit Gewebsflüssigkeit füllen oder andere sichtbare Nachwirkungen entstehen. NetDoktor interaktiv Selbsttest Sind bei mir Anzeichen einer Depression erkennbar? Heilpflanzenfinder Welche Heilpflanze verschafft mir Linderung?

Nach der OP sollten Sie 24 Stunden überwacht werden, sodass im Notfall schnell eingegriffen werden kann. Blutungen nach der Operation fallen unter Umständen nicht sofort auf. Anzeichen dafür können Schwindel, Schwäche, Übelkeit, Schwitzen oder Herzrasen sein, besonders wenn Sie sich aufsetzen. Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie diese Symptome nach einer Fettabsaugung bemerken.

Fahren Sie direkt nach der Operation nicht mit dem Auto. Auf Vollbäder sollten Sie für einige Wochen verzichten. Auch körperliche Anstrengungen und sportliche Aktivitäten sollten – vor allem bei größeren Eingriffen – für etwa vier Wochen ausgesetzt werden.

Nach ein bis zwei Wochen wird der Arzt die erste Kontrolle durchführen und die Fäden entfernen. Eine weitere kosmetische Kontrolle folgt nach drei bis vier Monaten, wenn die größtmögliche Hautschrumpfung eingetreten ist. Bis das endgültige Ergebnis sichtbar ist, können vier bis sechs Monate vergehen.

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Sonnenbrand: Die fünf häufigsten Creme-Fehler

Zusammenfassung: Die Urlaubszeit steht vor der Tür. Viele zieht es in den Süden, aber auch hierzulande hat die Sonne richtig viel Kraft. Wer sich jetzt zum Sonnenbaden ins Schwimmbad, auf den Balkon oder an den Strand legt, muss genau aufpassen. Denn beim Sonnenschutz kann man einiges falsch machen.

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Zu wenig Sonnencreme benutzen

Beim Sonnenschutz gilt: Viel hilft viel. Die meisten Menschen verwenden viel zu wenig Sonnencreme. Erwachsene brauchen für das einmalige Eincremen des ganzen Körpers etwa drei bis vier Esslöffel. Sonnenschutz als Spray lässt sich schwieriger dosieren und wird oft zu dünn aufgetragen, daher lieber zu Sonnencreme greifen.

Der falsche Lichtschutzfaktor

Jeder Sonnenschutz ist mit einem Lichtschutzfaktor (LSF) versehen. Die Faktoren 15 bis 25 bieten mittleren, 30 bis 50 hohen und Faktor 50+ sehr hohen Schutz. Welche Variante man am besten verwendet, richtet sich nach dem eigenen Hauttyp und der Sonnenintensität (UV-Index), die je nach Ort und Tageszeit variieren kann. Hellhäutige und empfindliche Personen, die sehr schnell einen Sonnenbrand bekommen, verwenden am besten einen höheren LSF.

Sonnenbrand vorbeugen

Creme aus dem vergangenen Jahr verwenden

Auch Sonnencreme hat ein Verfallsdatum. Wenn auf der Packung kein Haltbarkeitsdatum aufgedruckt ist, schauen Sie nach einem kleinen geöffneten Cremetopf-Symbol mit einer Zahl (zum Beispiel "12 M"). Das bedeutet, dass die Creme nach Anbruch maximal zwölf Monate verwendet werden darf. Tipp: Wenn Sie eine neue Flasche Sonnencreme zum ersten Mal öffnen, notieren Sie sich am besten das Datum auf der Packung. Ein weiterer wichtiger Punkt: die Creme richtig lagern. Bei zu heißen Temperaturen, zum Beispiel im Kofferraum des Autos, kann die Schutzwirkung schneller nachlassen.

Nur morgens eincremen

Wer mehrere Stunden im Freien verbringt, muss unbedingt regelmäßig nachcremen. Durch Schwimmen, Schwitzen oder Abtrocknen geht der Sonnenschutz nach einiger Zeit verloren, das gilt übrigens auch für wasserfeste Cremes. Faustregel: alle zwei Stunden nachcremen und jedes Mal nach dem Baden. Nachcremen verlängert die Wirkung der Creme nicht, es erhält sie nur. Ist die Schutzzeit ausgereizt, sucht man sich am besten ein schattiges Plätzchen oder geht nach Drinnen.

Scheitel oder Fußsohle vergessen

Arme, Beine, Rücken, Bauch: Es reicht nicht, nur die offensichtlichen Körperteile einzucremen. Auch die Ohren, der Nasenrücken, die Kopfhaut oder die Fußsohlen brauchen Sonnenschutz. Da sich Creme auf dem Scheitel nur schwer verteilen lässt, empfiehlt sich eine Kopfbedeckung. Tipp: Die Creme am besten schon vor dem Anziehen auftragen und einziehen lassen. Stoff schützt zwar zum Teil vor UV-Strahlen, gerade Badekleidung oder Spaghettiträger können jedoch leicht verrutschen.

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Was hilft gegen einen Kater?

Feiertage wie Weihnachten oder Silvester, aber auch Hochzeiten, Geburtstage und vielerlei andere Anlässe laden dazu ein, ein Gläschen Alkohol zu trinken. Oft bleibt es jedoch nicht bei einem Glas und am Morgen danach erwacht man mit einem schlimmen Kater: Der Kopf dröhnt, der Magen rumort und der Körper sehnt sich nach Wasser. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie einen Kater vermeiden und was Sie tun können, wenn Sie doch einmal zu tief ins Glas geschaut haben.

Die besten Tipps gegen einen Kater

  1. Der einfachste – und der für die Gesundheit förderlichste – Tipp, einen Kater zu vermeiden, ist natürlich erst gar keinen oder zumindest nur wenig Alkohol zu trinken. Wenn es aber doch einmal feucht-fröhlich wird, können Sie mit den folgenden Tipps einen Kater vermeiden oder zumindest die Beschwerden abschwächen.
  2. Nicht auf nüchternen Magen trinken Schaffen Sie sich vor dem Trinken eine ordentliche Grundlage. Essen Sie am besten fettreich – durch das Fett wird der Alkohol langsamer ins Blut aufgenommen und der Alkoholspiegel steigt nicht so schnell an. Auch typische Partysnacks wie Nüsse, Salzgebäck oder Käse erschweren die Alkoholaufnahme ins Blut und können somit einem Kater vorbeugen.
  3. Zwischendurch ein Glas Wasser trinken Wer zwischendurch ein Glas Wasser trinkt, sorgt dafür, dass der Körper nicht zu stark entwässert wird. Das Blut bleibt dünnflüssig und das Risiko, am nächsten Morgen verkatert mit Kopfschmerzen aufzuwachen, sinkt. Alternativ kann anstelle von Wasser auch eine Fruchtschorle getrunken werden.
  4. Meiden Sie Begleitalkohole (Fuselalkohole) Konsumiert man alkoholische Getränken in größeren Mengen, so sollte man besonders darauf achten, dass diese möglichst nur Ethanol und nicht noch andere Alkohole enthalten. Begleitalkohole wie Methanol oder Isobutanol sind beispielsweise in Whiskey, dunklem Rum oder Cognac sowie in Wein enthalten. Zwar fehlt der wissenschaftliche Beweis, allgemein gilt es jedoch als gesichert, dass Begleitalkohole mitverantwortlich sind für den Kater am nächsten Morgen. Relativ frei von Begleitalkoholen ist übrigens Wodka.
  5. Aufs Rauchen verzichten Rauchen Sie nicht, wenn Sie Alkohol trinken – das verstärkt meist die Kopfschmerzen am nächsten Morgen. Denn Nikotin senkt den Alkoholspiegel im Blut und vermittelt dadurch das Gefühl, noch mehr trinken zu können.

Durchzechte Nacht

Vermeiden Sie alkoholische Getränke mit Zucker Einige alkoholische Getränke, wie beispielsweise Bowle oder Glühwein, enthalten eine Mischung aus Alkohol und Zucker. Durch den Zucker wird im Körper jedoch der Abbau von Acetaldehyd gehemmt. Dieses Abbauprodukt des Alkohols ist mitverantwortlich für den Kater am nächsten Morgen. Deshalb fällt der Kater nach dem Genuss von Bowle oder Glühwein oft besonders schlimm aus.

Schmerztablette vor dem Schlafengehen?

Eine Schmerztablette vor dem Schlafengehen, um dem Kater vorzubeugen? Das ist aufgrund der möglichen Wechselwirkungen in der Regel nicht empfehlenswert. So greift beispielsweise die in solchen Fällen beliebte Acetylsalicylsäure die ohnehin bereits durch den Alkohol gereizte Magenschleimhaut noch zusätzlich an.

Wer abends bereits befürchtet, am nächsten Morgen verkatert aufzuwachen, sollte vor dem Schlafengehen ein großes Glas Wasser trinken.

Den Kater bekämpfen

Egal was man tut – schneller nüchtern wird man durch kein Katermittel der Welt. Mit ein paar Tipps lassen sich aber zumindest unangenehme Kater-Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit oder Schwindel bekämpfen.

  • Am nächsten Morgen hilft vor allem viel Wasser dabei, die Beschwerden zu mildern. Besonders der starke Durst, der wohl jeden Verkaterten plagt, wird durch das Wasser gelindert. Am besten geeignet ist stilles Wasser, da kohlensäurehaltiges Wasser den Magen reizt. Um den Mineralstoffhaushalt aufzufüllen, sind auch Fruchtschorlen gut geeignet.
  • Auch ein deftiges Katerfrühstück kann dabei helfen, die Kater-Beschwerden wieder loszuwerden. Wer unter Übelkeit leidet, sollte auf die Nahrungsaufnahme jedoch zunächst verzichten und besser nur gut bekömmliche Getränke wie einen Kräutertee zu sich nehmen.
  • Ebenso kann frische Luft helfen, den Kater zu bekämpfen. Durch die Bewegung wird mehr Blut durch den Körper gepumpt, der Kreislauf wird aktiviert und Regenerationsprozesse können besser ablaufen. Bei Sonnenschein empfiehlt es sich, eine Sonnenbrille mitzunehmen, denn zu grelles Licht kann die Kopfschmerzen verstärken.

Kater nach Alkoholgenuss

Kater: Das hilft gegen Kopfschmerzen

Am nächsten Morgen kann bei starken Kopfschmerzen auf ein Schmerzmittel zurückgegriffen werden. Meistens sind Schmerzmittel mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure gut geeignet, da sie im Vergleich zu anderen schmerzstillenden Wirkstoffen wie beispielsweise Paracetamol nicht von der Leber abgebaut werden. Wer allerdings unter Übelkeit leidet, sollte trotz Kater besser keine Schmerzmittel einnehmen.

Einen guten Ersatz, um bei einem Kater Kopfschmerzen ganz ohne Schmerzmittel zu bekämpfen, stellt Pfefferminzöl dar. Durch den Geruch des Öles entspannt sich die Muskulatur und die Kopfhaut wird besser durchblutet – und zwar, ohne dass Magen oder Leber belastet werden.

Einfach ein paar Tropfen Pfefferminzöl auf die Stirn und die Schläfen geben und leicht einmassieren. Die Wirkung des Öls setzt etwa 15 Minuten nach der Anwendung ein.

Das hilft bei einem Kater

Katerfrühstück: Was essen bei Kater?

Auch ein Katerfrühstück am nächsten Morgen kann dazu beitragen, den Kater zu bekämpfen. Wenn Sie sich einigermaßen fit fühlen, können Sie das Frühstück auch in geselliger Runde mit ein paar Freunden durchführen.

Typisch für ein Katerfrühstück sind eine hohe Flüssigkeitsaufnahme sowie eine besonders fett- und eiweißreiche Kost. Um den Elektrolythaushalt wieder in Ordnung zu bringen, empfiehlt sich außerdem der Verzehr besonders nährstoffreicher Lebensmittel. Allerdings sollten Sie – je nachdem wie Sie sich fühlen – selbst entscheiden, was und wie viel Sie essen.

Vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber besonders geeignet für ein wirkungsvolles Katerfrühstück, ist Rollmops. Denn dieser enthält viele Mineralstoffe und bringt so den Mineralstoffhaushalt wieder ins Gleichgewicht. Neben Rollmops sind auch Lebensmittel wie Essiggurken oder Eintöpfe mit Gemüse geeignet, um den Kater zu vertreiben.

Rollmops gegen einen Kater

Salzig und deftig als Mittel gegen Kater

Ebenso sind salzige Speisen wie beispielsweise Laugenbrezeln zu empfehlen. Der Mineralstoffhaushalt kann auch durch verschiedene Getränke wieder aufgefüllt werden. Besonders wirkungsvoll soll eine heiße Suppe oder ein Glas Tomatensaft mit Salz sein.

Durch den Alkoholgenuss kann es im Körper außerdem zu einer leichten Unterzuckerung kommen – am nächsten Morgen macht sich diese vor allem durch einen gesteigerten Appetit auf deftige, würzige Speisen bemerkbar. Dann kann das Kater-Frühstück prima durch belegte Brote ergänzt werden.

Auf Konterbier lieber verzichten

Die Finger sollte man dagegen vom sogenannten Konterbier lassen: Wer den Kater mit Alkohol bekämpft, kann seine Beschwerden zwar kurzfristig lindern, allerdings wird durch den Alkohol die Leber weiter belastet und das Problem des Katers nur verschoben, nicht jedoch gelöst.

Wie ein Kater entsteht

Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Schwindel sind typische Symptome, die uns nach einer durchzechten Nacht am nächsten Morgen erwarten. Wenn wir Alkohol trinken, gerät dieser über den Verdauungstrakt ins Blut und wird anschließend im ganzen Körper verteilt. Auf diesem Weg wird der Alkohol auch ins Gehirn transportiert, wo er die Informationsweiterleitung zwischen den Nervenzellen beeinflusst. So kommt es unter anderem zu Wahrnehmungs- und Konzentrationsstörungen sowie einer verminderten Reaktionsfähigkeit.

Durch den Alkohol wird im Körper außerdem das Hormon Vasopressin gehemmt. Dieses Hormon ist für die Rückgewinnung von Wasser aus dem Primärharn verantwortlich. Durch die Hemmung von Vasopressin kommt zu einer Entwässerung des Körpers – das heißt, dass der Körper vermehrt Wasser ausscheidet. Durch den Wasserverlust wird das Blut dicker, was zu einer Reizung der Hirnhaut und zu Kopfschmerzen am nächsten Morgen führen kann.

Zusammen mit dem Wasser werden auch vermehrt Mineralstoffe ausgeschieden, sodass es durch den übermäßigen Genuss von Alkohol auch zu Störungen im Mineralstoffhaushalt kommen kann. Neben dem hohen Wasserverlust werden die Kater-Beschwerden außerdem auch durch die giftigen Abbauprodukte des Alkohols – vor allem durch Acetaldehyd – hervorgerufen. 

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Fragen zur Patientenverfügung

Zusammenfassung: Eine Patientenverfügung regelt, welche medizinische Versorgung Sie im Notfall möchten, wenn Sie sich einem Arzt nicht mehr selbst mitteilen können. Mehr Informationen zur Vorsorge im Fall der Fälle erhalten Sie im folgenden Artikel.

Inhaltsverzeichnis

Welches Problem löst die Patientenverfügung?

Normalerweise können Sie Ihrem Arzt einfach sagen, ob Sie bereit sind, sich einer Operation zu unterziehen oder gewisse Medikamente zu nehmen. Was ist aber, wenn Sie nicht mehr für sich selbst sprechen können, z.B. weil Sie im Koma liegen? Dann muss Ihr Arzt Ihren mutmaßlichen Willen herausfinden, um Sie behandeln zu können. Das geht für ihn am einfachsten, wenn Sie eine Patientenverfügung verfasst haben, in der Sie erklären, welche medizinische Behandlung Sie möchten und welche nicht. Sie können darin festlegen, welche gesundheitlichen Einschränkungen Sie als Folge einer ärztlichen Behandlung akzeptieren würden und welche nicht.

Was steht in einer Patientenverfügung?

Jeder, der sich über Patientenverfügungen informieren möchte, findet sehr viele Informationen über das Thema. Staatliche, kirchliche und private Anbieter verfolgen unterschiedliche Interessen und haben abweichende Qualitätsstandards. Daher sollten Sie wissen, wobei Ihnen eine Patientenverfügung helfen kann. Eine Patientenverfügung klärt folgende Dinge:

  • Ihre Wertvorstellungen & Ihre gewünschte Lebensqualität
  • Ihre Behandlungswünsche für alle wichtigen medizinischen Situationen, u.a. Schlaganfall, Koma, notwendige Wiederbelebung, Beatmung u.v.m.
  • Ob Sie Pflege- und Hilfsbedürftig sind
  • Welche früheren Erkrankungen Sie hatten und welche Medikamente Sie nehmen
  • Welche Auskunftsrechte Sie Ihren Angehörigen und Vertrauten übertragen wollen
  • Ob und welche Organe Sie spenden möchten
  • Ob Sie Sterbehilfe wünschen und einiges mehr

Mit einer Patientenverfügung halten Sie Ihre medizinischen Wünsche für die Zukunft fest. Da sich Ihre Wünsche ändern können, sollten Sie Ihre Verfügung regelmäßig (wenigstens alle zwei Jahre) überprüfen und aktualisieren. Hier erklären wir Ihnen, wie lange eine Patientenverfügung gültig ist und unter welchen Umständen sie sogar ungültig sein kann.

Brauche ich eine Patientenverfügung?

Antworten Sie auf die folgende Frage, um herauszufinden, ob Sie eine Patientenverfügung brauchen: Können Sie sich eine Situation in Ihrem Leben vorstellen, in der Sie nicht weiterleben wollen würden? Egal, ob Sie mit Ja oder Nein antworten, ihr Arzt muss so etwas wissen.

Eine Patientenverfügung ist das Richtige für Sie, wenn Sie bis zum Schluss über Ihr Leben selbst bestimmen möchten. Anstatt die Entscheidung über Ihre eigene Lebensqualität im Fall der Fälle jemand anderem zu übertragen, sollten Sie rechtzeitig vorsorgen. Wahrscheinlich werden Ihre Angehörigen kaum fähig sein, eine objektive Entscheidung zu treffen, wenn es tatsächlich um die Frage geht, ob sie weiterleben oder sterben sollen. Diese Entscheidung können Sie Ihnen aber jetzt schon abnehmen.

Warum erstellt man eine Patientenverfügung?

Viele Menschen entscheiden sich für eine Patientenverfügung, weil sie in jedem Alter einen gesundheitlichen Standard haben wollen, den sie nicht unterschreiten möchten. Es gibt Dinge in ihrem Leben, die für sie unerlässlich sind, zum Beispiel die Fähigkeit, sich mitzuteilen oder das selbständige Atmen und Ernähren. Mit der Verfügung sagen sie dem Arzt, welchen gesundheitlichen Standard Sie für sich definiert haben. Eine Patientenverfügung dient damit nicht nur der gesundheitlichen Vorsorge, sondern ist auch ein Ausdruck Ihres Rechts auf Selbstbestimmung.

Was passiert, wenn ich keine Patientenverfügung habe?

Falls Sie in eine Situation gelangen, in der über Ihre medizinische Behandlung entschieden werden muss und Sie weder eine Patientenverfügung haben, noch ansprechbar sind, wird sich ein Arzt immer für Ihr Weiterleben entscheiden. Egal in welchem Zustand Sie dann weiterleben werden. Sie wissen es ja, besonders im Notfall muss ein Arzt innerhalb von wenigen Minuten Entscheidungen treffen.

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Der Penis ist die Antenne des Herzens

Die erektile Dysfunktion (ED) geht nicht selten auf vaskuläre Schädigungen am Penis zurück. Solche gerade anfangs noch sehr kleinen Gefäßschäden haben ED und kardiovaskuläre Erkrankungen gemeinsam. Deshalb wird seit Langem angenommen, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen ED und kardiovaskulärem Risiko gibt.

Tatsächlich stellte sich in Studien heraus, dass Erektionsstörungen unter anderem auch ein früher Marker für eine symptomatische Herz-Kreislauf-Erkrankung sein können. So kündigten sich Herzinfarkte oder Schlaganfälle bei Männern bis zu 5 Jahre vorher an – alles, was die betroffenen Männer davon bemerkten, war eine zunehmende Erektionsschwäche. Experten für Männergesundheit bezeichnen den Penis daher heute häufig „als die Antenne des Herzens“.

„Erektionsstörungen sollten stets fachmännisch und in alle Richtungen abgeklärt werden. Neben Stress und einem Testosteronmangel können sich dahinter auch weitaus gefährlichere Ursachen, wie beispielsweise kardiovaskuläre Erkrankungen oder auch ein unerkannter Diabetes mellitus verbergen“, empfiehlt Prof. Dr. med. Frank Sommer, Urologe und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit e. V. (DGMG) seinen ärztlichen Kollegen.

Wie wichtig es ist, darüber aufzuklären, zeigte eine aktuelle, repräsentative DGMG-Umfrage zur Männergesundheit unter 1.006 in Deutschland lebenden Männern im Alter zwischen 18 und 70 Jahren: Beinahe drei Viertel der Männer in Deutschland wissen demzufolge nichts über die Zusammenhänge zwischen Gefäßerkrankungen und dem Erektionsvermögen des Penis und gehen deshalb oft leichtfertig über ihre Erektionsstörungen hinweg.

Erektionsprobleme behandeln

Der Zusammenhang zwischen Herz-Kreislauf-System und Erektionsstörungen

Sehr wahrscheinlich gründet sich die Verbindung zwischen Gefäßsystem und dem feinen Kapillarnetz des Penis auf dem Zusammenspiel von Androgenen, chronischen Entzündungen und kardiovaskulären Risikofaktoren. Diese Faktoren fördern eine endotheliale Dysfunktion und Arteriosklerose. Daraus resultieren schließlich Störungen der Mikrozirkulation bis in den Penis hinein. In der Folge kommt es zu Durchblutungsstörungen des Gliedes und des empfindlichen erektilen Apparates – der Mann bemerkt eine schwindende Erektionskraft bis hin zur Erektionsstörung.

Durch chronisch erhöhte Blutfettwerte, arteriosklerotische Veränderungen oder auch infolge eines hohen Blutzuckerspiegels kommt es im weiteren Verlauf ebenso an den größeren Blutgefäßen des Körpers zu chronischen Entzündungen und Ablagerungen. Die Gefäßwände verlieren schließlich ihre Elastizität, der Blutfluss wird weiter eingeengt. In der Folge – und das ist am Herzen ebenso wie am Penis zu beobachten – werden die Gewebe nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt. Darunter leidet einerseits der Herzmuskel – ein Infarkt droht -, andererseits verliert der Penis sein Erektionsvermögen.

Potenzstörungen behandeln

„Aufgrund dieser offensichtlichen und anhand von Studien gut belegbaren Zusammenhänge gilt die erektile Dysfunktion heute als ein früher Indikator für mögliche Gefäßerkrankungen und zwar zwischen 5 – 8 Jahren vor einem drohenden Herzinfarkt oder Insult“, erklärt Dr. med. Tobias Jäger, Urologe und Vorstandsmitglied der DGMG.

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Was sind die Ursachen für eine Chlorallergie?

 Wer ins Schwimmbad gehen möchte, egal ob im Sommer ins Freibad oder im Winter ins Hallenbad, der ist mit der Substanz "Chlor" konfrontiert. Sehr unangenehm ist eine Chlorallergie, die auf der Haut Reizungen verursacht und auch die Schleimhäute betreffen kann, wenn derjenige mit Chlor in Berührung kommt. Die Ursachen der Chlorallergie werden hier genauer erläutert.

Chlor desinfiziert das Wasser und birgt auch Nachteile

Jeder Poolbesitzer wird Chlor verwenden, denn es desinfiziert das Wasser. Es gibt jedoch neben dieser desinfizierenden Wirkung auch leider einige Nachteile in sich, denn es kann zu Hautreizungen bei empfindlichen Personen führen. Selbst wenn bei demjenigen oder derjenigen vorher nie eine Unverträglichkeit bestand, kann diese jederzeit auftreten.

Unangenehme Folgen des Chlors beim Menschen

Wer unter einer Chlorallergie leidet, der wird auf alle Arten von Chlorverbindungen und auch bei den Nebenprodukten diese Chlorallergie-Reaktionen und Reizungen am Körper verspüren. Chlor wird zudem in vielen Bleichmitteln verwendet und somit kann der Betroffene dann auch bei der Wäsche, die mit Bleichmitteln gewaschen wurde, allergische Reaktionen haben.

Ursachen einer Chlorallergie

Wenn das menschliche Immunsystem auf Chlor mit einer "Abwehrreaktion" reagiert, dann besteht eine Chlorallergie. Meist ist jedoch eine konkrete und echte Allergie gegen Chlor eher selten und meist ist es eher eine Chlor Reizung, die aber von den meisten als Chlorallergie benannt wird. Die Ursachen liegen meist darin, dass der Allergiker schon andere allergische Reaktionen hat (Neurodermitis etc.). Wer eine genetische Disposition für Allergien allgemein hat, wird auch eher eine Chlorallergie haben.

Chlorgas und Chlorverbindungen als weitere Ursachen für die allergischen Reaktionen

Im täglichen Leben kommen immer mehr Chlorgase und Chlorverbindungen zum Einsatz. Diese tauchen auf in vielen industriell hergestellten Produkten wie Medikamenten, Lebensmittel und Kunststoffen. Sogar im Trinkwasser sind sie teilweise in geringen Dosen zu finden.

Symptome der Chlorallergie

Bei Betroffenen, die unter einer solchen Allergie gegen Chlor leiden, kommt es zu Pusteln, zu Juckreiz und zu Hautrötungen. Die Reaktionen auf den eher aggressiv wirkenden Stoff "Chlor" oder unterschiedliche Chlorverbindungen können unterschiedlich sein. Reizungen der Augen, der Schleimhäute und der Haut sind nicht selten. Auch Kinder können unter dieser Allergie arg leiden. Menschen, die bereits Asthma haben, sind besonders gefährdet und Kleinkinder unter drei Jahren. Denn die Lungen von kleinen Kindern unter drei Jahren sind noch nicht voll ausgebildet. Sie haben dann oft eine Entzündung der Bronchien, die später dann schwerwiegendere Atemwegserkrankungen zur Folge haben können.

Ursache der Allergie: Kontakt mit chloriertem Wasser bzw. Chlorgas

Die Allergie wird bei anfälligen Personen ausgelöst durch den puren Kontakt mit dem chloriertem Wasser bzw. dem Chlorgas. Das Chlor bindet die organischen Substanzen, die im Schwimmbad oder im Freibad sind. Dazu gehören Schweiß, Urin und andere Substanzen. Dadurch werden die sogenannten "Chloramine" gebildet. Selbst bei einem Nicht-Allergiker kann ein zu langes Baden in einem chlorierten Wasser zu Symptomen führen. Wasser trocknet allgemein die Haut aus, denn es hat einen anderen pH-Wert, als die Haut des Menschen (Wasser pH-Wert: 7, Haut pH-Wert: 5,5). Wer also viel im Schwimmbad oder im Freibad schwimmt, dessen Haut trocknet auch schnell aus. Und die entstandenen Chloramine greifen dann die Augen, die Haut und die Schleimhaut an. Viel mehr geschieht das natürlich bei einem Allergiker.

Wann ist ein Arztbesuch bei einer Chlorallergie nötig?

wenn nur temporäre Symptome wie Augenbrennen oder eine leichte Hautreizung besteht, dann ist ein Arztbesuch nicht nötig. Manche Menschen haben jedoch zusätzlich zur Chlorallergie auch noch eine leicht reizbare Haut und dann reagiert die Haut stärker auf das Chlor. Wer jedoch unter Atemnot oder starken Reizungen der Augen neigt, der sollte unbedingt einen Arztbesuch unternehmen. Auch bei einem extremen Juckreiz ist diese zu empfehlen. Bei einer noch nicht diagnostizierten Chlorallergie macht der entsprechende Arzt dann einen Allergietest.

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Das bedeutet 24 Stunden Pflege

Zusammenfassung: Wenn Pflegebedürftige rund um die Uhr im eigenen Zuhause betreut werden, nennt man dies 24-Stunden-Betreuung. Im folgenden Artikel erhalten Sie mehr Informationen zur 24-h Pglege, was man darunter versteht, welche Aufgaben sie hat und welche Leistungen sie beinhaltet.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine 24 Stunden Betreuung?

Wer älter wird, hat mit so manchen vermeintlichen Kleinigkeiten der eigenen Körperhygiene zu kämpfen. Weil die Schulter schmerzt, kann man sich beim besten Willen nicht mehr Rücken und Hüfte waschen. Fußnägel schneiden geht schon länger nicht mehr, weil die Sehkraft der Augen nachgelassen hat. In solchen Fällen hilft eine Rundum-Betreuung, das meint sinngemäß 24 Stunden am Tag. Eine 24h Betreuung ist eine sehr gute Möglichkeit, damit ältere Menschen, die pflegebedürftig geworden sind, zu Hause in ihrer vertrauten Umgebung in Würde wohnen bleiben können.

Viele Familien wünschen sich deshalb, dass ihre pflegebedürftigen Angehörigen von einer Betreuungskraft unterstützt werden. Eine 24h Betreuung erfolgt in geregelten Arbeitszeiten, in denen die betreuende Unterstützung zur Verfügung steht, um etwa im Haushalt zu helfen, zu kochen, Ordnung zu halten und ähnliches. Die Betreuungskraft bei der 24 Stunden Betreuung übernimmt ein grossteil aller Aufgaben, die auch Familienmitglieder bei der häuslichen Betreuung ihrer Liebsten erledigen. Dazu zählen die tägliche Hygiene, die Unterstützung bei Essen und Trinken, auch die Aufnahme von Medikamenten. Die 24 Stunden Betreuung bedeutet deshalb in aller Regel für die Familienangehörigen eine enorme Entlastung. Man gewinnt wieder mehr Luft und kann sich dem zu pflegenden Angehörigen in anderer Weise liebevoll zuwenden.

24 Stunden Pflege Infos

Leistungen einer 24-h Betreuung

In den Leistungen einer 24-h-Betreuung ist beispielsweise auch die Begleitung beim Arztbesuch inbegriffen. Auch das Spazierengehen gehört dazu, ebenso wie gemeinsam frische Luft zu schnappen. Gerade solche Unternehmungen bedeuten Lebensqualität im hohen Alter. Sie kommen bei der Belastung und beim alltäglichen Stress der pflegenden Angehörigen leider oft zu kurz. Mit einer professionellen 24h Betreuung kann auch diesen Selbstverständlichkeiten wieder mehr Raum und Zeit geschenkt werden. Lebensqualität bedeutet für ältere Menschen auch, dass „noch jemand da ist“. Das sorgt besser für Zufriedenheit als Einsamkeit.

Sehr oft wohnen bei der Rund-um-die-Uhr-Betreuung Frauen in dem Haushalt der älteren Person, die pflegerisch betreut wird. Allerdings heißt das nicht, dass die Pflegekräfte auch rund um die Uhr arbeiten dürfen. Das ist in Deutschland per Arbeitszeitgesetz geregelt, wonach angestellte Mitarbeiter maximal 60 Stunden wöchentlich arbeiten dürfen. Trotzdem hat sich der Begriff von der 24-Stunden-Betreuung eingebürgert. Damit ist symbolisch die Nähe und Verfügbarkeit der häuslichen Pflegekraft umschrieben. Die korrekte Bezeichnung heißt übrigens „Betreuung in häuslicher Gemeinschaft“, was mit BihG abgekürzt wird. Die 24 Stunden Betreuung wird zumeist zusammen mit einer 24-Stunden-Pflege in Anspruch genommen, bei der neben der Betreuung auch für die Grundpflege wie z.B. Toilettengang, Waschen, An- und Auskleiden usw. gesorgt ist. Die medizinische Behandlungspflege ist hier nicht inklusive, wohl aber die aktivierende pflegerische Leistung.

Wer für seinen Angehörigen eine Betreuungsperson beauftragen will, kann dies über eine Vermittlungsagentur wie Jacura tun. Man tritt dabei als Auftraggeber auf und engagiert via Agentur für seinen Angehörigen eine 24 Stunden Betreuung. Man nennt dies auch das Entsendemodell.

Aufgaben einer 24-h Betreuung

Zu den Aufgaben einer Betreuungskraft gehören vor allem die hauswirtschaftlichen Tätigkeiten, wie zum Beispiel:

  • einkaufen
  • kochen
  • putzen
  • Wäsche waschen
  • bügeln
  • leichte Gartenarbeit

Die Pflegerin kümmert sich aber auch um bettlägerige Patienten, die im eigenen Heim betreut werden. Zum Beispiel, wenn Inkontinenzmaterial wie Einlagen oder Windeln gewechselt werden müssen, der Patient gelagert werden muss. Außerdem hilft sie dem Patienten beim Verlassen des Bettes, beim Transfer vom Bett in den Rollstuhl und umgekehrt bzw. setzt die Patienten auf die Bettpfanne oder den Toilettenstuhl. Falls erforderlich kann die Pflegerin den Patienten auch füttern.

Bei Bedarf kümmert sich die 24 Stunden Betreuung auch um jegliche Art von Beschäftigung, wie zum Beispiel Gespräche und Unterhaltungen, vorlesen aus der Zeitung und Büchern sowie Gesellschaftsspiele. Wenn es gewünscht wird, geht die Betreuerin auch mit den Patienten spazieren oder begleitet ihn zum Arzt, Therapieterminen sowie zu Besuchen bei Bekannten oder Freunden.

Da sich die Pflegebedürftigen im eigenen Zuhause am wohlsten fühlen und sie sich in der gewohnten Umgebung immer am besten zurechtfinden, besonders bei Demenz, Alzheimer und Parkinson ist eine 24 Stunden Betreuung oft die beste Lösung.

Außerdem kümmert sie sich um alles, was der Pflegebedürftige benötigt:

  • Hilfe bei der gesamten Körperpflege
  • Waschen
  • Baden oder Duschen
  • Haarpflege
  • Rasieren
  • Mundpflege und Gebissreinigung
  • Hilfe beim An- und Ausziehen
  • Hilfe beim Toilettengang
  • Anreichung von Nahrung und Getränken.
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Tipps gegen eine Erkältung

Zusammenfassung: Der Kopf dröhnt, die Nase läuft, der Hals ist entzündet. Wer kennt sie nicht, die Symptome einer Erkältung. Um es erst gar nicht so weit kommen zu lassen, sollte man sein Immunsystem trainieren und auf einige bewährte Maßnahmen zurückgreifen. Wir haben für Sie die besten Tipps zusammengestellt, mit der Sie einer Erkältung vorbeugen können. Darüber hinaus finden Sie hier aber auch Anregungen, was Sie tun können, wenn Sie die Erkältung doch erwischt hat. 

Wenn die Erkältung Sie dann doch erwischt hat, können Ihnen die folgenden Tipps dabei helfen, die Symptome der Erkältung zu lindern und den lästigen Schnupfen oder die unangenehmen Halsschmerzen möglichst schnell wieder loszuwerden:

  • Viel Trinken, um den hartnäckigen Schleim zu lösen. Dazu eignen sich am besten stilles Wasser oder mit Honig gesüßte Kräutertees wie beispielsweise Thymian- oder Salbeitee.
  • Ingwer-Tee stärkt das Immunsystem: Ein paar Scheiben frische Ingwerwurzel mit kochendem Wasser übergießen, nach Geschmack ziehen lassen und mit Honig süßen.
  • Ausreichend und ausgewogen essen, damit der Körper mit allen lebensnotwendigen Vitaminen, Mineralstoffen und Eiweißen versorgt wird.
  • Zink ist an vielen Stoffwechselvorgängen des menschlichen Körpers beteiligt und für eine optimale Funktion des Immunsystems unerlässlich. Unter anderem schützt Zink die Schleimhäute und kann so das Eindringen von Viren erschweren. Zink wappnet das Immunsystem jedoch nicht nur gegen eine mögliche Erkältung, es hilft auch, wenn die ersten Symptome bereits spürbar sind.
  • Ein heißes Bad mit ätherischen Ölen trägt zur Entspannung bei und befreit die Atemwege.
  • Trockene Heizungsluft vermeiden, sonst trocknen die Schleimhäute aus und die Viren können um so leichter ihr Werk verrichten. Einfach eine Schale mit Wasser auf die Heizung stellen, einen Tropfen ätherisches Öl hinein, das ersetzt jedes Raumparfum. Außerdem mehrmals täglich lüften, damit die Raumluft nicht zu stickig wird.
  • Auch bei einer Erkältung (nicht mit Fieber) an die frische Luft gehen und Spaziergänge machen, aber warm halten.
  • Stress vermeiden, so bleibt dem Körper die nötige Kraft, um gegen die Viren anzukämpfen.

Das hilft bei einer Erkältung

Tipps um eine Erkältungen vorzubeugen

Die angenehmste Erkältung ist die, die gar nicht erst ausbricht. Denn Erkältungen sind meist unangenehm: Der Körper wird durch die Krankheitserreger geschwächt und man fühlt sich schlapp und müde.

Mit ein paar einfachen Tipps kann man einer Erkältung jedoch gut vorbeugen. Besonders wichtig ist eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse, damit dem Körper alle lebensnotwendigen Vitamine und Mineralstoff in ausreichender Menge zur Verfügung stehen.

Daneben gibt es noch viele weitere Tipps, mit denen man sich vor einer Erkältung schützen kann:

  • Tee trinken: Besonders geeignet sind Teesorten wie Ingwer-, Holunder- oder Lindenblütentee, die das Immunsystem anregen.
  • Ausreichend Vitamin C stärkt das Immunsystem.
  • Täglich an die frische Luft gehen, so kann sich der Körper besser auf die kalten Temperaturen einstellen. Aber: Nicht mit nassen Haaren ins Freie gehen.
  • In der Öffentlichkeit nach Möglichkeit Abstand halten, um Ansteckung zu vermeiden.
  • Warm-kalte Wechselduschen beleben und aktivieren das Immunsystem.
  • Den Temperaturen angemessene Kleidung tragen.
  • Sport steigert die Immunabwehr.
  • Ausreichend Schlaf, Stress vermeiden.
  • Trockene Heizungsluft vermeiden und ausreichend lüften, Durchzug vermeiden.
  • Regelmäßige Sauna-Besuche, heiße Fußbäder.
  • Täglich 15 bis 30 Milligramm Zink substituieren.
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Das natürliche Mittel D-Mannose

Zusammenfassung: D-Mannose ist eine Zuckerart, die mit Glucose verwandt ist, aber im Körper kaum verstoffwechselt wird. Auf ihrem Weg durch die Blase bindet die D-Mannose jene Bakterien an sich, die Harnwegsinfekte und Blasenentzündungen verursachen. Erfahren Sie im folgenden Artikel mehr zu D-Mannose.

Inhaltsverzeichnis

D-Mannose gegen Harnwegsinfekte

D-Mannose hilft gegen Harnwegsinfekte und Blasenentzündungen und ersetzt nebenwirkungsreiche Antibiotika.

Harnwegsinfekte und Blasenentzündungen sind entsetzlich lästig. Besonders beim Wasser lassen brennt und schmerzt die Blase – oft aber auch in Ruhe. Das Gefühl einer vollen Blase weicht einfach nicht, obwohl man auf der Toilette jeweils nur ein paar Tropfen von sich geben kann – und auch das nur unter Schmerzen.

Hilfe bei Harninfektionen

Manchmal kann man nicht einmal mehr sitzen, so unangenehm ist das Gefühl im Unterleib. Es dauert daher nicht lange und man geht zum Arzt. Dieser aber greift in der überwältigenden Mehrheit aller Fälle zum Antibiotikum. Denn andernfalls, so warnt er, drohe eine Nierenbeckenentzündung, wenn die Bakterien in Richtung Niere aufsteigen.

Natürliche Alternativen bei Blasenentzündung

Doch gibt es auch andere – verträglichere – Möglichkeiten. Denn sehr viele Harnwegsinfekte und Blasenentzündungen verschwinden bereits mit den hier vorgestellten ganzheitlichen Massnahmen: Nie wieder Blasenentzündung!

Der grosse Vorteil naturheilkundlicher Heilmethoden ist, dass sie bei konsequenter Durchführung mindestens ähnlich wirksam sind wie Antibiotika. Mit dem grossen Unterschied, dass naturheilkundliche Massnahmen keine negativen Nebenwirkungen mit sich bringen, gleichzeitig das Immunsystem stärken und somit zu einer echten Heilung beitragen. Eine erneute Infektion tritt daher mit deutlich geringerer Wahrscheinlichkeit auf.

Hilfe durch D-Mannose

Nach einer Antibiotika-Therapie hingegen besteht die Gefahr, dass es aufgrund der nun in Mitleidenschaft gezogenen Darmflora zu einer Schwächung des Immunsystems kommt, oft zu Pilzinfektionen (Darmpilz und/oder Scheidenpilz) und nicht selten sehr bald zur nächsten Blasenentzündung.

D-Mannose wirkt wie Antibiotika – nur ohne Nebenwirkungen

Neben den im obigen Link genannten natürlichen Möglichkeiten zur Bekämpfung einer Blasenentzündung gibt es jedoch noch eine weitere Methode, die bei Harnwegsinfekten zuverlässig hilft: D-Mannose Kapseln.

D-Mannose wirkt so gut wie Antibiotika, bringt keine Nebenwirkungen mit sich und kann sogar vorbeugend eingesetzt werden, damit die Blasenentzündung erst gar nicht wieder kommt.

D-Mannose ist, genau wie die Glucose (Traubenzucker) oder die Fructose (Fruchtzucker), ein Einfachzucker. Die D-Mannose kommt natürlicherweise auch in Lebensmitteln vor, aber in deutlich geringeren Mengen als die bekannten Einfachzucker Glucose und Fructose.

Im Vergleich zur Glucose wird die D-Mannose nur sehr langsam resorbiert, etwa acht Mal langsamer als Glucose. Nur ein kleiner Teil der D-Mannose wird verstoffwechselt. Der Mannose-Grossteil wird mit dem Urin wieder unverändert ausgeschieden. Und genau das ist der grosse Vorteil der D-Mannose. Die D-Mannose fliesst nämlich jetzt mit dem Blut geradewegs zur Niere und von dort zur Blase.

Hier bindet sie jene Bakterien an sich, die für die meisten Harnwegsinfekte verantwortlich sind. Gebunden an die D-Mannose können sich die Bakterien nicht mehr an der Blasenwand festhalten. Den Bösewichten bleibt somit nichts anderes übrig, als sich mit dem Urin in die Toilette spülen zu lassen. Die Harnwege und die Blase werden im Laufe der D-Mannose-Therapie alsbald bakterienfrei und können endlich gesunden.

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