Mai, 2014 | Fragen zur Männergesundheit

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Vorsorgeuntersuchungen für Männer

Männer gehen nur ungern zur Vorsorgeuntersuchung und doch ist sie für die Gesundheit von großer Bedeutung. Wer regelmässig zur Vorsorge geht, beugt Krankeiten und Beschwerden vor und lässt schwere Erkrankungen oft schon im frühen Stadium erkennen. Ob Prostata oder Darm – gehen Sie regelmässig zur Vorsorge und verlassen Sie sich nicht auf das Glück. (Mehr zum Thema warum Männer nicht zum Arzt gehen)

Ebenso wichtig wie die Prävention ist jedoch auch die Nachsorge und richtige Therapien im Alter. Gerade nach größeren Operationen sollte der Heilungsprozess in regelmässigen Abständen kontrolliert werden. So können bei schweren Erkrankungen mit der Nachsorge Rückschläge oder ein erneuter Ausbruch der Krankheit schon frühzeitig erkannt werden.

In dieser Kategorie erfahren Sie mehr über die verschiedenen Vorsorgeuntersuchungen, wie Sie die Signale Ihres Körpers richtig deuten können und wie Sie selbst Krankheiten oder Beschwerden präventiv vorbeugen können.




Fitness – Job – Berufskrankheiten

Viele Männer sind durch ihre Arbeit vollkommen ausgefüllt und für Sport oder Fitness ist dann oft kein Platz mehr. Doch gerade im Job entstehen viele Berufskrankheiten, sowohl psychischer als auch physischer Art. Ob stundenlanges sitzen am Schreibtisch, schweres Heben oder montone Bewegungsabläufe – oft entstehen dadurch Krankheiten oder Beschwerden die nicht selten chronisch werden.

Hinzu kommen Stress, ständiges unter "Strom" stehen, Schichtarbeit oder sogar Mobbing. All dies kann zu Schlafstörungen, Herz-Kreislauf-Problemen oder sogar zum Burnout führen. Doch muss das alles sein?

In dieser Kategorie möchten wir Sie mehr über Berufskrankheiten informieren und wie Sie ganz nebenbei auch am Schreibtisch etwas für Ihre Fitness tun können um Stress und Krankheiten vorzubeugen.

 

 


Richtig Trinken

Trinken ist nicht nur lebenswichtig, sondern auch wichtig als Teil der richtigen Ernährung. Viele Menschen nehmen zu wenig Flüssigkeit zu sich und schaden damit der eigenen Gesundheit. Wie viel Flüssigekit Sie zu sich nehmen ist abhändig von Ihrem Alter, den Temperaturen und der Belastung des Körper. Man spricht aber im Allgemeinen davon, etwa 3 Liter täglich zu sich zu nehmen. Ausgenommen davon sind Kaffee und Alkohol.

Warten Sie nicht ab bis sich der Durst einstellt und trinken Sie nicht nur zu den Mahlzeiten. Der Körper braucht Flüssigkeit über den ganzen Tag verteilt um die Konzentration und Hirnleistung kostant auf einem hohen Niveau zu halten. Ebenso ist wichtig, dass die Organe ständig mit Wasser versorgt werden.

Theoretisch reicht ganz normales Wasser, jedoch werden heute geschmacksreichere Getränke bevorzugt. Gerade wenn Sie dazu neigen zu wenig zu trinken, sollten Sie es sich zur festen Gewohnheit machen öfter mal einen Tee zu trinken, eine Schorle einzustreuen oder einfach mal zwischendurch ein Glas Wasser oder Saft zu trinken.




Wie senke ich mein Körperfett?

Durch den Körperfettanteil wird angegeben, wie viel Prozent des Körpers aus Fett bestehen. Sollte der Anteil zu hoch liegen, steigt das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose. Sollten Sie Ihr Körperfett reduzieren wollen, erfolgt dies am Besten in einer Verbindung von ausreichend Bewegung und einer gesunden Ernährung. Im Folgenden erhalten Sie wertvolle Tipps zur Reduzierung des Körperfetts und tragen somit nachhaltig zur Verbesserung Ihrer Gesundheit bei.

 

Körperfettanteil und BMI

Der Begriff BMI steht für Body-Mass-Index und zeigt das Verhältnis des eigenen Körpergewichts zur Körpergröße an. Die Zahl sollte Ihnen jedoch nur zur groben Orientierung dienen. Sie sagt nichts über die Zusammensetzung der Körpermasse aus und kann Ihnen lediglich verraten, ob Sie normal- unter- oder übergewichtig sind.

Die Zusammensetzung der Körpermasse wird durch die Körperfettanteil angezeigt. Ihre Figur sagt nicht über den Körperfettanteil aus. Es können also auch schlanke Männer einen zu hohen Körperfettanteil haben. Die Fettpölsterchen sind nicht immer von außen sichtbar, sondern werden oft in innenen Körperhöhlen gespeichert.

 

Strukturfett vs. Speicherfett

Der Körper enthält verschiedene Fettarten, die jedoch im Körperfettanteil nicht unterschieden werden können. Strukturfett z.B. schützt die Organe und Gelenke vor zu starker Dauerbelastung und ist deshalb wichtig.

Das Körperfett erfolgreich reduzierenSpeicherfett aber schädigt unsere Gesundheit – wenn wir zu viel davon haben. Häufig lagert es sich in der Unterhaut von Bauch, Oberschenkeln und Gesäß – wer kennt das nicht?! Diese Reserven werden vom Körper für "schlechte Zeiten" gespeichert und erst in Hungerphasen abgerufen. Im Normalfall kann ein durchschnittlicher Mann etwa 40 Tage ohne Nahrung auskommen.

Allgemein kann man sagen, dass der Körperfettanteil weder zu hoch noch zu niedrig sein sollte. Sowohl zu viel als auch zu wenig Fett schadet unserer Gesundheit. Ist der Körperfettanteil zu niedrig, werden die Strukturfettreserven abgerufen und der Körper funktioniert nicht mehr einwandfrei. Bei Männern spricht man von einem zu niedrigen Anteil von sechs Prozent.

 

Das Herz-Kreislauf-System

Ein zu hoher Anteil von Körperfett ist ebenso negativ für unsere Gesundheit. Ist dies der Fall, sind die Blutfettwerte erhöht und ebenso der Blutdruck. Es steigt damit das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose sowie Herzinfarkt und Schlaganfall. Ebenso kann es häufiger zu Diabetes mellitus kommen.

Die Pölsterchen sind jedoch nicht in jedem Fall eine Gefahr für die Gesundheit. Fett an Oberschenkeln und Po erhöhen die Gefahr für Herz-Kreislauf-Erkrankungen nur geringfügig, während zu viel Fett am Bauch gefährlich ist. Hier werden viele gefäßschädigende Substanzen gebildet die das Risiko deutlich ansteigen lassen.

 

Überflüssiges Körperfett reduzieren

Langfristig sollte der Körperfettanteil auf ein vernünftiges Maß reduziert werden – und Blitzdiäten sind dafür nicht geeignet. Der beste Weg ist eine Umstellung der Lebensgewohnheiten, die neben einer gesunden, fettarmen Ernährung auch ausreichend Bewegung in Form von Sport umfasst.

Mit Sport das Körperfett reduzierenSollte nicht nur der Körperfettanteil zu hoch sein, sondern auch noch Übergeicht hinzukommen, sollten Sie Ihre Ernährung so umstellen, dass Sie weniger Kalorien zu sich nehmen, als Sie selbst verbrauchen. Gesunde Lebensmittel wie Gemüse, Obst und Vollkornprodukte sind der richtige Weg. Verzichten Sie jedoch auch süße und fettige Speisen. Haben Sie jedoch keine Angst – eine Belohnung können Sie sich immer wieder mal gönnen und auch ohne süße, fettreiche Lebensmittel können Sie lecker essen.

In den meisten Fällen sollte es jedoch nicht bei einer Umstellung der Ernährung bleiben. Ein wichtiger Punkt ist Sport! Joggen, Walken, Radfahren – diese Ausdauersportarten sind ideal. Treiben Sie 3-4 Mal Sport in der Woche, ca. 30 Minuten, und Ihr Körper wird es Ihnen schon bald danken.

Selbst wenn Sie schlank sind sollten Sie Sport treiben um Ihren Körperfettanteil zu senken. In diesem Fall ist ein regelmässiges Krafttraining zu empfehlen, da dadurch gezielt die Muskeln aufgebaut werden können.

 


Magen- und Darmprobleme

Der Magen-Darm-Trakt ist dafür verantwortlich, dass die Speiseaufnahme und die Verdauung im Körper geregelt werden. In der heutigen modernen Zeit kommt es jedoch durch privaten und beruflichen Stress, durch Sitzen im Büro, zu wenig Sport und zu hastiges Hinunterschlingen von Essen immer häufiger zu Problemen. Weiterhin schlägt sich die Psyche negativ auf den Magen aus und in der Folge kommt es zu Durchfall, Verstopfungen und Sodbrennen.

Viele Männer leiden unter einem sogenannten Reizdarm. Unter diesem Begriff sind verschiedene Krankheiten und Beschwerden des Verdauungsapparates zusammengefasst, die jedoch nicht auf körperliche Ursachen zurückzuführen sind. Sollten Sie unter Magen-Darm-Problemen leiden, sollten Sie den Arzt Ihres Vertrauens aufsuchen. Nur so kann rechtzeitig sichergestellt werden, dass es sich bei Ihren Problemen nicht um Darmkrebs handelt.