März, 2015 | Fragen zur Männergesundheit

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Beratung im Alter

Gerade für ältere Menschen ist die Selbstständigkeit ein hohes gut – und alles andere als selbstverständlich. Für Senioren aber auch für Angehörige sind damit viele Fragen offen und kompetente Ansprechpartner oft nicht vorhanden. Es lohnt sich deshalb, sich etwas umzuschauen um für die Situationen des Alltags vorbereitet zu sein.

Die Deutsche Gesellschaft für Seniorenberatung ist so ein Ansprechpartner und bietet Beratung und Unterstützung, damit ältere Menschen möglichst lange selbstständig sein können. Für Betroffene Menschen hat die DGS einige Vorteile. So ist sie nicht an einen Partner gebunden und kann somit objektiv von Fall zu Fall eine optimale Unterstützung bieten. Zudem ist die Beratung kostenlos.

Schon seit 2007 ist die DGS tätig und hat mittlerweile in über 100 Städten und Kreisen Beratungsstellen. Der schwerpunkt liegt auf der Beratung von älteren Menschen, die noch selbstständig zu Hause wohnen möchten. Im Alter ist man oft  von gesundheitlichen Einschränkungen betroffen, von fehlenden sozialen Kontakten und eingeschränkter Mobilität. Hier setzt die Arbeit der DGS Seniorenberater an. Einen alten Baum verpflanzt man nicht, so heißt es – und ja, wenn man jahrzehntelang in einer gewohnten Umgebung gelebt hat, möchte man im Alter nicht komplett ein "neues Leben" anfangen müssen.

Für eine optimale Beratung im Alter

Die DGS bietet nicht selbst Leistungen an, sondern vermittelt diese von örtlichen Wohlfahrtsverbänden und privaten Anbietern. Es handelt sich also "nur" um eine Beratung und Unterstützung bei wichtigen Entscheidungen die das Alter angehen. Gerade diese Unabhängigkeit ist ein Vorteil, und die vielen positiven Erfahrungen zeigen, dass die Hilfe der Deutschen Gesellschaft für Seniorenberatung für ältere Menschen willkommen ist.

Ob als Senior oder Angehöriger, nutzen Sie die Chance und lassen Sie sich unabhängig beraten. Wichtige Fragen können geklärt und ein selbstständiges Leben im Alter gewährleistet werden. Es ist ein beruhigendes Gefühl auf den Fall der Fälle vorbereitet zu sein und schon vorab zu wissen, welche Schritte bevorstehen und wo die richtigen Ansprechpartner sitzen. So kann der Lebensabend in Ruhe genossen werden – daheim in der gewohnten Umgebung.


Männer Gesundheit und Darmkrebs

In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 34.000 Männer an Darmkrebs. Damir belegt Darmkrebs den dritten Platz bei den häufigsten Krebserkrankungen, wobei das Erkrankungsrisiko mit höherem Alter zunimmt.

Doch was gibt es über Darmkrebs, die Vorsorge und die Behandlung zu wissen? In einer kleinen Reihe möchten wir Männern und Frauen mehr Informationen zu Darmkrebs geben.

Ab dem Alter von 50 Jahren haben Sie Anspruch auf Unter­suchungen zur Früh­erkennung von Darm­krebs. Das Ziel dabei ist es, Darmkrebs frühzeitig zu erkennen und damit die Heilungschancen um einiges zu erhöhen. Das Zauberwort hierfür ist Darmspiegelung, eine Untersuchung die nicht gerade beliebt ist. Während der Darmspiegelung können Vorstufen von Darm­krebs erkannt, entfernt und damit möglicherweise die Entstehung von Darm­krebs verhindert werden.

Früh­erken­nungs­unter­suchungen haben aber auch ihre Risiken und Nachteile. Letzen Endes ist es Ihre persönliche Entscheidung, ob Sie eine Früh­erkennungs­untersuchung von Darm­krebs in Anspruch nehmen. Vielleicht können wir Ihnen diese Entscheidung erleichtern und informieren Sie in unserer Reihe über Unter­suchungen zur Darmkrebs-Früherkennung, über Leistungen der gesetzlichen Kranken­kassen, sowie über Nutzen und Risiken der Früh­erkennungs­untersuchungen von Darm­krebs.