Fragen zur Männergesundheit - Part 3

Tipps gegen eine Erkältung

Zusammenfassung: Der Kopf dröhnt, die Nase läuft, der Hals ist entzündet. Wer kennt sie nicht, die Symptome einer Erkältung. Um es erst gar nicht so weit kommen zu lassen, sollte man sein Immunsystem More »

Informationen zu Herzschwäche

Zusammenfassung: Atemnot, Leistungsschwäche und Flüssigkeitseinlagerungen in den Beinen sind Beschwerdebildern, die mit einer Herzschwäche oder Herzinsuffizienz einhergehen. Betroffene Patienten wissen oftmals nicht, was sie sich noch zumuten dürfen und was nicht. Sind More »

Stress am Tag, Fastfood am Abend?

Arbeitsstress kann dazu führen, sich abends zu viel und Ungesundes einzuverleiben. Ein schädliches Verhaltensmuster, die man iner neuen US-Studie zufolge aber einfach vorbeugen könnte. Der Schlüssel: eine Nacht mit gutem Schlaf. Viel More »

Cannabisgesetz

Die Bundesapothekerkammer begrüßt, dass in Zukunft Patienten mit medizinisch notwendigem Cannabis versorgt werden können. "In ärztlicher Hand ist Cannabis eine weitere Therapieoption. Wir freuen uns, dass unsere langjährige Forderung aufgegriffen wurde und More »

Viagra für Frauen?

Auch Frauen brauchen manchmal Hilfe im Bett. Potenzmittel für Frauen sind eher weniger bekannt, dabei gibt es mit Lovegra ein wirksames Mittel. Dieses Medikament hilft Frauen, die Schwierigkeiten mit dem Orgasmus haben. More »

 

Tipps zum Einschlafen

Das "Gute Nacht" ist für viele Menschen schon ein allabendliches Ritual. Doch oft ist das nur ein Traum und das Einschlafen fällt alles andere als leicht. In Deutschland leiden über 20 Millionen Menschen unter Einschlaf- und Durchschlafproblemen. Frauen trifft es doppelt so häufig wie Männer; Ältere leiden häufiger an Schlafstörungen als Jüngere. Dies liegt auch daran, dass ältere Menschen oftmals eine chronische Krankheit haben, die wiederum den Schlaf beeinträchtigt.

Gesundheitsberatung - Tipps zum Einschlafen

  1. Verzichten Sie auf anregende Getränke oder Alkohol – Alkohol macht zwar schläfrig, stört aber dennoch den Schlaf. Sie werden in der Nacht wach und schlafen nur schwer wieder ein. Kaffee und Nikotin regen an und sollten deshalb abends reduziert werden. Außerdem sollten Sie abends keine schweren Mahlzeiten mehr zu sich nehmen – Verdauungsbeschwerden können den Schlaf erheblich beeinträchtigen. Abends außerdem keine schweren Mahlzeiten zu sich nehmen.
  2. Körperliche Aktivität – Körperliche Arbeit am Tag macht müde. Sport ist gut, um Stress abzubauen. Anstrengender Sport vor dem Schlafengehen kann jedoch munter machen; deshalb gilt: Treiben Sie Sport, aber nicht in den späten Abendstunden. Bewegen Sie sich außerdem regelmäßig an der frischen Luft.
  3. Rituale – Zur Einstimmung auf die Schlafenszeit sind immer wiederkehrende Rituale sinnvoll. Machen Sie beispielsweise einen Abendspaziergang oder lesen Sie ein Buch zur Entspannung. Gehen Sie regelmäßig zur gleichen Zeit ins Bett, damit Sie sich einen bestimmten Schlafrhythmus angewöhnen.
  4. Entspannte Umgebung – Für einen gesunden Schlaf ist der Schlafraum mit entscheidend. Das Zimmer sollte ruhig, dunkel und die Temperatur bei etwa 18 Grad liegen. Die Bettdecke soll der Jahreszeit angemessen sein, die Matratze weder zu hart noch zu weich. Sorgen Sie dafür, dass Sie sich im Schlafzimmer richtig wohl fühlen.
  5. Entspannter Kopf – Wer sich abends noch mit aufregenden Arbeiten oder persönlichen Problemen beschäftigt, liegt anschließend oft im Bett und kann nicht abschalten. Denken Sie besser am Tag über schwierige Dinge nach.
  6. Schlafrhythmus – Möglichst oft zur selben Zeit ins Bett geht und morgens den Wecker immer auf die gleiche Uhrzeit stellt, so schläft sich's besser.
  7. Nicht lange im Bett wälzen –  Schlaf lässt sich nicht erzwingen. Ganz im Gegenteil: Die krampfhafte Anstrengung einzuschlafen, vertreibt den Schlaf erst recht. Wer nachts aufwacht und nach einer guten Viertelstunde noch nicht wieder einschlafen kann, sollte das Licht anmachen und zu einem Buch greifen oder quälende Gedanken aufschreiben, um sie aus dem Kopf zu verbannen. Noch besser ist, das Bett zu verlassen – Musik hören oder auch bügeln macht schläfrig. Zurück unter die Decke geht's erst, wenn die Augen schwer werden.
  8. Stressabbau –  Jeder Mensch hat seine eigenen Ideen, wie er sich am besten entspannen kann. Überlegen Sie sich, was Ihnen am besten helfen könnte? Probieren Sie doch einfach die unterschiedlichen Angebote aus, damit Sie das Richtige für sich auswählen. Entspannungstechniken wie Yoga, Autogenes Training oder Meditation helfen, zur Ruhe zu kommen.
  9. Warmes Bad – Beim Baden sollte das Wasser 35 bis 38 Grad warm sein, zehn bis 20 Minuten reichen aus. Zugesetzte Melisse, Hopfen, Lavendel oder Heublumen entspannen und machen schläfrig.
  10. Hausmittel – Ein altes Hausmittel ist ein Glas warme Milch mit Honig vor dem Einschlafen. Und ganz wichtig: Nachts nicht auf die Uhr schauen – das übt Druck aus und hält wach.
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Die Darmflora fördern

Was wir essen und trinken hat eine nachhaltige Wirkung auf unsere Darmflora, und damit auch auf unsere Gesundheit. Welche Nahrungsmittel der Darmflora nützen, und welche sie eher schaden haben jetzt niederländische Forscher herausgefunden.

Im Umfang einer Studie an gesunden Niederländern fanden die Forscher 60 Ernährungsfaktoren, die sich auf die Zusammensetzung der Darmflora auswirken. So konnte bei Teilnehmern, die regelmäßig Joghurt oder Buttermilch zu sich nahmen, eine größere Bakterienvielfalt nachgewiesen werden. Auch Kaffee oder Wein erhöhren die Vielfalt, während sie durch Vollmilch oder eine kalorienreiche Ernährung eher abnimmt. Belgische Forscher kamen zu einem ähnlichen Ergebniss. Laut ihrer Studie hatte eine ballaststoffreiche Ernährung den größten Einfluss auf die Darmflora. 

Informationen zum Schutz der Darmflora

Wie aus der Studie weiter hervorging, wirkten sich zudem 20 unterschiedliche Medikamente auf die Darmflora aus. Bereits frühere Studien hatten darauf hingedeutet, dass sich durch Magensäure-hemmende Antazida die Vielfalt der Bakterien verringere, wobei auch Antibiotika oder das Diabetes-Medikament Metformin einen Einfluss zu haben scheinen.

Welche Wirkung die verschiedenen Lebensmittel oder Ernährungsweisen genau haben, muss jedoch erst noch heraus gefunden werden. Es gibt jedoch einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Vielfalt der Bakterien und der Gesundheit des Menschen. Der Grundsatz "Eine größere Vielfalt ist besser." gilt nirgends besser als bei der Darmflora. Es gibt viele Faktoren, die zur Entstehung von Krankheiten beitragen. Doch während man das Alter oder die Gene nicht beeinflussen kann, lässt sich die Zusammensetzung der Darmbakterien durch die Ernährung oder die Einnahme von Medikamenten verändern. 

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Studie zu Prostata-Krebs

Prostatakrebs ist eine der am häufigsten vorkommenden Erkrankungen bei Männern. Wie man Prostatakrebs vorbeugt, haben wir in einem vorhergehenden Artikel erläutert. Doch welche neuen Entwicklungen gibt es bei der Behandlung dieser heimtückischen Krankheit?

Wenn die Diagnose "Prostatakrebs im Frühstadium" lautet, haben Patienten die Wahl zwischen vier anerkannten Therapiemöglichkeiten: Die Entfernung der Prostata, Bestrahlung von außen, Bestrahlung von innen durch kleine Implantate oder die sogenannte aktive Überwachung mit Kontrolluntersuchungen alle drei bis sechs Monate.

Eine seit 2013 groß laufende Studie mit dem Namen PREFERE soll zu den Ergebnissen genauere Daten liefern. Nebenwirkungen, Genesung und Lebensqualität von rund 7.600 Patienten der vier anerkannten Behandlungsformen sollten bis mindestens ins Jahr 2030 beobachtet werden. Von den 7.600 geplanten Patienten konnten bislang jedoch erst rund 350 für die Studie gewonnen werden.

Weitere Informationen dazu finden Sie auf www.br.de

Prostatakrebs

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Kann Alkohol Probleme lösen?

Der 58-jährige Mann versichert mir treuherzig: „ Herr Doktor, mehr als drei Bier pro Abend trink ich nie, und wenn ich es will, schaffe ich es schon mal eine ganze Woche ohne!” Der stressige Job, Termine ohne Ende, ein Chef der ihm im Nacken sitzt und sowieso, das Geschäft läuft immer schlechter.

Die Realität ist, dass dieser Mann ohne sein abendliches Bier nicht mehr einschlafen und daraus schnell eine Gewohnheit entsteht. Es findet sich immer eine Ausrede, um das tägliche Bier oder den Wein zu begründen. In vielen Fällen passiert das auch heimlich. Alkoholiker sind gute Schauspieler, die nach außen hin gut mitmachen und mit allem einverstanden sind, was Partner und/oder Arzt mit ihnen besprechen. Dabei wird hin und wieder auch etwas geflunkert oder untertrieben. Ein gerötetes Gesicht oder Geruch nach Alkohol, häufig schon am frühen Morgen, sprechen dagegen eine andere Sprache. Depression und vermehrte Angstzustände können auftreten, aber auch körperliche Anzeichen wie Sodbrennen und Magenschmerzen, die Zunahme von Stürzen.

Gesundheitsberatung: Thema Alkohol

Wo ist die Grenze?

Bei Frauen liegt die Grenze bei etwa einem Glas Alkohol am Tag, also ca. 12 g. Für gesunde erwachsene Männer liegt diese Grenze bei 24 g Alkohol pro Tag, d.h. etwa zwei Gläser. Wenn Sie als Frau mehr als 0,1 l Wein oder Sekt, mehr als 1/4 Liter Bier oder 4 cl Schnaps pro Tag trinken, bewegen Sie sich bereits in einem gesundheitlichen Grenzbereich. Für Männer gilt die doppelte Menge, also 1/2 Liter Bier pro Tag oder 1/4 Liter Wein pro Tag als Grenze. Von Alkoholabhängigkeit spricht man, wenn mindestens drei von sechs Kriterien erfüllt sind:

  • ein starkes Verlangen nach Alkohol
  • eine verminderte Kontrollfähigkeit
  • körperliche Entzugssymptome
  • die Ausbildung einer Toleranz-immer höhere Dosen werden erforderlich
  • das Vernachlässigen anderer Interessen zugunsten des Alkohols
  • Die Fortführung des Konsums trotz negativer körperlicher, sozialer oder sonstiger Folgen. Der Tag wird nach dem Alkoholkomsum ausgerichtet.

Brauchen Sie abends Ihr Bier oder Glas Wein regelmäßig zum „Runterkommen“? Damit Sie schlafen können? Können Sie „nein“ sagen, auch im Freundeskreis, wenn Alkohol angeboten wird, oder nach einem Gläschen auch mal Schluss machen?

Fragen Sie sich selbst. Was tun Sie, um zu entspannen und besser mit Ihrem Stress umgehen zu können? Trinken Sie gelegentlich ein Glas Wein oder Bier? Wie häufig in der Woche? Wieviel Bier schaffen Sie maximal an einem Abend/auf einmal zu trinken? Falls Sie hier selbst ein Problem sehen, vereinbaren Sie bitte einen Termin bei Ihrem Hausarzt. Es gibt auch in Ihrer Umgebung eine Suchtstelle, bei der Sie sich beraten lassen können.

Wie kann der Alkoholismus behandelt werden?

  • Ehrlich sein und es vor sich selbst zugeben
  • Die Hilfe von anderen annehmen . Alkohol ist kein Problemlöser. Sie schaffen sich dadurch nur ein neues – größeres – Problem  an den Hals.
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Ist die Steinzeit-Diät gesund?

In der Steinzeit wurde das gegessen, was man jagen und sammeln konnte. Die Grundsätze dieser Ernährung haben sich in den letzten Jahren immer mehr zu einem Trend entwickelt. Die sogenannte Paleo-Diät, auch unter dem Namen Steinzeit-Diät bekannt, findet mehr und mehr Anhänger. Dabei müssen Sie natürlich nicht ihr Essen selbst sammeln oder jagen, jedoch setzt die Diät auf natürliche Kost, die es in der Art nur in der Steinzeit gab.

Hintergrund der Ernährung

Die steinzeit-Diät setzt vorraus, dass die moderne Ernährung nicht mehr "artgerecht" ist. Dabei wird unterstellt, dass unser Magen noch wie in der Steinzeit funktioniere. Mit der heutigen Ernährung würden wir unseren Körper jedoch durch die zahlreichen Zusatzstoffe, welche in den Lebensmitteln vorhanden sind, belasten. Der Magen kann die aufgenommene Nahrung nicht mehr verdauen. Die Folge dieser falschen Ernährung sind Stoffwechselerkrankungen, Bluthochdruck sowie Herz-Kreislaufbeschwerden. Eine entsprechende Studie die diese These stützt gibt es jedoch noch nicht.

Bestandteile der Steinzeit-Diät

Kann die Paleo-Diät sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken?

Auf jeden Fall "ja". Zwar stehen bei der Paleo-Diät fast nur Fleisch und Eier auf dem Speiseplan, jedoch kann die Reduktion der Lebensmittelvielfalt die Blutwerte verbessern. Neben Fleisch und Eier sind aber auch verschiedene Gemüsesorten sowie Fisch und Obst und auch Nüsse zu finden. Hingegen sind Milchprodukte und Nudeln sowie Brot oder pflanzliche Öle verboten.

Die WHO bestätigte vor kurzem, dass die Steinzeitdät durchaus gesund sein kann. Vor allem der Verzicht auf Zucker wirkt sich positiv auf den menschlichen Körper aus. Prof. Andrea Pfeiffer, Direktor der Abteilung Ernährungsmedizin der Berliner Charité: „Wir Menschen mögen den süßen Geschmack und können mit der unbegrenzten Verfügbarkeit nicht umgehen“. Im Durchschnitt nehmen Menschen täglich mehr als 25 g Zucker zu sich. Vor allem zugesetzter Zucker in Lebensmitteln ist jedoch gesundheitsgefährdend. Verzichtet man auf diesen Zucker, führe das zu keinerlei Mangelerscheinungen. Der Körper produziere selbst bei reinem Fleischkonsum genug Glucose. Gerade bei Adipositas-Patienten oder Diabeteserkrankungen sei die Steinzeitdiät somit durchaus gesundheitsförderlich.

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Ist Kaffee gesund?

Es gibt viele Menschen die ohne den morgendlichen Kaffee nicht wirklich in Schwung kommen. Dieser Tatsache sind jetzt schwedische Forscher auf den Grund gegangen, der Frage, ob der Koffein-Anschub das Herz aus dem Tritt bringen kann. Das Ergebnis: Das Herz bleibt im Rhythmus – trotz des Kaffee-Genuss.

Es wurde kein Beweis dafür gefunden, dass ein hoher Kaffee-Konsum das Risiko für Vorhofflimmern erhöht, so die Studienleiterin Susanna Larsson vom Karolinska-Institut in Schweden. Es handelt sich dabei um die häufigste Form von Herzrhythmusstörungen, bei der das Herz unregelmäßig und oft auch sehr schnell schlägt. Selbst beim Trinken von größeren Mengen Kaffeewurde kein erhöhtes Risiko festgestellt. In der Studie wurde dabei der Kaffee-Konsum von mehr als 76.000 Teilnehmern, die im Durchschnitt drei Tassen Kaffee pro Tag tranken, untersucht. Auch in der Anschlußuntersuchung, in die vier weitere Studien einbezogen wurden, fanden die Forscher keinen Zusammenhang zwischen Kaffee-Konsum und Vorhofflimmern.

Fragen an den Doktor

Das Ergebnis der Untersuchung: Wer Kaffee gern trinkt, darf diesen ruhigen Gewissens auch weiterhin trinken, ohne Angst vor Herzproblemen zu haben. Zumindest, wenn es sich um normale Kaffeemengen handelt. Die Studie liefert jedoch keinen Hinweis darauf, ob Kaffee nicht evtl. andere Formen von unregelmäßigem Herzschlag begünstigen kann.

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Hausmittel gegen Halsschmerzen

Der Hals kratzt, die Stimme versagt und langsam kündigen sich Halsschmerzen an. Diese Symptome sind nicht nur typisch für Erkältungen, sondern können auch auf eine Überbelastung der Stimme hinweisen. Hiervon betroffen können nicht nur Sänger und Vielsprecher wie Radiomoderatoren sein, sondern in vielen Fällen Verkäuferinnen, Mitarbeiter in einem Callcenter oder auch Lehrer. Es gibt einige wirklich gute Arzneimittel gegen Halsschmerzen, wer jedoch lieber auf altbewährte Hausmittel setzt, sollte sich diese Tipps näher durchlesen.

Hilfreiche Tipps gegen Halsschmerzen

Tipps gegen Halsschmerzen

  • Tipp 1: Den Hals warm halten! Tragen Sie einen Schal oder ein Tuch, um den Hals zu wärmen, ein Rollkragenpullis tut es auch. Wenn die Halsschmerzen schlimmer sind, hilft ein Kartoffelwickel, der wohltuende Wärme spendet. Für einen Kartoffelwickel erdrücken Sie gekochte, leicht abgekühlte Kartoffeln und schlagen Sie diese in ein Baumwolltuch ein. Den Wickel legen Sie um Ihren Hals. Nehmen Sie ihn erst ab, wenn er keine Wärme mehr abgibt.
  • Tipp 2: Ausreichend Luftfeuchtigkeit hilft, damit die Mund- und Rachenschleimhaut nicht austrocknet. Lüften Sie (auch im Winter) regelmäßig die Wohnung. Ist die Luft dennoch zu trocken, stellen Sie ein Schälchen Wasser auf die Heizung oder hängen Sie feuchte Wäsche auf.
  • Tipp 3: Ausreichend trinken! Um die Stimme schön geschmeidig zu halten und um Halsschmerzen vorzubeugen, sollten Sie ausreichend trinken. Am besten eignet sich dazu warmer (nicht zu heißer) Tee, Saftschorle oder Wasser ohne Kohlensäure.
  • Tipp 4: Kaugummi und Bonbons regen den Speichelfluss an und helfen, ebenso wie das Lutschen von Bonbons, den Mund- und Rachenbereich zu befeuchten. Sollten sich Halsschmerzen ankündigen oder Sie öfter darunter leiden, dann haben Sie am besten immer einen kleinen Vorrat parat, damit die kleinen Helfer immer griffbereit sind.
  • Tipp 5: Wärmen Sie Ihre Stimme auf! Nicht nur für Sänger gilt, je besser Ihre Stimme auf eine Belastung vorbereitet ist, umso eher hält sie dieser stand. Wärmen Sie Ihre Stimme auf dem Weg zur Arbeit an. Gähnen Sie ein paar Mal herzhaft, summen oder brummen Sie 30 Sekunden lang und lockern Sie Schultern und Nacken. Herzhaftes Lachen oder Grimassenschneiden hilft ebenso dabei, die Stimmbänder aufzuwärmen und die Gesichtsmuskeln zu lockern.
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Welche Rolle spielt der Beckenboden bei Erektionsstörungen?

Berndt (43) Ich habe gelegentlich Erektionsstörungen und gelesen, dass u.a  die Beckenbodenmuskulatur dabei eine Rolle spielt. Können Sie mir mehr darüber sagen?

Untersuchungen haben aufgezeigt, dass etwa 6% der Männer gelegentlich unter Unterleibsschmerzen leiden – das sind rund 1,9 Millionen Deutsche. In den meisten Fällen ist eine Erkrankung der Vorsteherdrüse (Prostata), etwa eine Entzündung, die Ursache. In jüngerem Alter, besonders bei Männern unter 50 Jahren stecken hinter Schmerzen und Problemen beim Wasserlassen jedoch oft andere Ursachen. Diese können von Kontraktionsstörungen des Blasenmuskels über Verengungen der Harnröhre bis hin zu Fehlfunktionen des Beckenbodens reichen.

Wenn der Beckenboden überaktiv ist, kann das chronische Unterleibsschmerzen verursachen und den Harnfluss beeinträchtigen. In der Folge verspannt sich der Unterleib und Erektionsstörungen treten neben den Problemen beim Wasserlassen auf. Bei Männern, die sich angewöhnt haben, ihren Harndrang stark zu kontrollieren, weil sie beruflich nur eingeschränkt Zeit zum Wasserlassen haben, besteht ein erhöhtes Risiko, dass diese Störungen auftreten.

Als Behandlung gibt es eine Art intensives Re-Training des Beckenbodens. Unterstützt durch Biofeedback lernen betroffene Männer, die Muskeln besser zu koordinieren und vor allem mit gezielten Übungen und Atemtechniken wieder zu entspannen. Nach einiger Zeit sollten dann auch die Erektionsstörungen, sofern keine anderen Ursachen dafür in Betracht kommen, wieder von allein verschwinden.

Beckenbodentraining gegen Erektionsstörungen

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5 Übungen für einen flachen Bauch

Sit Ups

Der Klassiker unter den Fitness-Übungen. Mit geradem Rücken auf den Boden setzen, die Beine leicht angewinkelt. Stellen Sie die Fersen und legen Sie die Hände an die Kniekehlen. Jetzt den Bauch anspannen und mit geradem Rücken so weit wie möglich nach hinten lehnen. Lassen Sie die Hände dabei an den Oberschenkeln entlang gleiten. Legen Sie den Oberkörper nicht komplett ab, sondern führen Sie wieder langsam nach vorne. Die Übung sollte zum Anfang 20-mal wiederholt werden. Wichtig: Die Arme vor dem Körper halten, nicht wie beim klassischen Sit-up hinter dem Kopf verschränken.

Der Klassiker unter den Fitness-Übungen: Sit Ups

Cross Sit Ups

Mit Cross-Sit-ups trainieren Sie besonders die seitlichen Bauchmuskeln, die bei der klassischen Variante etwas zu kurz kommen. Legen Sie sich auf den Rücken und berühren Sie mit den Händen ganz locker die Ohren. Winkeln Sie die Beine an. Nun das rechte Bein anheben und mit dem linken Ellbogen über dem Bauch zusammenführen, bis sie sich fast berühren. Die Hände bleiben dabei immer schön an den Ohren, der Oberkörper muss also mit nach vorne gehen. Zurück in die Ausgangsposition, dann die Übung mit dem linken Bein und dem rechten Arm wiederholen. Insgesamt zehnmal pro Seite.

Mit Cross Sit Ups einen flach Bauch bekommen

Beinkippe

Legen Sie sich auf den Rücken legen, die Arme ruhen neben dem Körper, der Blick ist nach oben gerichtet. Die Beine senkrecht nach oben anheben, dabei leicht anwinkelt lassen. Jetzt die Bauchmuskulatur anspannen und den Po vom Boden anheben, dabei die Knie in Richtung Brust ziehen. Kurz halten, dann in die Ausgangsposition zurückgehen. Die Arme jetzt seitlich ausstrecken und die Beine geschlossen und angewinkelt nach rechts kippen lassen, jedoch nicht auf dem Boden ablegen. Kurz innehalten, dann die Beine langsam nach links kippen. Pro Seite zehnmal wiederholen.

Die Beinkippe

Ball Stemmer

Legen Sie sich auf den Rücken und stellen Sie die Füße auf einem Gymnastikball oder Stuhl auf. Die Arme werden seitlich neben den Körper gelegt. Jetzt den Bauch anspannen und den Po vom Boden abheben, bis Rücken und Oberschenkel eine gerade Linie bilden. Kurz innehalten. Den Po leicht absenken, aber nicht auf dem Boden ablegen. Diese Übung 20-mal wiederholen.

Übungen für die Fitness

Brücke

Siten Sie auf dem Boden setzen und stützen Sie die Hände hinter dem Rücken auf. Jetzt den Bauch anspannen und das Becken anheben, bis der Körper eine gerade horizontale Linie bildet. Zu Beginn können Sie den Körper kurz wieder ablegen und wiederholen die Übung zwölfmal. Fortgeschrittene heben aus der Brücke heraus das rechte Bein so weit wie möglich nach oben. Kurz innehalten, dann das linke Bein heben. Wiederholen Sie die Übung fünfmal je Seite.

Bauchübungen - Die Brücke

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Hodenschmerzen: Und nun?

Hodenschmerzen sind für die meisten Männer sehr beunruhigend. Jedoch steckt nicht immer eine ernsthafte Erkrankung dahinter, wenn die Hoden schmerzen. Treten die Hodenschmerzen beispielsweise regelmässig nach dem Sex auf, brauchen Sie sich keine Sorgen machen. Allerdings können sich auch Infektionen durch Schmerzen im Hoden äußern. Wenn Männer unter anhaltenden Hodenschmerzen leiden, sollten sie dies auf jeden Fall von einem Arzt untersuchen lassen.

Hodenkrebs? Eher nicht

Die Angst, dass Hodenschmerzen ein Symptom von Hodenkrebs sind, ist in den meisten Fällen unbegründet. Hodenkrebs äußert sich in den meisten Fällen durch eine schmerzlose, verhärtete Schwellung oder knötchenartige „Knubbel“ im Hoden. Schmerzen treten, wenn überhaupt, meist erst in einem sehr späten Stadium auf.

Wird der Hodenkrebs früh erkannt, sind die Heilungschancen sehr gut. Tasten Sie Ihren Hoden regelmäßig auf Veränderungen ab und sollten Sie Auffälligkeiten feststellen, suchen Sie umgehend einen Arzt auf.

Hodenentzündung

Einseitige Hodenschmerzen, die zusammen mit einer Schwellung und Rötung des Hodens auftreten, deuten auf eine Hodenentzündung (Orchitis) hin. Dabei treten die Beschwerden oft nur einseitig auf, in seltenen Fällen sind beide Hoden betroffen. Begleiterscheinungen sind oft Fieber, Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit.

Ursache für eine Hodenentzündung sind meist virale oder bakterielle Erkrankungen. Dabei kommt der Erreger über das Blut oder die Lymphe in den Hoden. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Mumpsviren, aber auch Windpocken, Pfeiffersches Drüsenfieber und Malaria können eine Hodenentzündung zur Folge haben.

Wenn Männer unter Hodenschmerzen leiden

Nebenhodenentzündung nach Harnwegsinfekten

Eine Nebenhodenentzündung (Epididymitis) tritt meist als Folge einer Entzündung der Blase, der Harnröhre oder der Prostata auf. Dabei steigen die Keime über den Samenleiter in den Nebenhoden auf. Dies kann sich zunächst durch Rückenschmerzen im Flankenbereich oder auch Bauchschmerzen äußern. Später sind die Symptome ähnlich wie bei einer Hodenentzündung. In vielen Fällen tritt eine Entzündung von Hoden und Nebenhoden (Epididymorchitis) gleichzeitig auf. 

Schnelle Behandlung wichtig

Wenn Sie bei sich die Symptome einer Hodenentzündung bemerken, sollten Sie möglichst bald einen Arzt aufsuchen, denn unbehandelt kann es zu einer Zerstörung des Hodengewebes und dadurch zur Unfruchtbarkeit kommen.

Die Behandlung besteht aus entzündungshemmenden und schmerzstillenden Medikamenten sowie Antibiotika, sofern die Entzündung durch Bakterien verursacht wird. Zudem sollten Sie bei einer Hodenentzündung Bettruhe einhalten und den Hoden kühlen und hochlagern. Hierfür gibt es als Hilfe ein sogenanntes Suspensorium, eine Haltevorrichtung für den Hoden.

Ziehen im Hoden bei Leistenbruch

Bei einem Leistenbruch kommt es zu einer Ausstülpung von Darmschlingen durch Schwachstellen in der Bauchwand. Bei bestimmten angeborenen anatomischen Verhältnissen können dabei Darmschlingen durch den Leistenkanal bis in den Hoden vordringen.

Dies kann sich durch ein Ziehen im Hoden und in der Leiste äußern, das vor allem nach Husten, Niesen oder Pressen auftritt. Häufig ist auch eine Beule oder Verdickung in der Leiste oder eine Hodenschwellung tastbar. Der Arzt kann einen Leistenbruch meist einfach durch eine körperliche Untersuchung feststellen. In aller Regel kommt man um eine Operation nicht rum, um einer gefährlichen Darmeinklemmung vorzubeugen.

Hodenschmerzen nach dem Sex

Dass die Hoden nach dem Sex vorübergehend empfindlich ist und möglicherweise schmerzt, ist völlig normal. Besonderns bei einer ausbleibenden Ejakulation oder wenn die Erektion sehr lange aufrechterhalten wurde, können auch brennende oder stechende Hodenschmerzen auftreten. 

Ursache dafür ist das erhöhte Blutvolumen in den männlichen Genitalien bei einer Erektion, das bei langer Dauer der Erregung zu Krämpfen der Muskulatur in den Samenwegen führen kann.


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